Apple Vision Pro könnte künftig "flüssige" optische Linsen verwenden
Die Virtual-Reality-Brille von Apple bringt viele Neuerungen mit sich, darunter bei der Bedienung sowie ein grundsätzlich bisher nicht dagewesenes Nutzungskonzept. Doch es gibt Punkte, für die auch Apple keine elegante Lösung gefunden hat, allen voran Fehlsichtigkeit.
Hier muss man allerdings betonen, dass das "noch" nicht möglich ist, da man zur Markteinführung maßgefertigte optische Linsen kaufen kann, diese wird Zeiss liefern. Die Details dazu liegen zwar bisher nicht vor, aber Brillenträger, die keine Kontaktlinsen tragen wollen oder können, werden für einen Preis irgendwo zwischen 300 und 600 Dollar spezielle Linsen kaufen können, die extra für das Apple-Headset gefertigt werden.
Doch sicherlich weiß man auch bei Apple, dass das langfristig keine wirklich komfortable Lösung ist. Denn nun verrät ein Patentantrag zu "elektronischen (und kopfgetragenen) Geräten mit Flüssiglinsen", dass die Zukunft auf eine spezielle und innovative Lösung setzen könnte. Die Besonderheit derartiger Linsen ist eben, dass sie "einstellbar" sind, und zwar im Hinblick auf die Dioptrien.
Wie Apple Insider berichtet, heißt es im dazugehörigen Patentantrag: "Jede Linse kann eine mit Flüssigkeit gefüllte Linsenkammer haben. Die Linsenkammer kann starre und/oder flexible Wände haben, die optische Linsenoberflächen bilden."
Die dehnbaren Linsen lassen sich über Aktuatoren und/oder Pumpen- und Behältersysteme verformen, um die Linse einzustellen. Dabei erfasst ein Kamera- bzw. Sensorensystem den genauen Abstand zum Auge, sodass stets und "live" der richtige Wert eingestellt wird. Freilich ist dieses Patent in typischer Patentsprache formuliert und geizt mit konkreten technischen Lösungen.
Siehe auch:
Brillenträger brauchen spezielle Linsen
Apple Vision Pro hat für viel Aufsehen gesorgt, denn bei der Vorstellung des Headsets gab es viel Begeisterung. Erste Fachjournalisten waren voll des Lobs, auch wenn es die eine oder andere offene Frage gab. Testen durften das Headset aber nur jene, die keine optische Brille tragen - das liegt an der kompakten Größe von Vision Pro.Hier muss man allerdings betonen, dass das "noch" nicht möglich ist, da man zur Markteinführung maßgefertigte optische Linsen kaufen kann, diese wird Zeiss liefern. Die Details dazu liegen zwar bisher nicht vor, aber Brillenträger, die keine Kontaktlinsen tragen wollen oder können, werden für einen Preis irgendwo zwischen 300 und 600 Dollar spezielle Linsen kaufen können, die extra für das Apple-Headset gefertigt werden.
Doch sicherlich weiß man auch bei Apple, dass das langfristig keine wirklich komfortable Lösung ist. Denn nun verrät ein Patentantrag zu "elektronischen (und kopfgetragenen) Geräten mit Flüssiglinsen", dass die Zukunft auf eine spezielle und innovative Lösung setzen könnte. Die Besonderheit derartiger Linsen ist eben, dass sie "einstellbar" sind, und zwar im Hinblick auf die Dioptrien.
Wie Apple Insider berichtet, heißt es im dazugehörigen Patentantrag: "Jede Linse kann eine mit Flüssigkeit gefüllte Linsenkammer haben. Die Linsenkammer kann starre und/oder flexible Wände haben, die optische Linsenoberflächen bilden."
Die dehnbaren Linsen lassen sich über Aktuatoren und/oder Pumpen- und Behältersysteme verformen, um die Linse einzustellen. Dabei erfasst ein Kamera- bzw. Sensorensystem den genauen Abstand zum Auge, sodass stets und "live" der richtige Wert eingestellt wird. Freilich ist dieses Patent in typischer Patentsprache formuliert und geizt mit konkreten technischen Lösungen.
Zusammenfassung
- Apples "Vision Pro" bringt viele Neuerungen
- Fehlsichtigkeit stellt aktuell aber noch ein Problem dar
- Maßgefertigte optische Linsen von Zeiss zur Markteinführung
- Kosten für spezielle Linsen liegen zwischen 300 und 600 Dollar
- Patentantrag für "Flüssiglinsen" deutet auf zukünftige Lösung hin
- Flüssiglinsen sind einstellbar und passen sich an Dioptrien an
Siehe auch:
- So viel müssen Fehlsichtige drauflegen, um Vision Pro zu nutzen
- Viele atmen auf: Apple Vision Pro wird Windows XP unterstützen
- Apple-Effekt: Dank Vision Pro kriegen XR-Start-ups auf einmal viel Geld
- Apple wird Vision Pro gaaanz laaangsam auf den Markt bringen
- Vision Pro-Parodie mit Stephen Fry bei Apple Music rausgeflogen
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