Threads in Europa: Start wohl schon bald, aber in kastrierter Form
Elon Musk arbeitet derzeit "hart" daran, sein eigenes soziales Netzwerk zu sabotieren, das hat zur Folge, dass sich viele nach Alternativen umsehen. Eine davon heißt Threads und steht aus Datenschutzgründen in der EU bislang nicht zur Verfügung. Das könnte sich aber bald ändern.
In Europa war die Begeisterung ohnehin deutlich geringer, und zwar vor allem deshalb, weil Threads allenfalls über Umwege nutzbar war. Grund dafür ist, dass der Microblogging-Dienst bislang nicht in Einklang mit dem EU-Datenschutz steht. Doch demnächst könnte Threads dennoch in Europa starten - obwohl man die angesprochenen rechtlichen Fragen bisher nicht nachhaltig lösen konnte.
Laut einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) soll Threads nämlich in einer stark eingeschränkten Version starten, das könnte bereits im Dezember der Fall sein. Dabei wird es sich um eine "Read only"-Version der App handeln, so das Blatt. Das bedeutet, dass hier nur eine Nutzung im Lesemodus bereitstehen wird, eigene Beiträge sowie sonstige Interaktionen wie Kommentare und Likes hingegen nicht möglich sein werden.
Ein solcher eingeschränkter Zugang hätte zur Folge, dass deutlich weniger Daten an Meta fließen, was im Einklang mit EU-Gesetzen stünde. Eine Erweiterung auf EU-Ebene könnte dem Dienst Schätzungen zufolge im Jahr 2024 rund 40 Millionen zusätzliche Nutzer bringen. Aktuell hat der Dienst laut Meta-Chef Mark Zuckerberg "etwas weniger als 100 Millionen monatlich aktiver Nutzer".
Siehe auch:
Twitter/X schafft sich selbst ab, Meta wittert neue Chance
Den zu Meta gehörenden Kurznachrichtendienst kann man sicherlich als Twitter-Klon bezeichnen, denn vieles an Threads erinnert an das mittlerweile Elon Musk gehörende und X genannte Netzwerk. Das eng an Instagram geknüpfte Netzwerk ist im Sommer unter ziemlich großer Aufmerksamkeit gestartet, allerdings hat das Interesse auch schnell wieder nachgelassen.In Europa war die Begeisterung ohnehin deutlich geringer, und zwar vor allem deshalb, weil Threads allenfalls über Umwege nutzbar war. Grund dafür ist, dass der Microblogging-Dienst bislang nicht in Einklang mit dem EU-Datenschutz steht. Doch demnächst könnte Threads dennoch in Europa starten - obwohl man die angesprochenen rechtlichen Fragen bisher nicht nachhaltig lösen konnte.
Laut einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) soll Threads nämlich in einer stark eingeschränkten Version starten, das könnte bereits im Dezember der Fall sein. Dabei wird es sich um eine "Read only"-Version der App handeln, so das Blatt. Das bedeutet, dass hier nur eine Nutzung im Lesemodus bereitstehen wird, eigene Beiträge sowie sonstige Interaktionen wie Kommentare und Likes hingegen nicht möglich sein werden.
Ein solcher eingeschränkter Zugang hätte zur Folge, dass deutlich weniger Daten an Meta fließen, was im Einklang mit EU-Gesetzen stünde. Eine Erweiterung auf EU-Ebene könnte dem Dienst Schätzungen zufolge im Jahr 2024 rund 40 Millionen zusätzliche Nutzer bringen. Aktuell hat der Dienst laut Meta-Chef Mark Zuckerberg "etwas weniger als 100 Millionen monatlich aktiver Nutzer".
Zusammenfassung
- Threads als Twitter-Klon gestartet, Interesse flaut ab
- EU-Start von Threads wegen Datenschutzproblemen verzögert
- "Read only"-Version von Threads könnte im Dezember kommen
- Eingeschränkter Zugang soll EU-Datenschutzregeln erfüllen
- Threads könnte 2024 in EU 40 Millionen Nutzer gewinnen
- Aktuell unter 100 Millionen monatlich aktive Nutzer bei Threads
Siehe auch:
- Drittanbieter-Apps: Instagram arbeitet an Schnittstelle für Threads
- Twitter-Rivale Threads gibt Lebenszeichen, startet neue Webversion
- Mark Zuckerberg: X-Konkurrent Threads hat Potenzial zu 1 Mrd. Nutzern
- Twitter-Klon Threads: Dem Anfangs-Boom folgt ein massiver Einbruch
- Twitter konsequent kopiert: Auch Threads führt jetzt Beitrags-Limits ein
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