James Webb zeigt spektakuläre und detailreiche Aufnahme des Uranus
Das James-Webb-Teleskop ist seit über einem Jahr im All und man kann bereits sagen, dass die Mission ein voller Erfolg ist. Denn es hat bereits schier unzählige wissenschaftlich wichtige und auch optisch spektakuläre Bilder geliefert - auch aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft.
Denn die Europäische Weltraumagentur ESA hat eine Infrarot-Aufnahme des Uranus veröffentlicht, die man nur als spektakulär bezeichnen kann. Diese ist nicht nur optisch fantastisch, die liefert dank ihres Detailreichtums auch neue Erkenntnisse zum siebten Planeten unseres Sonnensystems. Denn der Eisgigant zeigt seine Atmosphäre über der Nordpolarregion, sein Ringsystem und mehrere Monde.
Das Bild mit Erklärungen
Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass der Uranus fotografiert wird. Das ist dank vorbeifliegender Sonden in Vergangenheit sogar aus nächster Nähe geschehen. Allerdings war die Fotoausrüstung an Bord - verglichen zu heute und auch dem, was James Webb besitzt - regelrecht primitiv. Das ist auch der Grund, warum man dem Uranus auch noch heute diverse Geheimnisse entlocken kann.
"Die Webb-Daten zeigen die beispiellose Empfindlichkeit des Observatoriums für die schwächsten staubigen Ringe, die bisher nur von zwei anderen Einrichtungen abgebildet wurden: der Raumsonde Voyager 2, die 1986 am Planeten vorbeiflog, und dem Keck-Observatorium mit fortschrittlicher adaptiver Optik", schreibt die ESA.
Die komplette Aufnahme, die James Webb von Uranus und Umgebung gemacht hat
Der Uranus hat auch Einzigartiges bzw. Rätselhaftes zu bieten, allen voran seine Polarkappe: Sie scheint aufzutauchen, wenn der Pol im Sommer in direktes Sonnenlicht gerät und verschwindet im Herbst wieder. Die Webb-Daten werden den Wissenschaftlern helfen, diesen noch rätselhaften Mechanismus besser zu verstehen.
Wer an den wissenschaftlichen Hintergründen nicht ganz so interessiert ist, kommt aber auch auf seine Kosten: Denn die Aufnahme des Uranus, auf der elf seiner 13 Ringe und mehrere der 27 bekannten Monde zu sehen sind, ist schlichtweg auch eines: ein einzigartiger Anblick.
Siehe auch:
Das Bild mit Erklärungen
Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass der Uranus fotografiert wird. Das ist dank vorbeifliegender Sonden in Vergangenheit sogar aus nächster Nähe geschehen. Allerdings war die Fotoausrüstung an Bord - verglichen zu heute und auch dem, was James Webb besitzt - regelrecht primitiv. Das ist auch der Grund, warum man dem Uranus auch noch heute diverse Geheimnisse entlocken kann.
"Die Webb-Daten zeigen die beispiellose Empfindlichkeit des Observatoriums für die schwächsten staubigen Ringe, die bisher nur von zwei anderen Einrichtungen abgebildet wurden: der Raumsonde Voyager 2, die 1986 am Planeten vorbeiflog, und dem Keck-Observatorium mit fortschrittlicher adaptiver Optik", schreibt die ESA.
Uranus in neuen Details
Die Ringe sind für unsere Augen noch etwas verhältnismäßig Neues: Denn als die Voyager 2-Sonde den Uranus untersuchte, zeigte dessen Instrumente und Optiken eine fast strukturlose blau-grüne Kugel: "Mit den Infrarot-Wellenlängen und der zusätzlichen Empfindlichkeit von Webb sehen wir mehr Details, die zeigen, wie dynamisch die Atmosphäre des Uranus wirklich ist", schreibt die ESA heute.
Die komplette Aufnahme, die James Webb von Uranus und Umgebung gemacht hat
Der Uranus hat auch Einzigartiges bzw. Rätselhaftes zu bieten, allen voran seine Polarkappe: Sie scheint aufzutauchen, wenn der Pol im Sommer in direktes Sonnenlicht gerät und verschwindet im Herbst wieder. Die Webb-Daten werden den Wissenschaftlern helfen, diesen noch rätselhaften Mechanismus besser zu verstehen.
Wer an den wissenschaftlichen Hintergründen nicht ganz so interessiert ist, kommt aber auch auf seine Kosten: Denn die Aufnahme des Uranus, auf der elf seiner 13 Ringe und mehrere der 27 bekannten Monde zu sehen sind, ist schlichtweg auch eines: ein einzigartiger Anblick.
Siehe auch:
- James-Webb-Teleskop sendet Sternenfoto kurz vor einer Nova
- James Webb entdeckt Galaxien, die es eigentlich nicht geben dürfte
- James-Webb-Teleskop findet ersten Exoplaneten und der ist besonders
- Spektakuläres Bild des James Webb hält stellare Überraschungen bereit
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Zusammenfassung
- ESA veröffentlicht Infrarot-Aufnahme des Uranus: optisch fantastisch und detailreich.
- Webb-Teleskop liefert neue Erkenntnisse zum siebten Planeten: Atmosphäre, Ringsystem und mehrere Monde.
- Webb-Daten ermöglichen neue Einblicke in die Dynamik der Atmosphäre des Uranus.
- Webb-Daten helfen Wissenschaftlern, Mechanismus der Polarkappe besser zu verstehen.
- Aufnahme des Uranus zeigt elf Ringe und mehrere Monde.
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