James Webb-Teleskop zeigt bekannten Ringnebel so detailreich wie nie
Seit dem Start des James-Webb-Teleskops Ende 2021 und dessen späterer Inbetriebnahme liefert dieses regelmäßig beeindruckende Aufnahmen des Universums. Nun ist es wieder einmal so weit, Webb konnte den Ringnebel in nie dagewesenem Detailreichtum einfangen.
Dieser hat den Ringnebel zweifellos in signifikant schlechterer Version zu Gesicht bekommen und Messier würde sicherlich staunen, welche Aufnahmen heutzutage möglich sind. Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat nun nämlich neue Aufnahmen dieses astronomischen Objekts, das rund 2200 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gemacht und diese bieten einen bisher nie dagewesenen Detailreichtum (via Space). Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail
Die Aufnahmen des auch Messier 57 genannten Ringnebels, die nun veröffentlicht wurden, sind nicht nur wissenschaftlich wertvoll, sondern stellen auch durchaus so etwas wie die Erfüllung eines Kindheitstraumes dar: "Ich habe den Ringnebel zum ersten Mal als Kind durch ein kleines Teleskop gesehen", erklärt Jan Cami von der kanadischen Western University in Ontario.
Cami ist Kernmitglied im JWST Ring Nebula Imaging Project und meint zu den neuen Aufnahmen: "Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages zu dem Team gehören würde, das das leistungsstärkste Weltraumteleskop aller Zeiten benutzen würde, um dieses Objekt zu untersuchen."
Das Ganze ist natürlich nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch einen wissenschaftlichen Wert: "Wissenschaftlich gesehen bin ich sehr daran interessiert zu erfahren, wie ein Stern seine Gashülle in diese Mischung aus einfachen und komplexen Molekülen und Staubkörnern verwandelt, und diese neuen Beobachtungen werden uns helfen, das herauszufinden."
Sein Kollege Mike Barlow vom University College London ergänzt: "Wir sind Zeugen der letzten Kapitel des Lebens eines Sterns, sozusagen eine Vorschau auf die ferne Zukunft der Sonne, und die Beobachtungen des JWST haben ein neues Fenster zum Verständnis dieser beeindruckenden kosmischen Ereignisse geöffnet. Wir können den Ringnebel als unser Labor nutzen, um zu untersuchen, wie planetarische Nebel entstehen und sich entwickeln."
Siehe auch:
Bekannt, aber nicht in diesem Detailgrad
Der Ringnebel ist eines der bekanntesten Objekte am Nachthimmel, der planetarische Nebel im Sternbild Leier ist auch bestens erforscht. Dabei handelt es sich um die Überreste eines Sterns, entdeckt wurde der Ringnebel bereits 1779, und zwar vom französischen Astronomen Charles Messier.Dieser hat den Ringnebel zweifellos in signifikant schlechterer Version zu Gesicht bekommen und Messier würde sicherlich staunen, welche Aufnahmen heutzutage möglich sind. Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat nun nämlich neue Aufnahmen dieses astronomischen Objekts, das rund 2200 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gemacht und diese bieten einen bisher nie dagewesenen Detailreichtum (via Space). Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail
Die Aufnahmen des auch Messier 57 genannten Ringnebels, die nun veröffentlicht wurden, sind nicht nur wissenschaftlich wertvoll, sondern stellen auch durchaus so etwas wie die Erfüllung eines Kindheitstraumes dar: "Ich habe den Ringnebel zum ersten Mal als Kind durch ein kleines Teleskop gesehen", erklärt Jan Cami von der kanadischen Western University in Ontario.
Cami ist Kernmitglied im JWST Ring Nebula Imaging Project und meint zu den neuen Aufnahmen: "Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages zu dem Team gehören würde, das das leistungsstärkste Weltraumteleskop aller Zeiten benutzen würde, um dieses Objekt zu untersuchen."
Das Ganze ist natürlich nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch einen wissenschaftlichen Wert: "Wissenschaftlich gesehen bin ich sehr daran interessiert zu erfahren, wie ein Stern seine Gashülle in diese Mischung aus einfachen und komplexen Molekülen und Staubkörnern verwandelt, und diese neuen Beobachtungen werden uns helfen, das herauszufinden."
Sein Kollege Mike Barlow vom University College London ergänzt: "Wir sind Zeugen der letzten Kapitel des Lebens eines Sterns, sozusagen eine Vorschau auf die ferne Zukunft der Sonne, und die Beobachtungen des JWST haben ein neues Fenster zum Verständnis dieser beeindruckenden kosmischen Ereignisse geöffnet. Wir können den Ringnebel als unser Labor nutzen, um zu untersuchen, wie planetarische Nebel entstehen und sich entwickeln."
Zusammenfassung
- Seit 2021 liefert das James-Webb-Teleskop beeindruckende Aufnahmen des Alls.
- Jetzt hat es den Ringnebel mit nie dagewesenen Details eingefangen.
- Der Ringnebel wurde 1779 von Charles Messier entdeckt.
- Der Ringnebel ist ein 'Labor', um zu untersuchen, wie planetarische Nebel entstehen.
Siehe auch:
- Webb-Teleskop könnte Erklärung für das Wasser auf der Erde liefern
- Atemberaubende Entdeckung: James-Webb-Bilder starten in IMAX-Kinos
- Erste "dunkle Sterne": James-Webb-Teleskop zeigt mögliche Sensation
- James-Webb-Teleskop entdeckt das entfernteste, aktive schwarze Loch
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