Budgetkürzungen: NASA wird das Hubble-Teleskop langsam zu teuer
Die NASA ist immer auch vom politischen Willen zur Finanzierung abhängig. Weil die Gelder für die Forschung im Bereich der Astrophysik nicht wie erwartet fließen, fast die Weltraumagentur jetzt auch Kürzungen bei zwei seiner größten Teleskope ins Auge.
Clampin geht davon aus, dass seine Abteilung im Haushaltsjahr 2024 nicht mit der vollen Finanzierung aller Vorhaben rechnen kann, die mit 1,56 Mrd. US-Dollar veranschlagt sind. Ein Gesetz friert die Gelder auf dem Niveau von 2023 ein und begrenzt die Steigerung im Jahr 2025 auf 1 Prozent.
"Wir arbeiten mit der Erwartung, dass die Budgets für das Geschäftsjahr '24 auf dem Niveau von '23 bleiben", so Clampin laut Spacenews. "Das bedeutet, dass wir beschlossen haben, das Budget für Missionen im erweiterten Betrieb zu kürzen, und das sind Chandra und Hubble."
Dass es ausgerechnet die prestigeträchtigen und größten Weltraumteleskope der NASA trifft, hat auch mit dem fortschreitenden Alter der Missionen zu tun. Hubble wurde 1990 in den Orbit gebracht, Chandra sollte 1999 folgen. Nach dem James-Webb-Teleskop sind die beiden Missionen die teuersten, welche die Astrophysik-Abteilung der NASA aktuell unterhält. Zusammengenommen machen sie etwas mehr als 10 % des Jahresbudgets aus.
Trotz der Kürzungen macht Clampin Hoffnung, dass beide Missionen auch über die nächsten Jahre noch einen wertvollen Beitrag leisten können. "Obwohl sie zunehmend Alterserscheinungen zeigen, werden beide im nächsten halben Jahrzehnt wahrscheinlich weiterhin herausragende Wissenschaft hervorbringen."
Siehe auch:
NASA plant Budgetkürzungen für Hubble und Chandra
Die NASA muss ihr Budget auf die verschiedensten Wissenschaftsbereiche verteilen, die sich von Forschung auf der Erde über Raketen bis hin zu Sonden im Weltall erstrecken. Jetzt steht Mark Clampin, Direktor der Astrophysik-Abteilung der NASA, vor der schweren Entscheidung, für zwei der größten Weltraumteleskope die Gelder zu kürzen.Clampin geht davon aus, dass seine Abteilung im Haushaltsjahr 2024 nicht mit der vollen Finanzierung aller Vorhaben rechnen kann, die mit 1,56 Mrd. US-Dollar veranschlagt sind. Ein Gesetz friert die Gelder auf dem Niveau von 2023 ein und begrenzt die Steigerung im Jahr 2025 auf 1 Prozent.
"Wir arbeiten mit der Erwartung, dass die Budgets für das Geschäftsjahr '24 auf dem Niveau von '23 bleiben", so Clampin laut Spacenews. "Das bedeutet, dass wir beschlossen haben, das Budget für Missionen im erweiterten Betrieb zu kürzen, und das sind Chandra und Hubble."
Dass es ausgerechnet die prestigeträchtigen und größten Weltraumteleskope der NASA trifft, hat auch mit dem fortschreitenden Alter der Missionen zu tun. Hubble wurde 1990 in den Orbit gebracht, Chandra sollte 1999 folgen. Nach dem James-Webb-Teleskop sind die beiden Missionen die teuersten, welche die Astrophysik-Abteilung der NASA aktuell unterhält. Zusammengenommen machen sie etwas mehr als 10 % des Jahresbudgets aus.
Trotz der Kürzungen macht Clampin Hoffnung, dass beide Missionen auch über die nächsten Jahre noch einen wertvollen Beitrag leisten können. "Obwohl sie zunehmend Alterserscheinungen zeigen, werden beide im nächsten halben Jahrzehnt wahrscheinlich weiterhin herausragende Wissenschaft hervorbringen."
Zusammenfassung
- NASA muss aufgrund von Budgetkürzungen sparen
- Zwei große Weltraumteleskope könnten betroffen sein
- Astrophysik-Abteilung rechnet mit weniger Geld für 2024
- Gesetz friert die Finanzierung auf 2023er-Niveau ein
- Betroffen sind die Teleskope Hubble und Chandra
- Sie machen mehr als 10% des Jahres-Budgets aus.
- Beide Teleskope sind trotz ihres Alters noch wertvoll für die Forschung
Siehe auch:
- Hubble-Bilder zeigen Galaxie NGC 685, die sich wie ein Kreisel dreht
- James Webb und Hubble: Weltraumbilder landen auf Swatch-Uhren
- James-Webb-Bild einer Supernova greift Rätsel um Hubble-Konstante an
- Hubble entdeckt Uralt-Galaxie auf dem Weg der Verschmelzung
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