Autos schneller laden: CATL will seine LFP-Akkus auch hier produzieren
Der weltgrößte Akku-Hersteller CATL will seine neuen Stromspeicher, mit denen sich die Ladestopps von Elektroautos deutlich verkürzen lassen, auch hierzulande produzieren. Damit dürfte das Unternehmen auch die deutschen Autohersteller als Kunden anvisieren.
Gao Pengfei, Technikchef von CATL, teilte auf der Automesse IAA mit, dass man den neuen Akku nicht nur in den chinesischen Stammwerken produzieren werde. Auch in Europa - so beispielsweise im thüringischen Arnstadt - sollen die Batterien bald vom Band laufen. Allerdings teilte der Hersteller bis jetzt nicht mit, an wen die produzierten Einheiten geliefert werden.
Ein Abnehmer könnte das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin sein. Mit dem US-Autokonzern besteht zumindest bereits ein Lieferabkommen für LFP-Akkus. In der Branche geht man aber auch davon aus, dass CATL die Ankündigung auf der Messe nutzen wird, um auch auf deutsche Autohersteller zuzugehen.
Der Nachteil besteht in der geringeren Energiedichte, die Batterie wird für die gleiche Kapazität also größer und schwerer sein. Hier hat CATL mit seiner ShenXing aber wohl einen guten Kompromiss gefunden und kann Batterien bereitstellen, die aktuelle E-Auto-Modelle bei der Reichweite übertreffen.
Siehe auch:
Batterien für Europa
Das Unternehmen hat seine ShenXing Superfast Charging Battery erst kürzlich vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Lithium-Eisenphosphat-(LFP)-Akku. Die Technologie ist deutlich robuster als der bisher meist eingesetzte Lithium-Ionen-Akku und kommt so mit Schnelllade-Vorgängen deutlich besser zurecht. Im Praxiseinsatz im Elektroauto sollen die ShenXing-Systeme es ermöglichen, in einem zehnminütigen Halt genug Strom für weitere 400 Kilometer Fahrt aufzunehmen.Gao Pengfei, Technikchef von CATL, teilte auf der Automesse IAA mit, dass man den neuen Akku nicht nur in den chinesischen Stammwerken produzieren werde. Auch in Europa - so beispielsweise im thüringischen Arnstadt - sollen die Batterien bald vom Band laufen. Allerdings teilte der Hersteller bis jetzt nicht mit, an wen die produzierten Einheiten geliefert werden.
Ein Abnehmer könnte das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin sein. Mit dem US-Autokonzern besteht zumindest bereits ein Lieferabkommen für LFP-Akkus. In der Branche geht man aber auch davon aus, dass CATL die Ankündigung auf der Messe nutzen wird, um auch auf deutsche Autohersteller zuzugehen.
Deutlicher Fortschritt
Neben der schnellen Lademöglichkeit bringen LFP-Batterien noch weitere Vorteile mit sich. So kommt in ihnen keine NCM-Chemie zum Einsatz, die teuren Metalle Nickel, Mangan und Kobalt fehlen also, was die Herstellung einfacher und günstiger macht. Zudem ist das Risiko eines Brandes durch Kurzschlüsse deutlich reduziert.Der Nachteil besteht in der geringeren Energiedichte, die Batterie wird für die gleiche Kapazität also größer und schwerer sein. Hier hat CATL mit seiner ShenXing aber wohl einen guten Kompromiss gefunden und kann Batterien bereitstellen, die aktuelle E-Auto-Modelle bei der Reichweite übertreffen.
Zusammenfassung
- CATL plant Produktion von neuen Stromspeichern in Deutschland
- ShenXing Superfast Charging Battery kürzlich vorgestellt
- Lithium-Eisenphosphat-Akku robuster als Lithium-Ionen-Akku
- 10-minütige Ladezeit ermöglicht 400 Kilometer Fahrt
- Produktion in Europa, z.B. in Arnstadt, Thüringen geplant
- Tesla-Werk in Grünheide als möglicher Abnehmer
- LFP-Batterien günstiger und sicherer, aber geringere Energiedichte
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Elektroautos
- M Concept Neue Klasse: BMW zeigt Ausblick auf kommende M-Klasse
- BMW i3: Das Design des neuen Elektroautos wird vorgestellt
- Super Bowl 2026: VW holt eine Kult-Kampagne der 90er zurück
- BMW im Test: Der iX3 der "Neuen Klasse" ist dynamisch und schwer
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
Beliebt im Preisvergleich
- Transportsysteme:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Speicherkrise: Microsoft führt Surface-Geräte mit nur noch 8 GB RAM ein
- Wikipedia-Streit: Mitbegründer Larry Sanger dauerhaft gesperrt
- KI-Lobby: Europa muss sich entscheiden - wir oder das Klima
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
- App für Vorhersagen: Zuckerberg will Polymarket und Co. abkupfern
- Keine Kreditkarte mehr nötig: EC-Karte erhält neue praktische Features
- 436.000 Jobs: Rekord-Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!