50 Prozent weniger Produktion:
So treibt Samsung die Flash-Preise hoch
Samsung zieht die Handbremse bei der Produktion von Flash-Speicher immer stärker an. Der weltweit größte Hersteller des heute unverzichtbaren Speichertyps will so dafür sorgen, dass die Preise wieder steigen, was anscheinend auch schon funktioniert.
Bisher hat Samsung seine Fertigungskapazitäten für Flash-Speicher bereits um rund 40 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des letzten Jahre gesenkt. Bis Ende 2023 sollen weitere Kürzungen erfolgen, wodurch die Kapazitäten im Vergleich um rund 50 Prozent niedriger sein sollen. Das dann erreichte Niveau werde Samsung wohl für mindestens drei Monate halten, heißt es vom taiwanischen Branchendienst DigiTimes.
Samsung hat mit seinen Maßnahmen zur Marktbeeinflussung bereits einigen Erfolg. So werden derzeit für 512Gb-Wafer mit NAND-Flash-Speicher Tagespreise zwischen 1,60 und 1,80 US-Dollar verlangt, nachdem sie vor einigen Monat noch bei 1,40 US-Dollar lagen. Bis zum Jahresende wird eine Steigerung auf rund zwei Dollar erwartet.
Für die Endkunden bedeutet dies, dass die Preise für Geräte mit Flash-Speicher wie USB-Sticks und externe und interne SSDs gegen Jahresende wieder anziehen dürften. Allerdings ist die Nachfrage aufgrund der weiterhin durchwachsenen wirtschaftlichen Lage ohnehin gering, weshalb die Anbieter derartiger Produkte kaum die Möglichkeit haben, die höheren Kosten an die Endkunden weiterzureichen, ohne einen Rückgang ihrer Verkaufszahlen zu riskieren.
Siehe auch:
Samsung kämpft gegen Verluste bei Flash-Fertigung
Laut Quellen aus Asien will Samsung seine Kapazitäten für Flash-Speicher in den kommenden Monaten noch weiter reduzieren. Durch die so verursachte künstliche Verknappung will man die Preise nach oben treiben, weil diese Anfang des Jahres wegen mangelnder Nachfrage auf ein extrem niedriges Niveau abgerutscht waren. Für die Hersteller rechnete sich die Produktion praktisch nicht mehr, da die Materialkosten die Einnahmen aus dem Vertrieb überstiegen.Bisher hat Samsung seine Fertigungskapazitäten für Flash-Speicher bereits um rund 40 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des letzten Jahre gesenkt. Bis Ende 2023 sollen weitere Kürzungen erfolgen, wodurch die Kapazitäten im Vergleich um rund 50 Prozent niedriger sein sollen. Das dann erreichte Niveau werde Samsung wohl für mindestens drei Monate halten, heißt es vom taiwanischen Branchendienst DigiTimes.
Samsung hat mit seinen Maßnahmen zur Marktbeeinflussung bereits einigen Erfolg. So werden derzeit für 512Gb-Wafer mit NAND-Flash-Speicher Tagespreise zwischen 1,60 und 1,80 US-Dollar verlangt, nachdem sie vor einigen Monat noch bei 1,40 US-Dollar lagen. Bis zum Jahresende wird eine Steigerung auf rund zwei Dollar erwartet.
Für die Endkunden bedeutet dies, dass die Preise für Geräte mit Flash-Speicher wie USB-Sticks und externe und interne SSDs gegen Jahresende wieder anziehen dürften. Allerdings ist die Nachfrage aufgrund der weiterhin durchwachsenen wirtschaftlichen Lage ohnehin gering, weshalb die Anbieter derartiger Produkte kaum die Möglichkeit haben, die höheren Kosten an die Endkunden weiterzureichen, ohne einen Rückgang ihrer Verkaufszahlen zu riskieren.
Zusammenfassung
- Samsung reduziert Produktion von Flash-Speicher zur Preissteigerung
- Künstliche Verknappung soll Preise nach oben treiben
- Produktion bisher um 40% gesenkt, weitere Kürzungen geplant
- Fertigungskapazitäten sollen bis Ende 2023 auf 50% reduziert sein
- Preissteigerungen bei 512Gb-Wafer mit NAND-Flash-Speicher bereits sichtbar
- Preise für Geräte mit Flash-Speicher könnten gegen Jahresende steigen
- Höhere Kosten schwer an Endkunden weiterzugeben wegen geringer Nachfrage
Siehe auch:
- Preisverfall: Samsung setzt Fertigung von Flash-Speicher teilweise aus
- Preisverfall: Samsung reduziert Flash-Speicher-Produktion nun doch
- CPU, RAM & Flash in einem: Samsung baut In-Memory-Computing-MRAM
- Samsung baut jetzt Smartphone-Flash mit GB/s-Schreibgeschwindigkeit
- Preisexplosion bei Flash-Speicher: Samsung & Co erhöhen Preis um 40%
Thema:
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