Intel will ab Anfang 2024 bereits erste 2-Nanometer-Chips produzieren
Der US-Chipgigant Intel will bereits ab Anfang 2024 mit der Testfertigung von Chips seiner 18A-Node beginnen, deren Strukturbreite ungefähr dem entspricht, was als 2nm-Chip vermarktet wird. Der Beginn der Massenfertigung wird weiterhin für 2025 angestrebt.
Gelsinger zufolge werden derzeit bereits viele Test-Wafer für 18A-Chips produziert, womit man sich auf den Beginn der Fertigung vorbereite. Die "Erfindungs-Phase" für 18A-Chips sei mittlerweile komplett, sodass man sich jetzt schleunigst in Richtung Produktion bewegt, wird der Intel-CEO von Nikkei Asia zitiert. Für Gelsinger zeigt sich damit schon jetzt, dass man den ambitionierten Plan bewältigen kann, den er 2021 ausgegeben hatte.
Nach jetzt 2,5 Jahren habe Intel aber gezeigt, dass man tatsächlich auf dem Weg sei, innerhalb von nur vier Jahren fünf Nodes zu entwickeln. Aktuell befinden sich die als Intel 7 und Intel 4 bezeichneten Produktionstechnologien für Chips mit sieben bzw. vier Nanometern Strukturbreite in der Massenfertigung. Unter anderem werden die neuen Intel "Meteor Lake"-Chips bereits in Intel 4 gefertigt.
Gelsinger will Intel ab dem kommenden Jahr mit der Massenfertigung von "Intel 3"-Chips beginnen, also Chips mit einer gemeinhin als 3-Nanometer-Maßstab bezeichneten Strukturbreite. Die Technologie, bei der man derzeit noch Fehler ausbügelt, soll die Basis für die nächste Generation von Intels Prozessoren für Server und PCs werden.
Intel sieht künftig vor allem Anbieter von ARM-basierten Prozessoren als Kunden für sein Fertigungsgeschäft. Man arbeite derzeit mit ARM daran, die 18A-Fertigung von ARM-Chips vorzubereiten, weshalb jeder Anbieter von hochmodernen Chips auf Basis der x86-Alternative ARM auch als Kunde für die Intel Foundry genannte Auftragsfertigung sei, so Gelsinger.
Siehe auch:
Schließt Intel schneller als gedacht zu TSMC & Co auf?
Intel-Chef Pat Gelsinger machte anlässlich des Innovation Day des Unternehmens in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh Hoffnung, dass sein Unternehmen bald die großen Konkurrenten unter den Chipfertigern TSMC und Samsung wieder hinter sich lassen kann. Den Weg zu 2-Nanometer-Chip will man laut Gelsinger sehr rasch beschreiten.Gelsinger zufolge werden derzeit bereits viele Test-Wafer für 18A-Chips produziert, womit man sich auf den Beginn der Fertigung vorbereite. Die "Erfindungs-Phase" für 18A-Chips sei mittlerweile komplett, sodass man sich jetzt schleunigst in Richtung Produktion bewegt, wird der Intel-CEO von Nikkei Asia zitiert. Für Gelsinger zeigt sich damit schon jetzt, dass man den ambitionierten Plan bewältigen kann, den er 2021 ausgegeben hatte.
Fünf Node-Sprünge in nur vier Jahren
Damals kündigte Gelsinger bei seiner Rückkehr als CEO von Intel an, dass man "fünf Nodes in vier Jahren" schaffen und somit die Entwicklung bezüglich der Schrumpfung der Strukturbreiten moderner Prozessoren deutlich beschleunigen wolle. Normalerweise dauerte es bisher immer rund zwei Jahre, bis ein Chipfertiger eine weitere Stufe bei der Schrumpfung der Strukturbreiten erreichen konnte.Nach jetzt 2,5 Jahren habe Intel aber gezeigt, dass man tatsächlich auf dem Weg sei, innerhalb von nur vier Jahren fünf Nodes zu entwickeln. Aktuell befinden sich die als Intel 7 und Intel 4 bezeichneten Produktionstechnologien für Chips mit sieben bzw. vier Nanometern Strukturbreite in der Massenfertigung. Unter anderem werden die neuen Intel "Meteor Lake"-Chips bereits in Intel 4 gefertigt.
Gelsinger will Intel ab dem kommenden Jahr mit der Massenfertigung von "Intel 3"-Chips beginnen, also Chips mit einer gemeinhin als 3-Nanometer-Maßstab bezeichneten Strukturbreite. Die Technologie, bei der man derzeit noch Fehler ausbügelt, soll die Basis für die nächste Generation von Intels Prozessoren für Server und PCs werden.
Intel sieht künftig vor allem Anbieter von ARM-basierten Prozessoren als Kunden für sein Fertigungsgeschäft. Man arbeite derzeit mit ARM daran, die 18A-Fertigung von ARM-Chips vorzubereiten, weshalb jeder Anbieter von hochmodernen Chips auf Basis der x86-Alternative ARM auch als Kunde für die Intel Foundry genannte Auftragsfertigung sei, so Gelsinger.
Zusammenfassung
- Intel plant Testfertigung von 2nm-Chips (18A-Node) ab Anfang 2024
- Massenfertigung der 2nm-Chips ist für 2025 vorgesehen
- Intel-CEO strebt an, TSMC und Samsung zu überholen
- Test-Wafer für 18A-Chips werden bereits produziert
- "Fünf Nodes in vier Jahren" - beschleunigte Entwicklung der Chips
- Massenfertigung von "Intel 3"-Chips (3nm) ab nächstem Jahr geplant
- ARM-basierte Prozessoren als potenzielle Kunden für Intel.
Siehe auch:
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