Raspberry Pi: Chipschmiede ARM steigt bei Bastelcomputerhersteller ein
Die britische Chipschmiede ARM, deren Designs die Grundlage für fast alle Smartphones und eine Vielzahl anderer Prozessoren bilden, steigt bei den Machern des Bastelcomputers Raspberry Pi ein. Die kleinen Mainboards laufen ausschließlich mit ARM-Chips.
Als Grund für den Einstieg von ARM, wo man zwar die Architekturen der auf Raspberry Pi als Herzstück verbauten Plattformen entwickelt, aber keine fertigen Chips und diese auch nicht produziert, nannte das Unternehmen den Umstand, dass Raspberry Pis in der letzten Zeit immer häufiger zu kommerziellen Zwecken im Bereich des sogenannten Internet-of-Things (IoT) eingesetzt werden. Gerade in der aktuellen Phase des KI-Booms sei das Interesse an RPi-Produkten stark gestiegen, hieß es weiter.
Wie groß ARMs Anteil an Raspberry Pi jetzt ist, verrieten die beiden Firmen zunächst nicht. Allerdings handelt das auf Chipdesign spezialisierte Unternehmen sicherlich nicht als Wohltäter. Vielmehr dürfte die Beteiligung auch strategischer Natur sein, schließlich gewinnt die ARM- und x86-Alternative RISC-V in letzter Zeit immer mehr an Attraktivität.
Einige große Technologiefirmen haben sich jüngst einem Interessenverband rund um RISC-V angeschlossen und Google und Qualcomm haben erst kürzlich angekündigt, Chips für Wearables und später auch für andere Geräte wie Smartphones auf RISC-V-Basis entwickeln zu wollen. Möglicherweise versucht ARM daher, sich mit dem Einstieg bei der Firma hinter dem RPi dauerhaft Einfluss zu sichern. Anfang des Jahres war Sony ebenfalls mit einer "strategischen Investition" als Eigener einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen.
Siehe auch:
ARM begründet Schritt mit IoT- & KI-Boom
ARM hat nach eigenen Angaben eine Minderheitsbeteiligung an der kommerziellen Firma hinter dem Raspberry Pi erworben. Die beiden Parteien sind schon seit der Einführung des ersten Modells im Jahr 2008 enge Partner, doch wird die Kooperation nun noch einmal vertieft und noch langfristiger angelegt, hieß von der ARM Holdings heute.Als Grund für den Einstieg von ARM, wo man zwar die Architekturen der auf Raspberry Pi als Herzstück verbauten Plattformen entwickelt, aber keine fertigen Chips und diese auch nicht produziert, nannte das Unternehmen den Umstand, dass Raspberry Pis in der letzten Zeit immer häufiger zu kommerziellen Zwecken im Bereich des sogenannten Internet-of-Things (IoT) eingesetzt werden. Gerade in der aktuellen Phase des KI-Booms sei das Interesse an RPi-Produkten stark gestiegen, hieß es weiter.
ARMs Investition vor allem strategischer Natur
ARM biete für die verschiedenen Modelle des Raspberry Pi schon von Anfang an Zugriff auf gute Rechenleistung, hohe Energieeffizienz und ein breites Software-Ökosystem, erklärte Eben Upton, CEO der Raspberry Pi LLC. Gemeinsam wolle man weiter daran arbeiten, den Einstieg in die Entwicklung von IoT-Produkten zu erleichtern und vielen Menschen einen einfachen Zugang zu bieten.Wie groß ARMs Anteil an Raspberry Pi jetzt ist, verrieten die beiden Firmen zunächst nicht. Allerdings handelt das auf Chipdesign spezialisierte Unternehmen sicherlich nicht als Wohltäter. Vielmehr dürfte die Beteiligung auch strategischer Natur sein, schließlich gewinnt die ARM- und x86-Alternative RISC-V in letzter Zeit immer mehr an Attraktivität.
Einige große Technologiefirmen haben sich jüngst einem Interessenverband rund um RISC-V angeschlossen und Google und Qualcomm haben erst kürzlich angekündigt, Chips für Wearables und später auch für andere Geräte wie Smartphones auf RISC-V-Basis entwickeln zu wollen. Möglicherweise versucht ARM daher, sich mit dem Einstieg bei der Firma hinter dem RPi dauerhaft Einfluss zu sichern. Anfang des Jahres war Sony ebenfalls mit einer "strategischen Investition" als Eigener einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen.
Zusammenfassung
- Chipschmiede ARM kauft Minderheitsbeteiligung an Raspberry
- ARM und Raspberry sind seit 2008 enge Partner
- Raspberry Pi wird zunehmend für Zwecke im IoT-Bereich genutzt
- ARM liefert hohe Rechenleistung und Energieeffizienz für Raspberry Pi
- Größe von ARMs Anteil an Raspberry bisher nicht bekannt
- Beteiligung von ARM könnte strategischer Natur sein
Siehe auch:
- Raspberry Pi 5 ist da: Die neue Version ist die leistungsstärkste bisher
- Raspberry Pi: Sony mit "strategischer Investition" für KI-Chips
- Vodafone zeigt 5G-Basisstation auf Raspberry Pi-Basis für Haus & Büro
- Raspberry Pi: Einige Varianten werden teurer, Verfügbarkeit bald besser
- Microsoft warnt vor "Raspberry Robin"-Wurm in Windows-Netzwerken
Thema:
Videos zum Thema
- Tutorial: Wie man den Raspberry Pi mit der Cloud synchroniert (Teil 1)
- Tutorial: Wie man den Raspberry Pi mit der Cloud synchroniert (Teil 2)
- Raspberry Pi 3: Neues Model B+ verbessert Prozessor und Netzwerk
- Raspberry Pi: SSH lässt sich ganz einfach wieder einschalten
- Raspberry Pi: So liefert der kleine Rechner mehr Strom per USB
Interessante Links
Beiträge aus dem Forum
-
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
neues Raspberry Pi OS - basierend auf Debian 13 (Trixie)
d-hubs -
Neuer SBC: das Raspberry Pi Compute Module 5 wurde veröffentlicht
d-hubs -
digitaler Bilderrahmen mit Raspberry Pi
DanielDuesentrieb -
Raspberry Pi 3B SSH-Sitzung "funktioniert" nicht
RalphS
Beliebt im Preisvergleich
- Adapter & Hubs:
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen