Microsoft nach Angriff durch chinesische Hacker am Pranger
Dass Microsoft sich Kritik aussetzen muss, dass der Konzern unverantwortlich mit Sicherheitslücken umgeht, ist nicht neu. Jetzt hat einem Bericht zufolge der US-Heimatschutz eine Untersuchung eingeleitet, um Microsofts Rolle beim Angriff durch chinesische Hacker einzuordnen.
Microsoft geriet ins Fadenkreuz dieser US-Cyber-Untersuchung, nachdem ein Einbruch in die E-Mail-Konten von Regierungsbeamten bekannt wurde. Infografik: Millionenschäden durch Datenlecks
Eine wichtige Frage soll dabei sein, inwieweit Microsoft den Einbruch in die Systeme der Regierung überhaupt erst möglich gemacht hat - einige Politiker glauben, dass der Konzern die Ministerien im Unklaren über mögliche Angriffe gelassen hat. Zudem soll der Konzern versucht haben, Schwachstellen zu vertuschen und erst viel zu spät reagiert haben.
Einem von Bloomberg zitierten Beamten des Heimatschutzministeriums zufolge wird sich das Gremium mit dem Identitäts- und Authentifizierungsmanagement befassen und alle relevanten Cloud-Service-Anbieter untersuchen - also auch einen Blick auf andere Unternehmen werfen.
Das öffentliche Interesse an Microsofts Cybersicherheitspraktiken ist nicht neu. In letzter Zeit sah sich das Unternehmen zunehmender Kritik von Computersicherheitsexperten und Regierungsbehörden ausgesetzt, die die Angemessenheit der Maßnahmen zum Schutz der Kunden vor Sicherheitsverletzungen infrage stellten.
Welche Konsequenzen die Untersuchung nun haben könnte, ist unklar. Als Reaktion auf die jüngsten Vorfälle verpflichtete sich Microsoft, kritische Sicherheitsprotokolle ab September allen Lizenznehmern der Cloud-Dienste des Unternehmens zugänglich zu machen, um Cybersicherheitsmaßnahmen gezielt zu verschärfen.
Siehe auch:
Untersuchung gegen Microsoft
Das meldet das Online-Magazin Bloomberg und bestätigt damit, dass das sogenannte Cyber Safety Review Board der CISA eine offizielle Untersuchung gegen Microsoft führt.Microsoft geriet ins Fadenkreuz dieser US-Cyber-Untersuchung, nachdem ein Einbruch in die E-Mail-Konten von Regierungsbeamten bekannt wurde. Infografik: Millionenschäden durch Datenlecks
Eine wichtige Frage soll dabei sein, inwieweit Microsoft den Einbruch in die Systeme der Regierung überhaupt erst möglich gemacht hat - einige Politiker glauben, dass der Konzern die Ministerien im Unklaren über mögliche Angriffe gelassen hat. Zudem soll der Konzern versucht haben, Schwachstellen zu vertuschen und erst viel zu spät reagiert haben.
Risiken für die Cloud
Wie Bloomberg berichtet, soll sich das Gremium zur Überprüfung der Cybersicherheit auf die Risiken für die Cloud-Computing-Infrastruktur konzentrieren.Einem von Bloomberg zitierten Beamten des Heimatschutzministeriums zufolge wird sich das Gremium mit dem Identitäts- und Authentifizierungsmanagement befassen und alle relevanten Cloud-Service-Anbieter untersuchen - also auch einen Blick auf andere Unternehmen werfen.
Das öffentliche Interesse an Microsofts Cybersicherheitspraktiken ist nicht neu. In letzter Zeit sah sich das Unternehmen zunehmender Kritik von Computersicherheitsexperten und Regierungsbehörden ausgesetzt, die die Angemessenheit der Maßnahmen zum Schutz der Kunden vor Sicherheitsverletzungen infrage stellten.
Gestohlene Signatur
Bei einem der bekannten Sicherheitsvorfälle wurde ein Microsoft-Signaturschlüssel verwendet, der es den Hackern ermöglichte, in die Netzwerke einzudringen und Zugang zu den E-Mails der Beamten zu erhalten.Welche Konsequenzen die Untersuchung nun haben könnte, ist unklar. Als Reaktion auf die jüngsten Vorfälle verpflichtete sich Microsoft, kritische Sicherheitsprotokolle ab September allen Lizenznehmern der Cloud-Dienste des Unternehmens zugänglich zu machen, um Cybersicherheitsmaßnahmen gezielt zu verschärfen.
Zusammenfassung
- US-Heimatschutzministerium leitet Untersuchung gegen Microsoft ein
- Untersuchung soll Microsofts Rolle bei einem Hackerangriff klären
- Kritik an Microsofts Cybersicherheitspraktiken wird laut
- Untersuchung konzentriert sich auf Cloud-Computing-Infrastruktur
- Gremium überprüft Risiken & Identitäts- und Authentifizierungsmanagement
- Unklar, welche Konsequenzen die Untersuchung hat
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