Intel sagt, die PC-Krise ist vorbei - und die Börse jubelt
Mit Intel hat nach TSMC der zweite große Chipfertiger eine positive Prognose für die Entwicklung des PC-Marktes und die daraus resultierenden Verkaufszahlen seiner Produkte abgegeben. An der Börse ist man begeistert, auch weil die aktuellen Zahlen bereits besser sind als erwartet.
Grund dafür ist, dass Intel im Vorfeld der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen aus dem aktuellen Quartal eine überraschend positive Vorhersagen herausgab. So sollen Umsatz und Gewinn des Konzerns, der sein Geld noch immer hauptsächlich mit dem Verkauf von PC-Prozessoren verdient, im vierten Quartal jeweils über den Erwartungen der Finanzwelt liegen.
Intel zufolge liegen die Gründe für die besseren Aussichten in einer Besserung der Lage im PC-Markt, der "das Schlimmste hinter sich haben" soll. Die zuletzt überwältigenden Lagerbestände, welche durch einen Einbruch der Nachfrage in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die dadurch schlechteren Wirtschaftsaussichten entstanden waren, sollen mittlerweile weitgehend abgebaut sein.
So meldete Intel für das dritte Quartal einen Umsatz von 14,2 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auch die Dividende fiel mit 41 Cent fast doppelt so hoch aus, wie an der Börse erwartet. Das PC-Geschäft war dabei mit knapp 7,9 Milliarden Dollar Umsatz die treibende Kraft, während das Data-Center-Business mit nur 3,8 Milliarden Dollar die Erwartungen verfehlte.
Intel arbeitet unter Gelsinger daran, sich mit gigantischen Investitionen wie dem Neubau von Werken in Magdeburg und anderen Standorten als Vertragsfertiger der Chips anderer Anbieter zu etablieren, um so seine starke Abhängigkeit von x86-Prozessoren zu überwinden. Dieses Vorhaben steckt aber noch in den Kinderschuhen, meldete die Foundry-Sparte des Unternehmens zuletzt doch nur einen Umsatz von gut 300 Millionen Euro. Zwar vervierfachte sich der Umsatz damit gegenüber dem Vorjahresquartal fast, Gelsinger muss aber noch immer beweisen, dass man große Kunden für die Fertigungssparte finden kann.
Siehe auch:
Aktienkurs legte ordentlich zu
Der Aktienkurs des Chipgiganten Intel hat laut Bloomberg gestern Abend nach der Veröffentlichung einer positiven Prognose für die weitere Entwicklung von Umsatz und Gewinn in diesem Geschäftsjahr einen kräftigen Sprung gemacht und legte im erweiterten Handel an der New Yorker Börse zeitweise um fast 10 Prozent zu. Aktuell liegt Intel knapp acht Prozent im Plus.Grund dafür ist, dass Intel im Vorfeld der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen aus dem aktuellen Quartal eine überraschend positive Vorhersagen herausgab. So sollen Umsatz und Gewinn des Konzerns, der sein Geld noch immer hauptsächlich mit dem Verkauf von PC-Prozessoren verdient, im vierten Quartal jeweils über den Erwartungen der Finanzwelt liegen.
Funktioniert der Turnaround-Plan von CEO Pat Gelsinger?
In einer Stellungnahme hieß es, dass Intel von 14,6 bis 15,6 Milliarden Dollar Umsatz ausgehe, während die Analysten zuletzt von rund 14,4 Mrd. ausgingen. Der Gewinn pro Aktie werde mit rund 44 Cent deutlich höher ausfallen, als die zuletzt von den Analysten prognostizierten 31 US-Cent, hieß es von Intel weiter. Anscheinend zahlen sich die von Intels neuem, altem Chef Pat Gelsinger unternommenen Maßnahmen zum Umbau des Unternehmens bereits aus.Intel zufolge liegen die Gründe für die besseren Aussichten in einer Besserung der Lage im PC-Markt, der "das Schlimmste hinter sich haben" soll. Die zuletzt überwältigenden Lagerbestände, welche durch einen Einbruch der Nachfrage in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die dadurch schlechteren Wirtschaftsaussichten entstanden waren, sollen mittlerweile weitgehend abgebaut sein.
Datacenter-Sparte leidet unter KI-Boom
Bei Server-Systemen bekommt Intel nach eigenen Angaben den KI-Boom zu spüren, bei dem viele potenzielle Kunden derzeit vor allem in KI-Server mit Chips von anderen Herstellern wie Nvidia investieren. Dennoch besserte sich Intels Situation schon im dritten Quartal seines Geschäftsjahres deutlich. Zuletzt legten Umsatz und Gewinn gerade dank des PC-Geschäfts ordentlich zu und die Gewinnmarge wurde wieder größer.So meldete Intel für das dritte Quartal einen Umsatz von 14,2 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auch die Dividende fiel mit 41 Cent fast doppelt so hoch aus, wie an der Börse erwartet. Das PC-Geschäft war dabei mit knapp 7,9 Milliarden Dollar Umsatz die treibende Kraft, während das Data-Center-Business mit nur 3,8 Milliarden Dollar die Erwartungen verfehlte.
Intel arbeitet unter Gelsinger daran, sich mit gigantischen Investitionen wie dem Neubau von Werken in Magdeburg und anderen Standorten als Vertragsfertiger der Chips anderer Anbieter zu etablieren, um so seine starke Abhängigkeit von x86-Prozessoren zu überwinden. Dieses Vorhaben steckt aber noch in den Kinderschuhen, meldete die Foundry-Sparte des Unternehmens zuletzt doch nur einen Umsatz von gut 300 Millionen Euro. Zwar vervierfachte sich der Umsatz damit gegenüber dem Vorjahresquartal fast, Gelsinger muss aber noch immer beweisen, dass man große Kunden für die Fertigungssparte finden kann.
Zusammenfassung
- Intel gibt positive Prognose für PC-Markt und eigene Verkaufszahlen ab
- Aktienkurs von Intel steigt um fast 10 Prozent nach Prognose-Veröffentlichung
- Umsatz und Gewinn von Intel sollen im vierten Quartal über Finanzwelt-Erwartungen liegen
- Besserung der Lage im PC-Markt und abgebaute Lagerbestände als Gründe für positive Aussichten
- Intel übertrifft schon im dritten Quartal Analystenerwartungen mit Umsatz von 14,2 Milliarden Dollar
- Intel versucht, Abhängigkeit von x86-Prozessoren durch Investitionen in Vertragsfertigung zu überwinden.
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