Apple: Wird das iPhone 16 (Pro) das teuerste iPhone aller Zeiten?

Die Produktionskosten für iPhones sind so hoch wie noch nie, doch die Verkaufspreise bleiben stabil. Experten zufolge dürfte Apple zukünftig nicht länger auf den Gewinn verzichten wollen und die Preise erhöhen. Etwa zur Einführung des iPhone 16 (Pro) im nächsten Jahr.
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Neue Bauteile erhöhen Kosten deutlich

Nachdem das iPhone 15 und iPhone 15 Pro mittlerweile bis auf die letzte Schraube auseinandergenommen wurden, sind Experten den Produktionskosten der Apple-Smartphones auf der Spur. Das Branchmagazin Nikkei Asia (via MacRumors) errechnet dabei einen Wert von 558 US-Dollar für das iPhone 15 Pro Max und damit einen Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorgänger iPhone 14 Pro Max.

Gerade für gänzlich neue Komponenten muss Apple tief in die Tasche greifen. So soll etwa der Preis der Telekamera um 380 Prozent auf 30 US-Dollar gestiegen sein. Auch der neue Titanrahmen ist mit 50 US-Dollar rund 43 Prozent teurer als die Edelstahlvariante aus dem Vorjahr. Für den Apple A17 Pro-Chip kalkuliert man hingegen 130 US-Dollar und damit 27 Prozent mehr als für den A16 Bionic. Infografik Preisverfall: So schnell könnte der Apple iPhone 15-Preis sinkenPreisverfall: So schnell könnte der Apple iPhone 15-Preis sinken

Preiserhöhung beim iPhone 16 (Pro)?

Die Produktionskosten der günstigeren Modelle sollen ebenfalls gestiegen sein. Man spricht von etwa 423 US-Dollar für das iPhone 15 und 442 US-Dollar für das iPhone 15 Plus, womit die Mehrkosten gegenüber der iPhone 14-Serie bei bis zu 16 Prozent liegen würden. Beim kompakteren iPhone 15 Pro gehen die Experten von einer 8-Prozent-Steigerung aus.

Ein für Apple typischer Schritt wäre es, die Preise für seine Smartphones zu erhöhen, um auch weiterhin mit Rekordumsatz und -gewinn Aktionäre zufriedenzustellen. Doch eine Preiserhöhung bleibt aus, hierzulande wurden die iPhone 15 (Pro)-Modelle zum Start sogar günstiger angeboten als ihre Vorgänger. Doch lange dürfte der Sparkurs nicht anhalten.

Nikkei und das Marktforschungsunternehmen Fomalhaut Techno Solutions gehen davon aus, dass die Preise der im Herbst 2024 erwarteten iPhone 16 (Pro)-Serie wieder steigen werden, da Apple sonst Gefahr laufen könnte einen finanziellen Rückschlag zu erleiden. Bereits jetzt kostet Apples Flaggschiff bis zu 1949 Euro.

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Zusammenfassung
  • Produktionskosten für iPhones erreichen Höchststand, Verkaufspreise stabil
  • iPhone 15 Pro Max Produktionskosten bei 558 US-Dollar, 12% Anstieg
  • Kosten für neue Komponenten wie Telekamera und Titanrahmen gestiegen
  • Produktionskosten für günstigere Modelle ebenfalls erhöht, bis zu 16% mehr
  • Apple erhöht Preise nicht, trotz steigender Kosten
  • iPhone 15 (Pro)-Modelle zum Start günstiger als Vorgänger
  • Experten erwarten Preissteigerung für iPhone 16 (Pro)-Serie 2024

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