Samsungs Chip-Geschäft häuft einen Milliardenverlust an
Samsung Electronics hat wirtschaftlich mit harten Zeiten zu kämpfen. Die vorläufigen Bilanzen laufen darauf hinaus, dass der Gewinn des Unternehmens im dritten Quartal rund 80 Prozent niedriger liegen wird als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das führt dazu, dass die Halbleiter-Sparte in den letzten drei Monaten über 2 Milliarden Euro Verlust angehäuft hat. Samsung hat inzwischen in einigen Bereichen die Produktion gedrosselt, um den Weltmarkt nicht noch weiter mit großen Mengen Chips zu fluten - allerdings wird sich das erst verzögert auf die Preisentwicklung auswirken.
Die anderen großen Geschäftsbereiche können dabei kaum dazu beitragen, dass die Probleme im Chipgeschäft kompensiert werden können. So ist Samsung zwar weiterhin die weltweite Nummer 1 bei den Smartphone-Verkäufen, aber bei diesen Geräten erreicht man längst nicht die Gewinnspannen wie beispielsweise der Konkurrent Apple.
Die Analysten gehen derzeit davon aus, dass die Südkoreaner im laufenden vierten Quartal wieder etwas besser abschneiden könnten. Insbesondere der Umsatzrückgang sollte weitgehend gestoppt werden können. Die Gewinne werden im Vergleich zu den starken Vorjahresquartalen aber weiterhin schlecht ausfallen.
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Ein ganzer Haufen Probleme
Grundlage für die Probleme ist das Halbleitergeschäft. Samsung gehört hier zwar zu den drei weltweit größten Anbietern, allerdings sind die Preise auf dem Weltmarkt seit der Chipkrise massiv eingebrochen. Und um die eigene Position halten zu können, sind immer höhere Investitionen in die neuesten Fertigungsanlagen notwendig. Das drückt die Marge gewaltig.Das führt dazu, dass die Halbleiter-Sparte in den letzten drei Monaten über 2 Milliarden Euro Verlust angehäuft hat. Samsung hat inzwischen in einigen Bereichen die Produktion gedrosselt, um den Weltmarkt nicht noch weiter mit großen Mengen Chips zu fluten - allerdings wird sich das erst verzögert auf die Preisentwicklung auswirken.
Die anderen großen Geschäftsbereiche können dabei kaum dazu beitragen, dass die Probleme im Chipgeschäft kompensiert werden können. So ist Samsung zwar weiterhin die weltweite Nummer 1 bei den Smartphone-Verkäufen, aber bei diesen Geräten erreicht man längst nicht die Gewinnspannen wie beispielsweise der Konkurrent Apple.
iPhone ist auch hilfreich
Ausgerechnet dessen Stärke ist wiederum auch ein Lichtblick für Samsung. Denn die Südkoreaner liefern die Displays für die neue iPhone-15-Generation, was zumindest ein wenig bei der Stabilisierung der Geschäfte hilft. Die dritte große Säule, die Unterhaltungselektronik, trägt wiederum inzwischen nur noch wenig zur wirtschaftlichen Stärke Samsungs bei.Die Analysten gehen derzeit davon aus, dass die Südkoreaner im laufenden vierten Quartal wieder etwas besser abschneiden könnten. Insbesondere der Umsatzrückgang sollte weitgehend gestoppt werden können. Die Gewinne werden im Vergleich zu den starken Vorjahresquartalen aber weiterhin schlecht ausfallen.
Zusammenfassung
- Samsung Electronics kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten
- Gewinn im dritten Quartal 80% niedriger als im Vorjahr
- Probleme durch eingebrochene Preise im Halbleitergeschäft
- Halbleiter-Sparte verzeichnet Verlust von über 2 Milliarden Euro
- Produktionsdrosselung soll Preisentwicklung stabilisieren
- Smartphones und Unterhaltungselektronik gleichen Verluste nicht aus
- Besserung im vierten Quartal erwartet, aber Gewinne bleiben niedrig
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