Vodafone-Störungen: KI wird euch in Zukunft vor Ausfällen schützen

Vodafone versucht mit künstlicher Intelligenz Störungen zu erkennen, noch bevor sie Kunden bemerken. Aktuell arbeitet der Provider an 120 KI-Projekten zur Ausfallprävention und zum Netzausbau in den Be­rei­chen Kabel, DSL, Mobilfunk und Kundenservice.
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KI-Algorithmen zur Behebung von Störungen

Einschränkungen oder gar Ausfälle im Mobilfunk- und Festnetz sind Vodafone und seinen Kunden ein Dorn im Auge. Nun soll künstliche Intelligenz helfen, proaktiv gegen Störungen vorzugehen. "Predictive Maintenance" ist hier das Stichwort, eine Prognose von zukünftigen Ereignissen, die zu Problemen in der Netzwerk-Performance führen können.

"Die KI prognostiziert aufgrund von Mustern die Wahrscheinlichkeit eventuell auftretender Probleme. So können Störungen verhindert oder behoben werden, bevor sie für Kunden zum Problem werden", erklärt Vodafone. Gleichzeitig soll die künstliche Intelligenz anhand nicht näher definierter technischer Parameter Entscheidungen treffen, ob der Einsatz von Technikern notwendig ist - etwa beim Modemtausch. Infografik Künstliche Intelligenz: Die größten Befürchtungen bezüglich KIKünstliche Intelligenz: Die größten Befürchtungen bezüglich KI

Künstliche Intelligenz optimiert Netzausbau

Vodafones KI-Projekte sollen weiterhin darauf abzielen, den Festnetz- und Mobilfunkausbau zu optimieren. Verschiedene Algorithmen liefert bereits jetzt automatisierte Standort-Empfehlungen für den zukünftigen Ausbau von Glasfaserleitungen und versuchen dabei einen "Überbau" zu vermeiden. Grobe Netzausbaupläne für ganz Deutschland sollen laut Vodafone innerhalb weniger Minuten erstellt werden können.

Speziell im Mobilfunk soll die künstliche Intelligenz für eine "optimale Sig­nal­stär­ke" sorgen. Sie schlägt vor, über welche Größe und Frequenzen verschiedene Zel­len verfügen sollten. Technikern vor Ort hilft zudem die Network Over­view Application (NOA) bei der Wartung von Mobilfunk-Masten. Dabei handelt es sich um eine KI-basierte Mus­ter­er­ken­nung, die Fehler in Dokumentationen (z.B. Bildern) erkennt und Lösungen liefert.

Gänzlich autark lässt Vodafone die künstliche Intelligenz allerdings (noch) nicht schalten und walten. Der Netzbetreiber beschäftigt eigenen Angaben zufolge fast 70 KI-Experten, die die Projekte betreuen, Entscheidungen überprüfen und die KI mit Daten füttern.

Zudem beabsichtigt man nicht über das Ziel hinauszuschießen und orientiert sich deshalb an den zu erwartenden Richtlinien des AI Acts der Europäischen Union (EU), die unter anderem den Datenschutz und die Privatsphäre von Nutzern in den Mittelpunkt rücken.

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Zusammenfassung
  • Vodafone nutzt KI zur frühzeitigen Erkennung von Netzstörungen.
  • 120 KI-Projekten zur Ausfallprävention und Netzausbau.
  • KI prognostiziert mögliche Probleme und entscheidet über Technikereinsätze.
  • Algorithmen liefern Standort-Empfehlungen für den Ausbau von Glasfaserleitungen.
  • KI soll optimale Signalstärke im Mobilfunk sicherstellen und Netzausbau optimieren.
  • KI-basierte Mustererkennung hilft bei der Wartung von Mobilfunk-Masten.
  • Vodafone beschäftigt fast 70 KI-Experten für seine Projekte.

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