Apple Card steht vor Aus, weil Goldman Sachs Riesenverluste einfährt
Apple hat im Frühjahr 2019 seine eigene Kreditkarte vorgestellt. Diese sorgte auch wegen ihres ungewöhnlichen Äußeren aus Titan für Aufsehen. Doch nach rund vier Jahren könnte diese Episode enden, denn die Partnerschaft mit der Bank Goldman Sachs scheint am Ende.
Konkret ist das bei der Apple Card die Großbank Goldman Sachs, doch diese Zusammenarbeit steht derzeit auf der Kippe. Denn das Geldinstitut, das sich normalerweise auf den Investmentbanking- und Wertpapierhandelsbereich konzentriert, sucht nach Wegen, wie man aus dem Deal mit Apple herauskommen könnte.
Hintergrund ist hier, dass Goldman Sachs seine Ambitionen im Consumer-Bereich "dramatisch" zurückfährt, wie es in Medienberichten von unter anderem dem Wall Street Journal (WSJ) heißt. Konkret habe Goldman Sachs durch die Apple Card viel Geld verloren und möchte das nun beenden. Das kann die Bank aber nicht von sich aus machen, da Apple eine Kontrollrolle innehat und über einzelne bzw. konkrete Schritte entscheiden kann.
Apple ist diesbezüglich jedenfalls gesprächsbereit und habe laut dem WSJ Goldman Sachs "einen Vorschlag unterbreitet, um in den nächsten zwölf bis 15 Monaten aus dem Vertrag auszusteigen". Die Bank selbst wollte das Apple Card-Geschäft an American Express weiterreichen, dort hatte man aber zahlreiche Bedenken und es ist nicht klar, ob und wie diese Gespräche weitergehen.
Damit ist die Zukunft der Apple Card ungewiss. Gegenüber CNBC teilte Apple mittlerweile mit, dass man für seine Kunden auch "weiterhin innovieren" möchte: "Apple und Goldman Sachs konzentrieren sich darauf, unseren Kunden ein unglaubliches Erlebnis zu bieten, um ihnen ein gesünderes Finanzleben zu ermöglichen. Die preisgekrönte Apple Card wird von den Verbraucherinnen und Verbrauchern hervorragend angenommen, und wir werden weiterhin innovativ sein und ihnen die besten Tools und Dienstleistungen anbieten."
Siehe auch:
Apple ist auch im Finanzgeschäft tätig
IT-Konzerne sind schon lange nicht mehr nur im Geschäft mit Technik und entsprechenden Diensten tätig, sie bieten auch Finanzdienstleistungen an. Im Fall Apple ist das einerseits Apple Pay, andererseits die Apple Card. Diese beiden Finanzdienste sind eng miteinander verknüpft, der Technik-Konzern ist aber selbst natürlich keine Bank, sondern hat entsprechende Partner.Konkret ist das bei der Apple Card die Großbank Goldman Sachs, doch diese Zusammenarbeit steht derzeit auf der Kippe. Denn das Geldinstitut, das sich normalerweise auf den Investmentbanking- und Wertpapierhandelsbereich konzentriert, sucht nach Wegen, wie man aus dem Deal mit Apple herauskommen könnte.
Hintergrund ist hier, dass Goldman Sachs seine Ambitionen im Consumer-Bereich "dramatisch" zurückfährt, wie es in Medienberichten von unter anderem dem Wall Street Journal (WSJ) heißt. Konkret habe Goldman Sachs durch die Apple Card viel Geld verloren und möchte das nun beenden. Das kann die Bank aber nicht von sich aus machen, da Apple eine Kontrollrolle innehat und über einzelne bzw. konkrete Schritte entscheiden kann.
Apple ist diesbezüglich jedenfalls gesprächsbereit und habe laut dem WSJ Goldman Sachs "einen Vorschlag unterbreitet, um in den nächsten zwölf bis 15 Monaten aus dem Vertrag auszusteigen". Die Bank selbst wollte das Apple Card-Geschäft an American Express weiterreichen, dort hatte man aber zahlreiche Bedenken und es ist nicht klar, ob und wie diese Gespräche weitergehen.
Damit ist die Zukunft der Apple Card ungewiss. Gegenüber CNBC teilte Apple mittlerweile mit, dass man für seine Kunden auch "weiterhin innovieren" möchte: "Apple und Goldman Sachs konzentrieren sich darauf, unseren Kunden ein unglaubliches Erlebnis zu bieten, um ihnen ein gesünderes Finanzleben zu ermöglichen. Die preisgekrönte Apple Card wird von den Verbraucherinnen und Verbrauchern hervorragend angenommen, und wir werden weiterhin innovativ sein und ihnen die besten Tools und Dienstleistungen anbieten."
Zusammenfassung
- Apple stellte 2019 eine Kreditkarte aus Titan vor
- Die Partnerschaft mit Goldman Sachs steht vor dem Aus
- Goldman Sachs will sich aus dem Consumer-Bereich zurückziehen
- Die Bank verlor Geld durch die Apple Card
- Apple hat Kontrolle über Vertragsentscheidungen
- Vertragsauflösung könnte 12-15 Monate dauern
- Zukunft der Apple Card ist derzeit ungewiss
Siehe auch:
- Apple Card: iPads und Macs lassen sich demnächst in Raten abbezahlen
- Google Card: Neue Debitkarte könnte mit der Apple Card konkurrieren
- Coronavirus: Apple Card-Kunden können ihre Rechnung später bezahlen
- Apple Card: Finanzaufsicht prüft Kreditkarte wegen Sexismus-Vorwürfen
- Apple Card vorgestellt: Kreditkarte fürs iPhone - in App oder aus Titan
Thema:
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