Android: Notruf-Feature soll jetzt weniger Fehlalarme auslösen
Mobiltelefone sind zweifellos ein Segen, das gilt vor allem auch dann, wenn man einen Notfall hat. Denn man kann Hilfe praktisch ohne Verzögerung rufen. Die Hersteller wollen das auch erleichtern, doch hier kann es durchaus zu Fehlalarmen kommen.
"Anfang des Jahres stellten Strafverfolgungsbehörden und Notdienste auf der ganzen Welt fest, dass von Android-Handys vermehrt falsche Notrufe abgesetzt wurden", erklärt der Android-Experte Mishaal Rahman dazu auf X. "Schuld daran war die SOS-Notfallfunktion von Android, mit der man schnell einen Notruf absetzen kann, indem man fünfmal auf den Einschaltknopf drückt."
Diese SOS-Funktion ist seit Android 12 auch verpflichtend, ob sie auch von Haus aus aktiviert ist, können aber die Hersteller selbst entscheiden. Seit Android 13 können die jeweiligen Unternehmen wählen, ob sie hierzu die "Persönliche Sicherheit"-App von Google verwenden (so wie Sony und Nothing) oder eine eigene Lösung umsetzen (Asus, Samsung). Auf diese oder jene Weise: Die SOS-Funktion ist und bleibt verpflichtend.
Dieser zusätzliche Schritt war bisher optional, nun hat Google ein Update verteilt, das die "Touch & Hold"-Bestätigung zum Standard macht. Es ist allerdings nach wie vor möglich, diesen Schritt zu deaktivieren.
Siehe auch:
Zu einfach, Notrufe auszulösen
Immer dann, wenn es in einem Notfall besonders schnell gehen muss, zählt jede Sekunde. Doch im Fall von Android meinte es Google in dieser Hinsicht etwas zu gut, denn auf dem mobilen Betriebssystem war es zuletzt zu einfach, den Notruf auszulösen. Denn es hat einen Anstieg an Fehlalarmen gegeben, der auf ein entsprechendes Android-Feature zurückzuführen war."Anfang des Jahres stellten Strafverfolgungsbehörden und Notdienste auf der ganzen Welt fest, dass von Android-Handys vermehrt falsche Notrufe abgesetzt wurden", erklärt der Android-Experte Mishaal Rahman dazu auf X. "Schuld daran war die SOS-Notfallfunktion von Android, mit der man schnell einen Notruf absetzen kann, indem man fünfmal auf den Einschaltknopf drückt."
Diese SOS-Funktion ist seit Android 12 auch verpflichtend, ob sie auch von Haus aus aktiviert ist, können aber die Hersteller selbst entscheiden. Seit Android 13 können die jeweiligen Unternehmen wählen, ob sie hierzu die "Persönliche Sicherheit"-App von Google verwenden (so wie Sony und Nothing) oder eine eigene Lösung umsetzen (Asus, Samsung). Auf diese oder jene Weise: Die SOS-Funktion ist und bleibt verpflichtend.
Zusatz-Bestätigung
Das fünfmalige Drücken auf den Einschalt-Button war aber eben zu einfach, da es verhältnismäßig simpel ist, das Smartphone in einer Tasche zu haben und beim Laufen immer wieder auf dieselbe Stelle zu drücken. Laut Rahman hat Google vor einiger Zeit dazu einen zusätzlichen Bestätigungsschritt als Update verteilt. Der "Touch & Hold"-Bildschirm fordert die Nutzer nach dem fünfmaligen Drücken auf, einen (Onscreen-) Button auf dem Display drei Sekunden lang zu berühren und zu halten, um das Notrufsignal final zu aktivieren.Dieser zusätzliche Schritt war bisher optional, nun hat Google ein Update verteilt, das die "Touch & Hold"-Bestätigung zum Standard macht. Es ist allerdings nach wie vor möglich, diesen Schritt zu deaktivieren.
Zusammenfassung
- Mobiltelefone ermöglichen schnelle Notrufe in Krisensituationen
- Android-Feature führte zu vermehrten Fehlalarmen
- Fünfmaliges Drücken des Einschaltknopfs löste SOS-Notruf aus
- SOS-Funktion ist seit Android 12 verpflichtend
- Hersteller können eigene Notruf-Lösungen implementieren
- Google integriert weiteren Schritt zur Vermeidung von Fehlalarmen
- "Touch & Hold"-Bestätigung ist nun Standard
Siehe auch:
- Samsung One UI 6 ist fertig: Android 14-Update erscheint in Kürze
- Android: Google durchleuchtet jetzt auch Sideload-Apps auf Malware
- Android-Malware verbreitet sich über gefälschte Vulkan-Warnungen
- Samsungs One UI 6: Das große Android 14-Update rückt näher
- Google Pixel 8 (Pro): Verlustfreies USB-Audio mit erstem Androidupdate
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Lenovo Tab Plus Gen 2 im Test: Starker Sound, aber wenig Leistung
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue Beta bereitet mehrere FritzBoxen & Repeater auf FritzOS 8.50 vor
- Neuer Apple TV 4K zeigt sich erstmals - Bild angeblich direkt von Apple
- F-Droid 2.0: FOSS-App-Store für Android wird komplett überarbeitet
- Widgets selbst bauen: Google startet eine neue Android-App
- Rückruf bei VW, Audi & Seat: Lenkung bei 3 Mio. Pkw kann ausfallen
- Kampf um KI-Talente: Amazon will ehemalige Mitarbeiter zurückholen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen