Apple Vision Pro: Ming-Chi Kuo zeichnet düsteres Bild der Aussichten
Es gibt viele Apple-Analysten, aber nur einen Ming-Chi Kuo. So kann man den bekanntesten Experten für das Unternehmen aus Cupertino am besten beschreiben. Anders gesagt: Was Kuo sagt, hat in der Regel Hand und Fuß - und das sollte Apple im aktuellen Fall Sorgen bereiten.
"Basierend auf den Schätzungen der maximalen Produktionskapazitäten einiger Komponentenlieferanten werden die Vision Pro-Lieferungen im Jahr 2024 höchstens 400.000 bis 600.000 Einheiten betragen, was unter der Markterwartung von mehr als einer Million Einheiten liegt", schreibt Kuo.
Außerdem schreibt Kuo, dass Apple möglicherweise eine günstige Version von Vision Pro abgesagt hat, diese wurde bisher für 2025 erwartet. Und das ist ein Problem für die grundsätzliche Marktakzeptanz der beeindruckenden, aber für viele unerschwingliche AR-Brille: Denn aktuell bzw. anfangs wird das Headset mehr kosten, als viele in einem Monat verdienen, nämlich 3500 Dollar.
Der Analyst schreibt weiter, dass eine Vision Pro 2 frühestens für das erste Halbjahr 2027 zu erwarten ist, in den kommenden Jahren wird es also keinerlei Hardware-Update geben. Kuo betont, dass er überzeugt ist, dass das innovative Headset den Nutzern ein zweifellos hervorragendes Erlebnis bieten wird. "Die Frage ist allerdings, ob die Nutzer dieses Produkt tatsächlich brauchen."
Siehe auch:
Apple Vision Pro: Schwierig herzustellen und zu teuer
Denn Kuo geht davon aus, dass sich Apples vermeintlich revolutionäre, aber auch kostenintensive Augmented-Reality-Brille Vision Pro nur mäßig verkaufen wird. In einem Beitrag auf Medium mit dem Titel "Das Wachstum der Apple Vision Pro-Lieferungen könnte hinter den Markterwartungen zurückbleiben" schreibt der Analyst, dass die Zulieferer mit der Produktion Schwierigkeiten bekommen werden."Basierend auf den Schätzungen der maximalen Produktionskapazitäten einiger Komponentenlieferanten werden die Vision Pro-Lieferungen im Jahr 2024 höchstens 400.000 bis 600.000 Einheiten betragen, was unter der Markterwartung von mehr als einer Million Einheiten liegt", schreibt Kuo.
Außerdem schreibt Kuo, dass Apple möglicherweise eine günstige Version von Vision Pro abgesagt hat, diese wurde bisher für 2025 erwartet. Und das ist ein Problem für die grundsätzliche Marktakzeptanz der beeindruckenden, aber für viele unerschwingliche AR-Brille: Denn aktuell bzw. anfangs wird das Headset mehr kosten, als viele in einem Monat verdienen, nämlich 3500 Dollar.
Vision Pro 2 nicht vor 2027
Entsprechend hart bzw. eindeutig ist auch Kuos Einschätzung: "Wenn Apple den Preis der Vision Pro nicht deutlich senkt, wird das erwartete signifikante Wachstum der Vision Pro-Lieferungen ab 2025 möglicherweise nicht eintreten."Der Analyst schreibt weiter, dass eine Vision Pro 2 frühestens für das erste Halbjahr 2027 zu erwarten ist, in den kommenden Jahren wird es also keinerlei Hardware-Update geben. Kuo betont, dass er überzeugt ist, dass das innovative Headset den Nutzern ein zweifellos hervorragendes Erlebnis bieten wird. "Die Frage ist allerdings, ob die Nutzer dieses Produkt tatsächlich brauchen."
Siehe auch:
- Vision Pro: Apple hat massive Probleme, genügend Displays zu finden
- Apple Vision Pro könnte künftig "flüssige" optische Linsen verwenden
- Viele atmen auf: Apple Vision Pro wird Windows XP unterstützen
- Apple-Effekt: Dank Vision Pro kriegen XR-Start-ups auf einmal viel Geld
- Apple wird Vision Pro gaaanz laaangsam auf den Markt bringen
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