Outlook-Erweiterung für Chrome wird eingestellt - zu wenige Nutzer?
Microsoft stellt die bisher für den Google-Browser Chrome verfügbare Outlook-Erweiterung bald ein. Als Ersatz empfehlen die Redmonder wenig überraschend die Verwendung des hauseigenen Browser Microsoft Edge und der darin integrierten Sidebar.
Bisher kann man in Google Chrome auf Wunsch eine Erweiterung von Microsoft nutzen, um Outlook-Postfächer direkt in dem Browser abrufen zu können. Gerade bei Power-Usern, die neben ihrer Arbeit im Weg viel mit E-Mails hantieren, kam die Erweiterung gut an. Bis Ende Dezember wird die Chrome-Erweiterung jedoch abgeschaltet, teilte Microsoft jetzt mit.
Wie Kollege Martin "Dr. Windows" Geuß bemerkte, wird derzeit im Admin-Center von Microsoft 365 darüber informiert, dass die Erweiterung spätestens Ende Dezember aus dem Chrome-Web-Store verschwinden und dann abgeschaltet werden soll. Microsoft hatte das Tool im Sommer 2021 für Chrome und Edge verfügbar gemacht und ermöglichte darüber, eine Art "Outlook im Kleinen" in den Browsern zu nutzen.
Die Anwender haben über das Add-on Zugriff auf Mails, Kontakte, Kalender und Einstellungen. Laut dem Chrome Web Store hat die Erweiterung nur rund 200.000 Nutzer, was auch erklären könnte, weshalb Microsoft sich entschieden hat, dieses kleine aber nützliche Produkt nicht weiter anzubieten.
Microsoft verweist die bestehenden Nutzer der Outlook-Erweiterung für Chrome auf seinen eigenen Browser Edge. Der Grund dafür ist - neben dem Microsoft-typischen Wunsch, die Nutzer doch bitte zu hauseigenen Produkte zu lenken - dass es für Edge inzwischen seit einiger Zeit ein Sidebar-Widget für Outlook gibt.
Auf diese Weise lässt sich im Grunde das reproduzieren, was die Outlook-Erweiterung bisher bot - nur eben nicht in Chrome. Seit es das Outlook Sidebar-Widget für Edge gibt, hat sich die Relevanz der Outlook-Erweiterung für den Browser offensichtlich erledigt, weshalb man deren Entwicklung aufgibt. Dass Chrome aufgrund der gleichen technischen Basis sozusagen zum Kollateralschaden wird, dürfte in Redmond kaum jemanden interessieren.
Siehe auch:
Wie Kollege Martin "Dr. Windows" Geuß bemerkte, wird derzeit im Admin-Center von Microsoft 365 darüber informiert, dass die Erweiterung spätestens Ende Dezember aus dem Chrome-Web-Store verschwinden und dann abgeschaltet werden soll. Microsoft hatte das Tool im Sommer 2021 für Chrome und Edge verfügbar gemacht und ermöglichte darüber, eine Art "Outlook im Kleinen" in den Browsern zu nutzen.
Die Anwender haben über das Add-on Zugriff auf Mails, Kontakte, Kalender und Einstellungen. Laut dem Chrome Web Store hat die Erweiterung nur rund 200.000 Nutzer, was auch erklären könnte, weshalb Microsoft sich entschieden hat, dieses kleine aber nützliche Produkt nicht weiter anzubieten.
Microsoft verweist die bestehenden Nutzer der Outlook-Erweiterung für Chrome auf seinen eigenen Browser Edge. Der Grund dafür ist - neben dem Microsoft-typischen Wunsch, die Nutzer doch bitte zu hauseigenen Produkte zu lenken - dass es für Edge inzwischen seit einiger Zeit ein Sidebar-Widget für Outlook gibt.
Auf diese Weise lässt sich im Grunde das reproduzieren, was die Outlook-Erweiterung bisher bot - nur eben nicht in Chrome. Seit es das Outlook Sidebar-Widget für Edge gibt, hat sich die Relevanz der Outlook-Erweiterung für den Browser offensichtlich erledigt, weshalb man deren Entwicklung aufgibt. Dass Chrome aufgrund der gleichen technischen Basis sozusagen zum Kollateralschaden wird, dürfte in Redmond kaum jemanden interessieren.
Zusammenfassung
- Outlook-Erweiterung für Chrome endet
- Microsoft empfiehlt Wechsel zu Edge
- Abschaltung der Chrome-Extension bis 12/2023
- Tool seit Sommer 2021 für Chrome/Edge
- Add-on hat ca. 200.000 Nutzer
- Edge bietet Outlook-Sidebar-Widget
- Microsoft fokussiert auf eigene Produkte
Siehe auch:
- Neues Outlook "alarmierend": Bundesdatenschützer warnt sehr deutlich
- Neues Outlook gibt Microsoft Zugriff auf fremde Logins und E-Mails
- Outlook für Windows: Diese Features befinden sich aktuell in Arbeit
- Outlook für Windows: Probleme mit Gmail & IMAP - Workaround ist da
- Microsoft kündigt endlich Lösung für langsames Outlook an
Thema:
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- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
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