Wenn das iPhone in China schwächelt, kommt spontan Tim Cook vorbei
Apple-Chef Tim Cook hat China einen spontanen Besuch abgestattet und dort ein Gaming-Event in einem Apple-Store besucht. Cooks überraschender Auftritt ist vor allem eine Art PR-Aktion - auch weil die iPhone-Verkäufe in China schwächeln.
Im Gespräch mit der staatlichen chinesischen Zeitung China Daily sagte Cook, dass Honour of Kings zwar in Chengdu seine Anfänge hatte, mittlerweile zu einem weltweiten Phänomen im App-Store geworden sei. Weiterhin hieß es in dem Bericht, dass Cook darauf hofft, chinesische Entwickler könnten einen solchen Erfolg mit Software für das Anfang 2024 erwartete VR-Headset Apple Vision Pro wiederholen.
Großes Hallo: Tim Cook im Apple-Store in Chengdu
Für Vision Pro setze Apple außerdem auf eine Fertigung in China. Außerdem habe Apple in Shanghai bereits ein Team von Entwicklern für das Vision Pro Headset angesiedelt. Der aktuelle Besuch von Cook soll wohl vor allem eine Art diplomatischer Reise sein. So verteilte Cook laut China Daily unter anderem Spenden an eine Stiftung für die Entwicklung des ländlichen Raums in Höhe von umgerechnet rund 3,2 Millionen Euro.
Zuletzt hatte es mehrfach Spannungen zwischen China und den USA gegeben, in die auch Apple und das iPhone verwickelt wurden. Einerseits schwächeln die Verkäufe der letztjährigen iPhone-14-Modelle und des neuen iPhone 15 aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage in dem Land derzeit deutlich.
Andererseits hatte die chinesische Regierung Mitarbeiter diverse Behörden aller Größenordnungen erst vor einigen Wochen angewiesen, keine iPhones mehr an ihren Arbeitsplätzen zu verwenden und dabei auf angeblich bestehende Sicherheitsprobleme verwiesen, die die nationale Sicherheit Chinas gefährden könnten.
Siehe auch:
Cook besucht Apple-Store, Universitäten und Schulen
Tim Cook höchstpersönlich schaute gestern bei einer Veranstaltung in einem Apple Store in der Stadt Chengdu vorbei, wo er auf junge Nutzer des von dem chinesischen Internetkonzern Tencent entwickelten Spiels Honour of Kings traf. Er habe eine überwältigende Energie gespürt, erklärte Cook später über den chinesischen Mikro-Blogging-Dienst Weibo.Im Gespräch mit der staatlichen chinesischen Zeitung China Daily sagte Cook, dass Honour of Kings zwar in Chengdu seine Anfänge hatte, mittlerweile zu einem weltweiten Phänomen im App-Store geworden sei. Weiterhin hieß es in dem Bericht, dass Cook darauf hofft, chinesische Entwickler könnten einen solchen Erfolg mit Software für das Anfang 2024 erwartete VR-Headset Apple Vision Pro wiederholen.
Großes Hallo: Tim Cook im Apple-Store in Chengdu
Für Vision Pro setze Apple außerdem auf eine Fertigung in China. Außerdem habe Apple in Shanghai bereits ein Team von Entwicklern für das Vision Pro Headset angesiedelt. Der aktuelle Besuch von Cook soll wohl vor allem eine Art diplomatischer Reise sein. So verteilte Cook laut China Daily unter anderem Spenden an eine Stiftung für die Entwicklung des ländlichen Raums in Höhe von umgerechnet rund 3,2 Millionen Euro.
Chinas Regierung verbot Mitarbeitern die iPhone-Nutzung
Außerdem hat Cook diverse Termine an Schulen und Universitäten, wo er angeblich für Programme zur Ausbildung von Programmierern und für die Bildung im IT-Bereich in den unteren Klassen werben will. Natürlich ist Cook nicht grundlos auf großer Feel-Good-Tour in China unterwegs.Zuletzt hatte es mehrfach Spannungen zwischen China und den USA gegeben, in die auch Apple und das iPhone verwickelt wurden. Einerseits schwächeln die Verkäufe der letztjährigen iPhone-14-Modelle und des neuen iPhone 15 aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage in dem Land derzeit deutlich.
Andererseits hatte die chinesische Regierung Mitarbeiter diverse Behörden aller Größenordnungen erst vor einigen Wochen angewiesen, keine iPhones mehr an ihren Arbeitsplätzen zu verwenden und dabei auf angeblich bestehende Sicherheitsprobleme verwiesen, die die nationale Sicherheit Chinas gefährden könnten.
Zusammenfassung
- Apple-Chef Tim Cook besucht spontan Gaming-Event in China
- Besuch als PR-Aktion aufgrund schwächelnder iPhone-Verkäufe in China
- Cook trifft Nutzer des chinesischen Spiels Honour of Kings
- Hoffnung auf Erfolg chinesischer Entwickler für Apple Vision Pro
- Fertigung des Vision Pro und Entwicklerteam in China angesiedelt
- Cook spendet rund 3,2 Mio. Euro für ländliche Entwicklung in China
- Spannungen zwischen China und USA betreffen auch Apple
Siehe auch:
- Apple-Chef Tim Cook leugnet, dass man nur Greenwashing betreibe
- Tim Cook über Apple Vision Pro: Spatial Computing wird "Aha-Moment"
- Elon Musk trifft Tim Cook, Apple und Twitter wenden "Krieg" ab
- Tim Cook: Keiner hat die Formel-1-Zielflagge je lustloser geschwenkt
- Apple-Chef Tim Cook hat große Zweifel, ob Metaverse die Zukunft ist
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