Perlenketten-Foto: Hubble zeigt 12 sich vermischende Galaxien
Die NASA hat ein interessantes neues Bild von verbandelten Sternen veröffentlicht. Das Bild wurde vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen und zeigt zwölf sich vermischende Galaxien. Das daraus resultierende Band erinnert an eine schimmernde Perlenkette.
Jetzt hat das Hubble-Weltraumteleskop der NASA zwölf interagierende Galaxien entdeckt, die jeweils einen langen Schweif aus Gas, Staub und einer Fülle von Sternen aufweisen. Astronomen vom Randolph-Macon-College im US-Bundesstaat Virginia haben die Hubble-Bilder genauer untersucht.
Wenn die Spiralgalaxien in Wechselwirkung treten, entweder durch direkte Kollision oder enge Begegnung, lösen sich ihre Spiralarme auf.
Die Wissenschaftler vergleichen das Phänomen mit "kosmischen Perlenketten". Dank der hohen Auflösung und Schärfe der Hubble-Bilder wurden nun 425 Haufen neugeborener Sterne entlang dieses galaktischen Schweifs entdeckt, die wie Lichterketten aussehen. Jeder Haufen enthält bis zu einer Million blaue, neugeborene Sterne.
Vieles deutet darauf hin, dass die Haufen alle noch jünger als 10 Millionen Jahre sein müssen. "Es ist eine Überraschung, viele junge Objekte in den Schweifen zu sehen", sagte der leitende Wissenschaftler Michael Rodruck in einer Erklärung. "Das sagt uns viel über die Effizienz der Haufenbildung. Mit Gezeitenschweifen werden neue Generationen von Sternen gebildet, die sonst vielleicht nicht existieren würden."
Siehe auch:
- NASA veröffentlicht Bild eines Schweifs aus Galaxien
- Hubble zeigt zwölf interagierende Galaxien
- Galaxienkollisionen erzeugen neue Sternengenerationen
- Randolph-Macon-College analysiert Hubble-Aufnahmen
- Spiralarme lösen sich zu "kosmischen Perlenketten" auf
- 425 Haufen neugeborener Sterne entdeckt
- Sternentstehungsrate durch ältere NASA-Missionen bestimmt
- Junge Sternenhaufen unter 10 Millionen Jahren identifiziert
Zwölf interagierende Galaxien
"Im Gegensatz zu dem, was man denken könnte, zerstören Galaxienkollisionen keine Sterne", erklärt die NASA zu den neuesten Aufnahmen von Hubble. Vielmehr löst die raue Dynamik neue Generationen von Sternen und vermutlich auch von Planeten aus.Jetzt hat das Hubble-Weltraumteleskop der NASA zwölf interagierende Galaxien entdeckt, die jeweils einen langen Schweif aus Gas, Staub und einer Fülle von Sternen aufweisen. Astronomen vom Randolph-Macon-College im US-Bundesstaat Virginia haben die Hubble-Bilder genauer untersucht.
Wenn die Spiralgalaxien in Wechselwirkung treten, entweder durch direkte Kollision oder enge Begegnung, lösen sich ihre Spiralarme auf.
Die Wissenschaftler vergleichen das Phänomen mit "kosmischen Perlenketten". Dank der hohen Auflösung und Schärfe der Hubble-Bilder wurden nun 425 Haufen neugeborener Sterne entlang dieses galaktischen Schweifs entdeckt, die wie Lichterketten aussehen. Jeder Haufen enthält bis zu einer Million blaue, neugeborene Sterne.
Vergleich mit älteren Daten zeigt erstaunliches
Anhand von archivierten Ultraviolett-Beobachtungen der Galaxien, die vom Galaxy Evolution Explorer der NASA (einer Mission, die zwischen 2003 und 2012 lief) und der Swift-Mission zur Verfügung gestellt wurden, konnte nun auch die Sternentstehungsrate der Galaxien bestimmt werden. Die Erkenntnisse daraus überraschen.Vieles deutet darauf hin, dass die Haufen alle noch jünger als 10 Millionen Jahre sein müssen. "Es ist eine Überraschung, viele junge Objekte in den Schweifen zu sehen", sagte der leitende Wissenschaftler Michael Rodruck in einer Erklärung. "Das sagt uns viel über die Effizienz der Haufenbildung. Mit Gezeitenschweifen werden neue Generationen von Sternen gebildet, die sonst vielleicht nicht existieren würden."
Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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