Dreamcast Classic: Sega hat die Idee aus speziellem Grund aufgegeben
Vor einigen Jahren waren Mini-Neuauflagen klassischer Konsolen das große Ding, NES und Super-NES Classic gingen weg wie geschnitten Brot. Viele Hersteller folgten dem Beispiel Nintendos, doch nicht alle Kultkonsolen wurden neugeboren - darunter auch Segas Dreamcast.
Diese war aus Verkaufssicht eine kleine Katastrophe, da man nicht einmal zehn Millionen Stück an Frau und Mann bringen konnte. Bei Sega-Fans genießt sie aber dennoch bis heute einen legendären, ja fast schon mythischen Ruf. In vieler Hinsicht war Dreamcast nämlich ihrer Zeit voraus: Sie war leistungsstark, hatte die beste Grafik zu dieser Zeit und verfügte sogar über eine integrierte Internetverbindung. Dennoch floppte die Dreamcast. Die Gründe dafür waren vielfältig, ein wichtiger war der Erfolg der PlayStation und die sich anbahnende Veröffentlichung der PlayStation 2.
Das ändert aber nichts am Umstand, dass die Dreamcast bis heute ein wohlklingender Name ist und es verwundert nicht, dass Sega eine "Classic"-Variante in Erwägung gezogen hat. Das jedenfalls behauptet der auf Retro-Gaming spezialisierte YouTuber Adam Koralik (via Wccftech).
Auf YouTube ansehen
Doch laut Koralik hat sich Sega dagegen entschieden, und zwar aus technischen Gründen. Er selbst hat seinerzeit mit Sega zusammengearbeitet (im Zuge einer Wiederveröffentlichung von Shenmue) und dabei sprach man auch über eine Version für eine Dreamcast-Neuauflage.
Die Alternative wären emulierte PC-Fassungen gewesen, doch deren Qualität ließ zu wünschen übrig: "Du kannst entweder das billige, erschwingliche Produkt bekommen, das kein tolles Produkt ist, oder du bekommst das Produkt, das nicht erschwinglich ist", so Koralik abschließend. "Deshalb wurde es nicht veröffentlicht".
Siehe auch:
Sega Dreamcast: Flop, aber bis heute Kult
Sega Dreamcast war die letzte Konsole des japanischen Herstellers, der lange Zeit als Hauptkonkurrent von Nintendo galt und mit Geräten wie dem Mega Drive auch mehr als mithalten konnte. Doch in den 1990ern verlor Sega den Anschluss und veröffentlichte 1998 seine letzte Konsole, die Dreamcast.Diese war aus Verkaufssicht eine kleine Katastrophe, da man nicht einmal zehn Millionen Stück an Frau und Mann bringen konnte. Bei Sega-Fans genießt sie aber dennoch bis heute einen legendären, ja fast schon mythischen Ruf. In vieler Hinsicht war Dreamcast nämlich ihrer Zeit voraus: Sie war leistungsstark, hatte die beste Grafik zu dieser Zeit und verfügte sogar über eine integrierte Internetverbindung. Dennoch floppte die Dreamcast. Die Gründe dafür waren vielfältig, ein wichtiger war der Erfolg der PlayStation und die sich anbahnende Veröffentlichung der PlayStation 2.
Das ändert aber nichts am Umstand, dass die Dreamcast bis heute ein wohlklingender Name ist und es verwundert nicht, dass Sega eine "Classic"-Variante in Erwägung gezogen hat. Das jedenfalls behauptet der auf Retro-Gaming spezialisierte YouTuber Adam Koralik (via Wccftech).
Auf YouTube ansehenDoch laut Koralik hat sich Sega dagegen entschieden, und zwar aus technischen Gründen. Er selbst hat seinerzeit mit Sega zusammengearbeitet (im Zuge einer Wiederveröffentlichung von Shenmue) und dabei sprach man auch über eine Version für eine Dreamcast-Neuauflage.
Dreamcast Classic wäre zu teuer gewesen
Doch laut Sega wäre diese schlichtweg zu teuer gewesen. Koralik erinnert sich an die damaligen Aussagen von Sega: "Wenn wir es als Konsole herausbringen wollen, wird sie etwa 300 Dollar kosten, weil wir echte Hardware einbauen müssen und die Technologie bislang nicht billig genug ist, um das zu tun. Niemand wäre mit dem Preis von 300 Dollar zufrieden. Die Leute würden 100 Dollar erwarten, also wären alle sauer."Die Alternative wären emulierte PC-Fassungen gewesen, doch deren Qualität ließ zu wünschen übrig: "Du kannst entweder das billige, erschwingliche Produkt bekommen, das kein tolles Produkt ist, oder du bekommst das Produkt, das nicht erschwinglich ist", so Koralik abschließend. "Deshalb wurde es nicht veröffentlicht".
Zusammenfassung
- Mini-Neuauflagen klassischer Konsolen waren ein großer Trend
- Sega Dreamcast war Segas letzte Konsole, floppte aber
- Dreamcast war leistungsstark und hatte integrierte Internetverbindung
- Sega hat "Classic"-Variante der Dreamcast in Erwägung gezogen
- Entscheidung gegen Neuauflage wegen zu hoher Kosten
- Kosten für echte Hardware und Technologie wären zu hoch
- Alternative emulierte PC-Fassungen waren qualitativ unzureichend.
Siehe auch:
- Deal abgeschlossen: Sega übernimmt Angry Birds-Entwickler Rovio
- Sega dachte in den 1990ern, dass man Sonys PlayStation "killen" kann
- Sega: Kein Interesse an einer Übernahme durch Microsoft
- Jetzt fix: Sega kauft Angry Birds-Macher Rovio für 706 Millionen Euro
- Segas verschollener "erotischer Thriller" nach 25 Jahren aufgetaucht
Thema:
Beliebt im Preisvergleich
- Konsolen:
Videos zur Nintendo Switch
- Yoshi and the Mysterious Book: Nintendo zeigt den Launch-Trailer
- Yoshi and the Mysterious Book: Nintendo zeigt einen neuen Trailer
- Yoshi and the Mysterious Book: Übersichtstrailer zum Switch-2-Spiel
- Splatoon Raiders: Das Solo-Abenteuer erscheint im Juli, neuer Trailer
- Pokémon Champions startet schon in wenigen Tagen, neuer Trailer
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen