AMD bringt erste Chips für das KI-Windows - die Ryzen 8040-Serie ist da
AMD hat gestern Abend seine Prozessoren der Ryzen 8000-Serie offiziell gemacht. Die ersten Chips der neuen Serie, die Teil der "Hawk Point"-Familie sind, sind vor allem für Laptops gedacht und warten mit deutlich gesteigerter KI-Leistung auf - rechtzeitig zum KI-Trend in Windows.
Intel dürfte sich allmählich Gedanken machen, dass man bezüglich KI-Performance immer weiter zurückfallen könnte. Schon Anfang 2023 hatte AMD im Hinblick auf KI in PCs gegenüber Intel die Nase vorn. Mit dem Launch der Ryzen 8040-Serie dürfte man den Abstand weiter ausbauen, auch wenn Intel in genau einer Woche mit "Meteor Lake" eine neue Generation von Notebook-CPUs präsentiert.
Kurz vor dem Launch-Termin für Intels neue Chips prescht AMD mit den neuen Ryzen 8040-APUs vor, wobei das Topmodell in Form des Ryzen 9 8945HS acht Rechenkerne und einen maximalen Boost-Takt von bis zu 5,2 Gigahertz bietet. Der Chip soll dank einer leistungsfähigeren Neural Processing Unit (NPU) eine rund 40 Prozent höhere KI-Leistung bieten als der direkte Vorgänger.
AMD verspricht außerdem, dass der Chip bis zu 80 Prozent mehr Gaming- und bis zu 40 Prozent mehr Creator-Performance als Intels vergleichbare Prozessoren bieten soll. Als Basis für diese Vergleiche galt der Intel Core i9-13900H, also ein Chip der vorangegangenen Generation, da AMD natürlich keinen Zugriff auf die neuen "Meteor Lake"-Prozessoren von Intel hatte.
Die Verlustleistung bewegt sich je nach Modell zwischen 15 und 54 Watt. Es gibt Unterstützung für DDR5-5600 oder LPDDR5X-7500 Arbeitsspeicher und je nach Modell sind unterschiedlich starke AMD Radeon Mobile-GPUs integriert, die bis zu 12 Rechenkerne mitbringen und mit maximal 2,8 Gigahertz takten.
2024 soll die KI-Leistung bei AMD weiter steigen
Mit Blick auf KI-Features kündigte AMD auch an, dass man mit den im Verlauf des Jahres 2024 erwarteten "Strix Point"-Chips eine um mehr als das Dreifache gesteigerte Performance bei Aufgaben aus dem Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz bieten werden. Vergleicht man die Chips von AMD und Intel aber mit denen von Qualcomm, so hat der ARM-Chipanbieter die Nase bei der KI-Performance mit 45 TOPS beim Snapdragon X Elite deutlich vorn.
In der kommenden Generation der Windows-PCs sollen die NPUs in den Chips von AMD vor allem einfache Aufgaben wie die Studio Effects in Teams Video-Chats ermöglichen, also unscharfe Hintergründe und künstlich gehaltenen Augenkontakt. AMD will aber dennoch mit einem neuen Entwicklerpaket dafür sorgen, dass mehr KI-Funktionen in Apps landen. AMD stellt dafür unter anderem vorgefertigte Sprachmodelle zur Verfügung, mit denen Apps für die Verwendung auf den KI-fähigen neuen Ryzen-Chips optimiert werden können.
Unter anderem Acer hat bereits erste Notebooks auf Basis der neuen AMD Ryzen-APUs vorgestellt. Die ersten Geräte sollen generell ab dem 1. Quartal 2024 auf den Markt kommen und dann natürlich auch in Deutschland verfügbar sein.
Siehe auch:
Kurz vor dem Launch-Termin für Intels neue Chips prescht AMD mit den neuen Ryzen 8040-APUs vor, wobei das Topmodell in Form des Ryzen 9 8945HS acht Rechenkerne und einen maximalen Boost-Takt von bis zu 5,2 Gigahertz bietet. Der Chip soll dank einer leistungsfähigeren Neural Processing Unit (NPU) eine rund 40 Prozent höhere KI-Leistung bieten als der direkte Vorgänger.
AMD verspricht außerdem, dass der Chip bis zu 80 Prozent mehr Gaming- und bis zu 40 Prozent mehr Creator-Performance als Intels vergleichbare Prozessoren bieten soll. Als Basis für diese Vergleiche galt der Intel Core i9-13900H, also ein Chip der vorangegangenen Generation, da AMD natürlich keinen Zugriff auf die neuen "Meteor Lake"-Prozessoren von Intel hatte.
TSMC baut neue AMD-Chips weiter mit 4nm FinFET
Der Hersteller gibt an, dass in der Ryzen 8040-Serie jeweils die aktuellste Technik aus seinem Hause verbaut wird. Es gibt also eine XDNA-NPU, eine auf der Zen4-Architektur basierende CPU und eine Grafikeinheit auf RDNA3-Basis. Die Chips werden bei TSMC im 4-Nanometer-Maßstab gefertigt und haben jeweils vier, sechs oder acht Rechenkerne an Bord.| Modell | Cores/Threads | Boost/Basis | Cache | TDP | NPU |
|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 8945HS | 8C/16T | bis zu 5.2 GHz / 4.0 GHz | 24MB | 45W | Ja |
| Ryzen 7 8845HS | 8C/16T | bis zu 5.1 GHz / 3.8 GHz | 24MB | 45W | Ja |
| Ryzen 7 8840HS | 8C/16T | bis zu 5.1 GHz / 3.3 GHz | 24MB | 28W | Ja |
| Ryzen 7 8840U | 8C/16T | bis zu 5.1 GHz / 3.3 GHz | 24MB | 28W | Ja |
| Ryzen 5 8645HS | 6C/12T | bis zu 5.0 GHz / 4.3 GHz | 22MB | 45W | Ja |
| Ryzen 5 8640HS | 6C/12T | bis zu 4.9 GHz / 3.5 GHz | 22MB | 28W | Ja |
| Ryzen 5 8640U | 6C/12T | bis zu 4.9 GHz / 3.5 GHz | 22MB | 28W | Ja |
| Ryzen 5 8540U | 6C/12T | bis zu 4.9 GHz / 3.2 GHz | 22MB | 28W | Nein |
| Ryzen 3 8440U | 4C/8T | bis zu 4.7 GHz / 3.0 GHz | 12MB | 28W | Nein |
Die Verlustleistung bewegt sich je nach Modell zwischen 15 und 54 Watt. Es gibt Unterstützung für DDR5-5600 oder LPDDR5X-7500 Arbeitsspeicher und je nach Modell sind unterschiedlich starke AMD Radeon Mobile-GPUs integriert, die bis zu 12 Rechenkerne mitbringen und mit maximal 2,8 Gigahertz takten.
XDNA KI-Einheit mit 16 TOPS
Der Intel-Konkurrent rüstet alle seine neuen Ryzen 8040 mit der NPU aus - abgesehen von den beiden günstigsten Modellen Ryzen 3 8440U und Ryzen 5 8540U. Die neuen AMD-Chips besitzen eine XDNA genannte NPU, die hier eine auf bis zu 16 TOPS gesteigerte KI-Leistung bieten sollen.
2024 soll die KI-Leistung bei AMD weiter steigen
Mit Blick auf KI-Features kündigte AMD auch an, dass man mit den im Verlauf des Jahres 2024 erwarteten "Strix Point"-Chips eine um mehr als das Dreifache gesteigerte Performance bei Aufgaben aus dem Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz bieten werden. Vergleicht man die Chips von AMD und Intel aber mit denen von Qualcomm, so hat der ARM-Chipanbieter die Nase bei der KI-Performance mit 45 TOPS beim Snapdragon X Elite deutlich vorn.
In der kommenden Generation der Windows-PCs sollen die NPUs in den Chips von AMD vor allem einfache Aufgaben wie die Studio Effects in Teams Video-Chats ermöglichen, also unscharfe Hintergründe und künstlich gehaltenen Augenkontakt. AMD will aber dennoch mit einem neuen Entwicklerpaket dafür sorgen, dass mehr KI-Funktionen in Apps landen. AMD stellt dafür unter anderem vorgefertigte Sprachmodelle zur Verfügung, mit denen Apps für die Verwendung auf den KI-fähigen neuen Ryzen-Chips optimiert werden können.
Unter anderem Acer hat bereits erste Notebooks auf Basis der neuen AMD Ryzen-APUs vorgestellt. Die ersten Geräte sollen generell ab dem 1. Quartal 2024 auf den Markt kommen und dann natürlich auch in Deutschland verfügbar sein.
Zusammenfassung
- AMD präsentiert Ryzen 8040-Serie für Laptops
- Neue Chips bieten starke KI-Leistung
- Zen4-CPU und RDNA3-Grafik in Ryzen 8040
- Unterstützung für DDR5-5600 und LPDDR5X-7500
- Alle Ryzen 8040-Modelle mit NPU ausgestattet
- AMD plant deutliche KI-Performance-Steigerung
Siehe auch:
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