Vision Pro viel zu komplex? Apple kämpft mit Produktionsproblemen
Apple kann sein neues VR-Headset Vision Pro offenbar nicht in den ursprünglich geplanten Stückzahlen bauen. Die komplexe Konstruktion führt laut Berichten dazu, dass Apple nur rund 40 Prozent der ursprünglich für das erste Jahr geplanten Mengen fertigen lassen kann.
Das Apple Vision Pro VR-Headset ist mit seiner Kombination aus leistungsfähiger Technik und kleinen Displays auf kleinstem Raum höchst komplex. Dadurch entstehen hohe Ansprüche an die Möglichkeiten des zuständigen Vertragsfertigers, bei dem es sich nach bisherigem Erkenntnisstand um den chinesischen Anbieter Luxshare Precision handelt.
Laut dem jetzt veröffentlichten Bericht der Financial Times haben die Fertigungspartner von Apple massive Probleme, die Anforderungen des US-Computerkonzerns beim Bau der Vision Pro zu erfüllen. Wollte Apple bisher im ersten Jahr, also im Laufe des Jahres 2024, rund eine Million Einheiten der Vision Pro bauen, so soll die Prognose aktuell auf nur noch 400.000 Geräte reduziert worden sein.
Apple hatte das Vision Pro VR-Headset zur WWDC 2023 vor einigen Wochen erstmals präsentiert. Das Gerät soll ganze 3500 Dollar kosten und kommt mit einem aufwendigen System aus innen liegenden Hi-Res-Displays, Sensoren, Kameras und einem externen Display daher, das die Augen des Nutzers für die Umwelt sichtbar machen kann. Apple sieht in dem Gerät den Beginn der Ära des "Spatial Computing".
Mittelfristig soll dieser Ansatz mit der Einführung von günstigeren Interpretationen erschwinglicher werden, weshalb Apple laut früheren Berichten bereits an mindestens zwei weiteren VR- bzw. Augmented-Reality-Headsets arbeiten soll. Neben einer zweiten Ausgabe der Vision Pro soll auch eine günstigere Ausgabe in Arbeit sein, deren Einführung frühestens 2025 erwartet wird.
Siehe auch:
Laut dem jetzt veröffentlichten Bericht der Financial Times haben die Fertigungspartner von Apple massive Probleme, die Anforderungen des US-Computerkonzerns beim Bau der Vision Pro zu erfüllen. Wollte Apple bisher im ersten Jahr, also im Laufe des Jahres 2024, rund eine Million Einheiten der Vision Pro bauen, so soll die Prognose aktuell auf nur noch 400.000 Geräte reduziert worden sein.
Apple soll bisher nur Teile für 150.000 Geräte angefragt haben
Zulieferer von Apple und Vertragsfertiger sollen bisher Anfragen für Teile für nur rund 130.000 bis 150.000 Vision Pro erhalten haben. Zu den bisher aufgetretenen Problemen bei der Fertigung gehört angeblich, dass die innen liegenden Displays und das System zur Anzeige der Augen des Nutzers auf dem äußeren Display nur schwer umgesetzt werden können. Welche Details dabei eine Rolle spielen, lässt der Bericht offen.Apple hatte das Vision Pro VR-Headset zur WWDC 2023 vor einigen Wochen erstmals präsentiert. Das Gerät soll ganze 3500 Dollar kosten und kommt mit einem aufwendigen System aus innen liegenden Hi-Res-Displays, Sensoren, Kameras und einem externen Display daher, das die Augen des Nutzers für die Umwelt sichtbar machen kann. Apple sieht in dem Gerät den Beginn der Ära des "Spatial Computing".
Mittelfristig soll dieser Ansatz mit der Einführung von günstigeren Interpretationen erschwinglicher werden, weshalb Apple laut früheren Berichten bereits an mindestens zwei weiteren VR- bzw. Augmented-Reality-Headsets arbeiten soll. Neben einer zweiten Ausgabe der Vision Pro soll auch eine günstigere Ausgabe in Arbeit sein, deren Einführung frühestens 2025 erwartet wird.
Zusammenfassung
- Apple Vision Pro VR-Headset ist komplex
- Vertragsfertiger hat Probleme bei Fertigung
- Ursprünglich 1 Mio. geplant im 1. Jahr, jetzt 400.000
- Vision Pro kostet 3500 Dollar
- Apple arbeitet an zwei weiteren VR-Headsets.
Siehe auch:
- Vision Pro: Apple hat Controller ausprobiert, sich dagegen entschieden
- Keine Konkurrenz für Apple Vision Pro: Google gibt "Project Iris" auf
- Windows Copilot & Apple Vision Pro: KI & VR sollen PC-Markt beflügeln
- Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen
- Das iPhone 15 könnte speziellen Apple-Vision-Pro-Chip bekommen
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