Microsoft stellt eigenen Hardware-Sicherheits-Chip vor - für Server
Microsoft baut sein Portfolio an hauseigenen Chips weiter aus. Nach einem dedizierten Server- und einem KI-Prozessor hielt bereits ein spezieller Beschleuniger-Chip Einzug. Zur Ignite 2024 hat Microsoft jetzt außerdem einen eigenen Sicherheits-Chip für seine Server vorgestellt.
Anlässlich der Ignite 2024 Konferenz in Chicago stellte das Unternehmen jetzt das sogenannte Azure Integrated HSM vor. Dabei handelt es sich um ein Hardware-Security-Modul (HSM), das in den Servern des Unternehmens bald auf breiter Front zum Einsatz kommen soll. Der Chip bietet eine geschützte Enklave, in der Verschlüsselungs- und Signierungs-Keys abgelegt werden können, um so den Umgang mit diesen Daten zu erleichtern und sicherer zu machen.
Neben dem Azure Integrated HSM beginnt Microsoft nach eigenen Angaben auch mit der Verwendung seiner sogenannten Azure Boost DPU. Diese dedizierte Data Processing Unit (DPU) ist im Grunde ein auf bestimmte Aufgaben zugeschnittenes FPGA, welches bei Microsoft vor allem für den Datenaustausch zwischen seinen Servern verwendet wird.
Microsoft hatte Anfang 2023 die Firma Fungible übernommen und auf Basis von deren Produkten die Azure Boost DPU entwickelt. Der Chip wird in diesem Fall für eine Steigerung der Übertragungsraten in den Cloud-Speichern von Microsoft sorgen, wobei die Redmonder eine vervierfachte Leistung bei gleichzeitig dreifacher Reduzierung des Energiebedarfs versprechen. Die Azure Boost DPU ermöglicht Bandbreiten von bis zu 200 Gigabit pro Sekunde.
Siehe auch:
- Microsoft stellt eigenen Sicherheits-Chip 'Azure Integrated HSM' vor
- Chip dient als geschützte Enklave für Verschlüsselungs- und Signierungs-Keys
- Ab 2025 soll der Chip in allen neuen Microsoft-Servern eingesetzt werden
- Zusätzlich führt Microsoft die 'Azure Boost DPU' für Datenaustausch ein
- Azure Boost DPU verspricht vierfache Leistung bei dreifach weniger Energie
- Microsoft erweitert sein Portfolio an eigenen Chips für Cloud-Dienste
- Neue Chips sollen Datensicherheit und Effizienz in Rechenzentren steigern
Microsoft setzt verstärkt auf eigene Chips
Eigentlich ist Microsoft vor allem als Softwarekonzern bekannt, doch mit dem Aufbau gigantischer Server-Kapazitäten in seinen Rechenzentren für die Azure-Cloud-Dienste hat der Redmonder Riese vor einigen Jahren auch begonnen, verstärkt auf Prozessoren und andere Chips aus eigener Entwicklung zu setzen.Anlässlich der Ignite 2024 Konferenz in Chicago stellte das Unternehmen jetzt das sogenannte Azure Integrated HSM vor. Dabei handelt es sich um ein Hardware-Security-Modul (HSM), das in den Servern des Unternehmens bald auf breiter Front zum Einsatz kommen soll. Der Chip bietet eine geschützte Enklave, in der Verschlüsselungs- und Signierungs-Keys abgelegt werden können, um so den Umgang mit diesen Daten zu erleichtern und sicherer zu machen.
Neuer Sicherheits-Chips soll in allen Servern Einzug halten
Microsoft will sein Azure Integrated HSM ab 2025 in jedem neuen Server in seinen Rechenzentren einsetzen, um so die Datensicherheit in der "Hardware-Flotte" zu steigern. Dies soll sowohl Server für vertrauliche als auch für allgemeine Aufgaben betreffen.Neben dem Azure Integrated HSM beginnt Microsoft nach eigenen Angaben auch mit der Verwendung seiner sogenannten Azure Boost DPU. Diese dedizierte Data Processing Unit (DPU) ist im Grunde ein auf bestimmte Aufgaben zugeschnittenes FPGA, welches bei Microsoft vor allem für den Datenaustausch zwischen seinen Servern verwendet wird.
Microsoft hatte Anfang 2023 die Firma Fungible übernommen und auf Basis von deren Produkten die Azure Boost DPU entwickelt. Der Chip wird in diesem Fall für eine Steigerung der Übertragungsraten in den Cloud-Speichern von Microsoft sorgen, wobei die Redmonder eine vervierfachte Leistung bei gleichzeitig dreifacher Reduzierung des Energiebedarfs versprechen. Die Azure Boost DPU ermöglicht Bandbreiten von bis zu 200 Gigabit pro Sekunde.
Siehe auch:
- Microsoft Paint: Neue KI-Features könnten zusätzlichen Chip erfordern
- Intel angelt sich Großkunden: Microsoft will eigene 1,8nm-Chips bauen
- Microsoft entwickelt spezielle Flüssigkeit zum Kühlen von KI-Chips
- Microsoft-KI designt Microsofts KI-Chips: Synopsys integriert Copilot
- Intel 'Lunar Lake': RAM auf dem Chip; Microsofts nächste Surface-CPUs?
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Outlook-Bug: Microsoft behebt Problem fehlender Copilot-Schaltflächen
- Sparzwang: Samsung Galaxy S27 mit weniger und langsamerem Speicher?
- Weitere Feinarbeit für FritzOS 8.50: FritzBox Cable mit Fehlerbehebung
- MegaSIM senkt Flex-Preise dauerhaft: Das Angebot lohnt sich besonders
- Erneuerbare Energien: Erstmals Vulkan für Stromerzeugung genutzt
- Revolut-Ausfall: weltweite Störung beim Fintech-Unternehmen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!