ARM hat neuen Käufer im Visier:
Treffen mit Samsung ist vereinbart
Der Chipdesigner ARM hat nach der gescheiterten Fusion mit Nvidia nun einen neuen Partner im Blick: In der letzten Zeit hat man sich mit dem südkoreanischen Konzern Samsung Electronics angenähert, weiß die Korea Times zu berichten.
Der stellvertretende Chef Samsung Electronics', Lee Jae-yong, habe bereits seine Absicht bekundet, das britische Unternehmen von der japanischen SoftBank zu übernehmen. Im Oktober soll es ein Treffen zwischen dem obersten Management der Samsung-Gruppe und Masayoshi Son, dem Chef der derzeitigen ARM-Mutter SoftBank, geben. Branchenkenner sehen in der Äußerung des Samsung-Managers einen starken Hinweis auf die Ernsthaftigkeit des Unterfangens, denn normalerweise ist dieser für seine Verschwiegenheit über solche strategischen Schritte bekannt.
Reporter hatten den Samsung-Chef am Mittwoch am Flughafen in Seoul abgepasst und ihn gefragt, ob seine zweiwöchige Geschäftsreise mit ARM zu tun gehabt habe. Seine Antwort: "Wir haben uns nicht getroffen, aber der SoftBank-Vorsitzende Masayoshi Son wird im nächsten Monat nach Seoul kommen. Ich denke, dass er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich einen Vorschlag machen wird."
Aufgrund dessen wird auch darüber spekuliert, dass Samsung an einem Konsortium mit mehreren anderen Unternehmen, die mit ARM-Designs arbeiten, arbeiten könnte. Auf diese Weise ließen sich Bedenken der Kartellämter wohl am besten aus dem Weg räumen. Immerhin ist Samsung ähnlich wie Nvidia selbst ein großer Player in dem Markt, so dass Konkurrenten in eine vergleichbare Situation kommen würden.
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Reporter hatten den Samsung-Chef am Mittwoch am Flughafen in Seoul abgepasst und ihn gefragt, ob seine zweiwöchige Geschäftsreise mit ARM zu tun gehabt habe. Seine Antwort: "Wir haben uns nicht getroffen, aber der SoftBank-Vorsitzende Masayoshi Son wird im nächsten Monat nach Seoul kommen. Ich denke, dass er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich einen Vorschlag machen wird."
Konsortium ist denkbar
Zuletzt wollte Nvidia den Chipdesigner für 40 Milliarden Dollar übernehmen. Nachdem man dies Ende Oktober 2020 ankündigte, schritten aber die Wettbewerbsbehörden ein und unterbanden den Deal. Denn es stand zu befürchten, dass dies im Wettbewerb unter den verschiedenen Chip-Herstellern, die mit ARM-Architekturen arbeiten, zu massiven Verwerfungen geführt hätte.Aufgrund dessen wird auch darüber spekuliert, dass Samsung an einem Konsortium mit mehreren anderen Unternehmen, die mit ARM-Designs arbeiten, arbeiten könnte. Auf diese Weise ließen sich Bedenken der Kartellämter wohl am besten aus dem Weg räumen. Immerhin ist Samsung ähnlich wie Nvidia selbst ein großer Player in dem Markt, so dass Konkurrenten in eine vergleichbare Situation kommen würden.
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