Vision Pro: Apple hat massive Probleme, genügend Displays zu finden
Anfang Juni hat Apple sein Virtual-Reality-Headset vorgestellt und die Vision Pro genannte Brille hat eine Vielzahl an Besonderheiten. Diese machen das Headset auch alles andere als günstig, zudem werden die Stückzahlen stark begrenzt sein - womöglich noch mehr als gedacht.
Apple hat zwar noch Zeit, bis die ersten Exemplare bei den Kunden ankommen werden, allerdings hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino schon jetzt größere Probleme mit Komponenten, als man im Vorfeld gedacht oder sich erhofft hat.
Denn das Display von Vision Pro ist offenbar so schwer herzustellen, dass Apple immer größere Probleme hat, an ausreichende Stückzahlen zu kommen. Berichten zufolge verzichten Hersteller lieber auf einen Apple-Auftrag, als sich mit einem allem Anschein nach kompliziertem Produktionsprozess herumzuschlagen. Sony, der bisher einzige bekannte Hersteller derartiger Displays, hat sich Berichten zufolge geweigert, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.
Es ist auch nicht klar, ob die potenziellen neuen Partner überhaupt für die erste Version von Vision Pro vorgesehen sind oder ob es sich hier um längerfristige Planungen für ein Nachfolgemodell handelt.
Siehe auch:
Vision Pro begeistert, ist aber sauteuer
Vision Pro bietet ein Display, das nicht nur ein faszinierendes Erlebnis ermöglicht, sondern auch alles andere als einfach herzustellen ist. Schon von Anfang an war klar, dass Apple Probleme haben wird, Vision Pro in großen Stückzahlen fertigen zu können und das, obwohl der Preis mit 3500 Dollar alles andere als günstig ist.Apple hat zwar noch Zeit, bis die ersten Exemplare bei den Kunden ankommen werden, allerdings hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino schon jetzt größere Probleme mit Komponenten, als man im Vorfeld gedacht oder sich erhofft hat.
Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor
Denn das Display von Vision Pro ist offenbar so schwer herzustellen, dass Apple immer größere Probleme hat, an ausreichende Stückzahlen zu kommen. Berichten zufolge verzichten Hersteller lieber auf einen Apple-Auftrag, als sich mit einem allem Anschein nach kompliziertem Produktionsprozess herumzuschlagen. Sony, der bisher einzige bekannte Hersteller derartiger Displays, hat sich Berichten zufolge geweigert, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.
Neue Zulieferer
Apple musste sich auf die Suche nach neuen Zulieferern machen und hat diese zumindest vorerst in China gefunden. Laut einem Bericht von The Information testet man aktuell zwei chinesische Unternehmen, SeeYa Technology und BOE. Mit dem zweitgenannten Unternehmen hat Apple bereits Erfahrungen gesammelt - allerdings nicht nur gute, da BOE Probleme bei der Herstellung von OLED-Panels für das geplante iPhone SE 4 gehabt haben soll.Es ist auch nicht klar, ob die potenziellen neuen Partner überhaupt für die erste Version von Vision Pro vorgesehen sind oder ob es sich hier um längerfristige Planungen für ein Nachfolgemodell handelt.
Zusammenfassung
- Apple stellt Augmented-Reality-Headset "Vision Pro" vor
- Preis liegt bei 3500 Dollar, Verfügbarkeit stark begrenzt
- Produktion des speziellen Displays gestaltet sich schwierig
- Zulieferer Sony weigert sich, Produktionskapazitäten zu erhöhen
- Apple sucht neue Zulieferer, aktuell Test mit chinesischen Unternehmen
- Erfahrungen mit potenziellem Zulieferer BOE nicht durchweg positiv
- Unklar, ob neue Partner für erste Vision Pro-Version vorgesehen sind
Siehe auch:
- Apple Vision Pro könnte künftig "flüssige" optische Linsen verwenden
- Viele atmen auf: Apple Vision Pro wird Windows XP unterstützen
- Apple-Effekt: Dank Vision Pro kriegen XR-Start-ups auf einmal viel Geld
- Apple wird Vision Pro gaaanz laaangsam auf den Markt bringen
- Vision Pro viel zu komplex? Apple kämpft mit Produktionsproblemen
Thema:
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