Tim Cook über Apple Vision Pro:
Spatial Computing wird "Aha-Moment"

Revolution oder Reinfall? Das ist eine der Fragen, die sich Experten und Nutzer im Vorfeld des Releases des Apple-Headsets Vision Pro stellen. Denn so faszinierend das Augmented-Reality-Erlebnis auch aussieht, das Headset ist unverschämt teuer. Macht nichts, sagt Tim Cook.
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Ist ein "Aha-Moment" 3500 Dollar wert?

Überraschend ist das natürlich nicht, denn Apple-Chef Tim Cook will natürlich die Werbetrommel für das Headset rühren. Und wahrscheinlich hat er auch recht, denn technisch dürfte Apple mit dem Vision Pro eine faszinierende Hardware geschaffen haben. Die Frage ist bloß: Wie viele Menschen werden tatsächlich bereits sein, 3500 Dollar für ein AR-Headset auszugeben?

Cook war dieser Tage jedenfalls in London und gab dort der britischen Zeitung Independent ein Interview. Ein Thema war Vision Pro und der CEO des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino war überaus zuversichtlich, dass die neuartige Cyberbrille ihr Publikum finden wird. Vor allem dann, wenn sie das Gerät erst einmal ausprobieren durften.

Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor

"Es gibt große Unterschiede in der Sichtweise der Menschen, je nachdem, ob sie darüber gelesen oder es tatsächlich ausprobiert haben", sagte Cook. "Ich glaube sogar noch mehr daran, wie tiefgreifend Spatial Computing ist. Wenn man es ausprobiert hat, ist das ein Aha-Erlebnis, und davon hat man nur wenige im Leben."

Wer sich an dieser Stelle fragt, was Spatial (also "räumliches") Computing eigentlich ist, dieses hat der Informatiker Simon Greenwold bereits 2003 in einer wissenschaftlichen Arbeit als "menschliche Interaktion mit einer Maschine, bei der die Maschine Bezüge zu realen Objekten und Räumen beibehält und manipuliert" definiert.

"Werkzeugmacher" Apple

Cook will mit Vision Pro nichts weniger als die Welt verändern, Apple selbst sei ein "Werkzeugmacher" dafür: "Wir waren schon immer der Meinung, dass unsere Tools genauso einfach zu bedienen sein sollten wie unsere Produkte. Deshalb versuchen wir, die Entwickler-Tools einfach zu gestalten. Es ist die Idee des Entwicklers, die den großen Unterschied ausmacht, nicht der Akt, es selbst zu tun. Es ist großartig zu sehen, wie sich das bewährt."

Zusammenfassung
  • Apple bereitet Release des Augmented-Reality-Headsets Vision Pro vor
  • Hohe Kosten des Headsets könnten Käufer abschrecken
  • Apple-Chef Tim Cook zeigt sich trotzdem zuversichtlich
  • Cook glaubt an den Erfolg von Spatial Computing
  • Spatial Computing ermöglicht Interaktion mit Maschinen in Bezug auf reale Objekte
  • Apple sieht sich selbst als "Werkzeugmacher" für Weltveränderungen
  • Einfache Bedienung und Entwickler-Tools sind zentrale Elemente von Apples Strategie

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