Microsoft entwickelt spezielle Flüssigkeit zum Kühlen von KI-Chips
Wenn die Menschheit einmal auf 2023 zurückblicken wird, dann wird sicher der Begriff KI fallen, um es aus technologischer Sicht zusammenzufassen. Doch die KI-Revolution hat ihren Preis, denn sie benötigt viel Rechenleistung. Und diese Prozessoren müssen gekühlt werden.
Künstliche Intelligenzen, Chatbots und sonstige KI-basierte Dienste sind heutzutage omnipräsent. Das bedeutet aber auch, dass für die Berechnung gewaltige Rechenleistung erforderlich ist. Microsoft ist hier auch an vorderster Front und bietet nicht nur Software-Lösungen an, sondern auch die passende Hardware. Das Problem ist hier allerdings, dass diese Rechenleistung ihren Preis hat und die Prozessoren und Server u. a. gekühlt werden müssen.
Es gibt auch schon länger Kritik von Umweltschützern am Wasserverbrauch, der zur Kühlung erforderlich ist, wenn diese zum Einsatz kommt. Denn Lüfter alleine reichen oft nicht aus, um die Hardware kühl und somit auch leistungsfähig genug halten zu können. Dabei sind Fragen der Nachhaltigkeit eine Sache, die andere ist, dass das schlichtweg auch sehr teuer ist. Das hat auch der Grund, so Experten, dass der KI-Bereich sein volles Potenzial noch nicht ausspielen kann.
Cold Plates sind wohlgemerkt eine alles andere als neue Idee bzw. Entwicklung. Laut Bloomberg will Microsoft aber einen Schritt weitergehen. So will der Redmonder Konzern eine "Spezialflüssigkeit" entwickeln, in die ganze Serverschränke eingetaucht werden sollen. Freilich ist auch diese Idee nicht komplett neu und hat diverse infrastrukturelle Probleme wie das Gewicht, das auf einzelne Stockwerke lasten würde.
Siehe auch:
Es gibt auch schon länger Kritik von Umweltschützern am Wasserverbrauch, der zur Kühlung erforderlich ist, wenn diese zum Einsatz kommt. Denn Lüfter alleine reichen oft nicht aus, um die Hardware kühl und somit auch leistungsfähig genug halten zu können. Dabei sind Fragen der Nachhaltigkeit eine Sache, die andere ist, dass das schlichtweg auch sehr teuer ist. Das hat auch der Grund, so Experten, dass der KI-Bereich sein volles Potenzial noch nicht ausspielen kann.
Maia 100 mit "Cold Plate"
Microsoft will das ändern. Wie Bloomberg berichtet, hat der Redmonder Konzern im vergangenen Monat den auf KI-Anwendungen spezialisierten Chip Maia 100 vorgestellt. Eine Besonderheit dieses Chips, der vor allem mit Nvidia konkurrieren soll, ist dessen so genannte "Cold Plate" - das ist laut Bloomberg ein "Metallgerät, das durch eine Flüssigkeit, die unter seiner Oberfläche fließt, kühl gehalten wird."Cold Plates sind wohlgemerkt eine alles andere als neue Idee bzw. Entwicklung. Laut Bloomberg will Microsoft aber einen Schritt weitergehen. So will der Redmonder Konzern eine "Spezialflüssigkeit" entwickeln, in die ganze Serverschränke eingetaucht werden sollen. Freilich ist auch diese Idee nicht komplett neu und hat diverse infrastrukturelle Probleme wie das Gewicht, das auf einzelne Stockwerke lasten würde.
Zusammenfassung
- 2023 wird als KI-Revolution-Jahr erinnert
- Microsoft führt bei KI-Hardware und -Software
- KI-Prozessoren erfordern intensive Kühlung
- Umweltschützer kritisieren hohen Wasserverbrauch
- Nachhaltigkeit und Kosten sind große Herausforderungen
- Microsoft stellt KI-Chip Maia 100 mit Cold Plate vor
- Microsoft plant Serverschränke in Spezialflüssigkeit zu tauchen
Siehe auch:
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