Dreamcast Classic: Sega-CEO erteilt Neuauflage des Klassikers Absage
Sega hat dem Traum mancher Gaming-Fans von einer "Mini"-Version der klassischen Dreamcast-Konsole wohl endgültig eine Absage erteilt. Man wolle in die Zukunft schauen, nicht in die Vergangenheit, verkündete ein ranghoher Manager des japanischen Spielekonzerns.
Im Interview mit der englischen Zeitung The Guardian hat jetzt der für Europa und die USA zuständige Sega-CEO Shuji Utsumi möglichen Plänen für eine "Dreamcast Mini" den Stecker gezogen. Wer sich also bisher Hoffnung machte, dass man es doch noch eine neue Version der wenig erfolgreichen, aber dennoch legendären Dreamcast geben würde, muss sich davon wohl vorerst verabschieden.
Utsumi wolle sich lieber auf moderne Produkte konzentrieren, statt in die Vergangenheit zu schauen, betonte er im Gespräch mit der Zeitung. "Ich gehe nicht in die Mini-Richtung", hieß es. Er wolle lieber "moderne Gamer ansprechen". Sega sei "keine Retro-Firma". Man schätze das Erbe des Unternehmens und messe ihm großen Wert bei, wolle aber gleichzeitig etwas Neues bieten. Sollte dies nicht gelingen, werde man selbst der Vergangenheit angehören, so Utsumi weiter.
Die Dreamcast war 1998 auf den Markt gekommen und galt damals als leistungsfähiger als die zwei Jahre später gestartete PlayStation 2 von Sony. Die Konsole war kommerziell allerdings weit davon entfernt, dem Erfolg der Sony-Konsole auch nur annähernd das Wasser zu reichen. Dennoch gilt die Dreamcast heute als legendär, gerade weil sie technisch ihrer Zeit weit voraus war.
Für Sega geht es aber zunächst vor allem darum, moderne Interpretationen einer Reihe seiner klassischen Titel einzuführen. Franchises wie Crazy Taxi, Jet Set Radio, Shinobi, Golden Axe, Streets of Rage und Virtua Fighter sollen allesamt in neuen Ausgaben erscheinen. Außerdem steht die Idee im Raum, einen eigene Abo-Dienst von Sega einzuführen. Zumindest unter Utsumi wird es derweil keine Dreamcast Mini geben.
Siehe auch:
Keine Classic- oder Mini-Version der Dreamcast
Die Firma hinter Sonic The Hedgehog hat zwar mittlerweile bereits mehrere "Mini"- bzw. "Classic"-Versionen ihrer klassischen Spielkonsole Genesis auf den Markt gebracht, hielt sich aber mit der Einführung einer Art Retro-Neuauflage der 1994 erschienenen Sega Saturn oder der 1998 eingeführten Sega Dreamcast bisher zurück.Im Interview mit der englischen Zeitung The Guardian hat jetzt der für Europa und die USA zuständige Sega-CEO Shuji Utsumi möglichen Plänen für eine "Dreamcast Mini" den Stecker gezogen. Wer sich also bisher Hoffnung machte, dass man es doch noch eine neue Version der wenig erfolgreichen, aber dennoch legendären Dreamcast geben würde, muss sich davon wohl vorerst verabschieden.
Utsumi wolle sich lieber auf moderne Produkte konzentrieren, statt in die Vergangenheit zu schauen, betonte er im Gespräch mit der Zeitung. "Ich gehe nicht in die Mini-Richtung", hieß es. Er wolle lieber "moderne Gamer ansprechen". Sega sei "keine Retro-Firma". Man schätze das Erbe des Unternehmens und messe ihm großen Wert bei, wolle aber gleichzeitig etwas Neues bieten. Sollte dies nicht gelingen, werde man selbst der Vergangenheit angehören, so Utsumi weiter.
Die Dreamcast war 1998 auf den Markt gekommen und galt damals als leistungsfähiger als die zwei Jahre später gestartete PlayStation 2 von Sony. Die Konsole war kommerziell allerdings weit davon entfernt, dem Erfolg der Sony-Konsole auch nur annähernd das Wasser zu reichen. Dennoch gilt die Dreamcast heute als legendär, gerade weil sie technisch ihrer Zeit weit voraus war.
Für Sega geht es aber zunächst vor allem darum, moderne Interpretationen einer Reihe seiner klassischen Titel einzuführen. Franchises wie Crazy Taxi, Jet Set Radio, Shinobi, Golden Axe, Streets of Rage und Virtua Fighter sollen allesamt in neuen Ausgaben erscheinen. Außerdem steht die Idee im Raum, einen eigene Abo-Dienst von Sega einzuführen. Zumindest unter Utsumi wird es derweil keine Dreamcast Mini geben.
Zusammenfassung
- Sega erteilt Plänen für eine 'Dreamcast Mini' eine endgültige Absage
- Sega-CEO Shuji Utsumi betont Fokus auf moderne Produkte und Gamer
- Dreamcast galt als technisch fortschrittlich, war aber kommerziell erfolglos
- Sega plant Neuinterpretationen klassischer Titel wie Crazy Taxi und Shinobi
- Einführung eines eigenen Sega-Abo-Dienstes steht zur Diskussion
- Utsumi: Sega ist 'keine Retro-Firma' und muss in die Zukunft blicken
- Fans müssen sich von der Hoffnung auf eine Dreamcast-Neuauflage verabschieden
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