Tesla Grünheide baut längst nicht so viele Autos wie angenommen
Die Produktionsmengen im deutschen Tesla-Werk sind wohl längst nicht so hoch, wie allgemein angenommen wird. Die Öffentlichkeit wie auch Konkurrenten sind hier offenbar schlicht einer falschen Annahme aufgesessen.
Nun verdichten sich allerdings die Hinweise, dass diese Annahme falsch war. Das Magazin Business Insider hatte bereits vor einiger Zeit davon berichtet, dass Tesla den nächsten Meilenstein von 6.000 Autos pro Woche erst einmal auf Eis gelegt hatte, Sonderschichten gestrichen und eine größere Zahl von Leiharbeitern wieder weggeschickt habe. Damals erwiderte das Unternehmen allerdings, dass es keine Probleme gebe und der Ausbau der Produktion erfolgreich fortgesetzt werde.
Jetzt aber will das Magazin noch weitergehende Details aus dem Inneren des Werkes bekommen haben. Demnach sei es nur ein einziges Mal gelungen, 5.000 Autos pro Woche zu bauen. Die Ziele sollen in den Sommermonaten eher bei 870 Fahrzeugen am Tag liegen, was 4.350 Stück pro Woche wären. Aber selbst das scheint manchmal etwas hochgesteckt zu sein: Am 25. Juli sollen nur 692 Autos vom Band gelaufen sein. Die Redaktion beruft sich dabei auf Aussagen mehrerer Beschäftigter des Werkes und auf interne Unterlagen.
Die aktuellen Zahlen scheinen demnach vor allem den Möglichkeiten vor Ort geschuldet zu sein - und nicht der Nachfrage auf dem Markt. Immerhin baut Tesla in seinem deutschen Werk derzeit ausschließlich das Model Y, das im ersten Quartal zum meistverkauften Auto der Welt wurde und damit sogar den Dauerbrenner Toyota Corolla überholte.
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Hochlauf hakt
Vor einiger Zeit hatte das Unternehmen verlautbart, dass man den Hochlauf der Produktion so weit vorangebracht habe, dass in einer Woche 5.000 Fahrzeuge vom Band liefen. Daraus wurde hochgerechnet, dass die Gigafactory in Brandenburg jetzt 250.000 Autos pro Jahr herstellt - oder sogar mehr, da von einer steigenden Tendenz ausgegangen wurde. Immerhin soll die bestehende Fertigungsanlage bis zu 500.000 Stück pro Jahr produzieren können.Nun verdichten sich allerdings die Hinweise, dass diese Annahme falsch war. Das Magazin Business Insider hatte bereits vor einiger Zeit davon berichtet, dass Tesla den nächsten Meilenstein von 6.000 Autos pro Woche erst einmal auf Eis gelegt hatte, Sonderschichten gestrichen und eine größere Zahl von Leiharbeitern wieder weggeschickt habe. Damals erwiderte das Unternehmen allerdings, dass es keine Probleme gebe und der Ausbau der Produktion erfolgreich fortgesetzt werde.
Jetzt aber will das Magazin noch weitergehende Details aus dem Inneren des Werkes bekommen haben. Demnach sei es nur ein einziges Mal gelungen, 5.000 Autos pro Woche zu bauen. Die Ziele sollen in den Sommermonaten eher bei 870 Fahrzeugen am Tag liegen, was 4.350 Stück pro Woche wären. Aber selbst das scheint manchmal etwas hochgesteckt zu sein: Am 25. Juli sollen nur 692 Autos vom Band gelaufen sein. Die Redaktion beruft sich dabei auf Aussagen mehrerer Beschäftigter des Werkes und auf interne Unterlagen.
Krankheit und Ferien
Die derzeitige Situation scheint allerdings auch nicht die neue Normalität in Grünheide widerzuspiegeln. Dem Vernehmen nach hätte das Management vor Ort nicht nur mit einem etwas höheren Krankenstand zu kämpfen, sondern auch die aktuelle Ferienzeit mache es schwer, alle Schichten hinreichend mit Personal zu besetzen.Die aktuellen Zahlen scheinen demnach vor allem den Möglichkeiten vor Ort geschuldet zu sein - und nicht der Nachfrage auf dem Markt. Immerhin baut Tesla in seinem deutschen Werk derzeit ausschließlich das Model Y, das im ersten Quartal zum meistverkauften Auto der Welt wurde und damit sogar den Dauerbrenner Toyota Corolla überholte.
Zusammenfassung
- Produktionsmengen im Tesla-Werk Brandenburg niedriger als angenommen
- Angekündigte Produktion von 5.000 Autos pro Woche nicht erreicht
- Berichte über gestrichene Sonderschichten und entlassene Leiharbeiter
- Laut Informationen nur einmal 5000 Autos pro Woche produziert
- Tatsächliche Produktion liegt bei rund 870 Fahrzeugen pro Tag
- Management kämpft mit hohem Krankenstand und Personalproblemen
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