James-Webb-Teleskop sendet sein erstes Bild der eisigen Saturnringe
Die NASA hat das erste offizielle Foto des Saturn, das das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) aufgenommen hat, veröffentlicht - und es enttäuscht in seiner Dramatik nicht. Es zeigt den Ringplaneten in einem völlig neuen Licht.
Das Foto wurde bereits am 25. Juni von der Nahinfrarotkamera des Observatoriums aufgenommen und nach der Bearbeitung Ende Juni von der NASA dann auf der Website veröffentlicht.
Das Foto "fasziniert bereits die Forscher", erklärte die NASA dazu und führte aus: "Der Planet selbst erscheint bei dieser vom Teleskop beobachteten Infrarot-Wellenlänge extrem dunkel, da Methangas fast das gesamte Sonnenlicht absorbiert, das auf die Atmosphäre fällt. Die eisigen Ringe bleiben jedoch relativ hell, was zu dem ungewöhnlichen Erscheinungsbild des Saturns auf dem Bild des JWST führt."
Man versucht dabei, noch nicht oder neu entdeckte Monde aufzunehmen. Das könnte laut NASA den Wissenschaftlern helfen, ein vollständigeres Bild des aktuellen Saturnsystems und seiner Vergangenheit zu bekommen.
Die Saturnringe sind auf dem neuen Foto besonders beeindruckend, aber auch Enceladus, Dione und Tethys, drei der 145 bekannten Saturnmonde, sind darauf hervorragend erkennbar. Enceladus ist für Astrobiologen von besonderem Interesse, da man annimmt, dass der Satellit unter seiner Eishülle einen Ozean aus flüssigem Wasser besitzt und kürzlich Phosphor entdeckt wurde. Erst in jüngerer Vergangenheit hatte die NASA das James-Webb-Teleskop auf den Mond gerichtet, um Aufnahmen der Geysire in der Nähe seines Südpols zu machen, die Wasser in den Weltraum freigeben.
Weitere Bilder aus dem Programm 1247 werden vielleicht noch weitere Einblicke in die Monde geben. Vorerst wurde aber nur ein Übersichtsbild veröffentlicht.
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Das Foto "fasziniert bereits die Forscher", erklärte die NASA dazu und führte aus: "Der Planet selbst erscheint bei dieser vom Teleskop beobachteten Infrarot-Wellenlänge extrem dunkel, da Methangas fast das gesamte Sonnenlicht absorbiert, das auf die Atmosphäre fällt. Die eisigen Ringe bleiben jedoch relativ hell, was zu dem ungewöhnlichen Erscheinungsbild des Saturns auf dem Bild des JWST führt."
NASA testet die Fähigkeiten vom James-Webb-Teleskop
Das Bild wurde während einer 20-stündigen Saturn-Beobachtung aufgenommen, die als Programm 1247 bekannt ist. Im Rahmen dieses Programms wurden jetzt Aufnahmen des Saturn gemacht, mit denen die Fähigkeit des Teleskops getestet werden sollte, schwache Monde um den Planeten und seine hellen Ringe zu entdecken.Man versucht dabei, noch nicht oder neu entdeckte Monde aufzunehmen. Das könnte laut NASA den Wissenschaftlern helfen, ein vollständigeres Bild des aktuellen Saturnsystems und seiner Vergangenheit zu bekommen.
Die Saturnringe sind auf dem neuen Foto besonders beeindruckend, aber auch Enceladus, Dione und Tethys, drei der 145 bekannten Saturnmonde, sind darauf hervorragend erkennbar. Enceladus ist für Astrobiologen von besonderem Interesse, da man annimmt, dass der Satellit unter seiner Eishülle einen Ozean aus flüssigem Wasser besitzt und kürzlich Phosphor entdeckt wurde. Erst in jüngerer Vergangenheit hatte die NASA das James-Webb-Teleskop auf den Mond gerichtet, um Aufnahmen der Geysire in der Nähe seines Südpols zu machen, die Wasser in den Weltraum freigeben.
Weitere Bilder aus dem Programm 1247 werden vielleicht noch weitere Einblicke in die Monde geben. Vorerst wurde aber nur ein Übersichtsbild veröffentlicht.
Zusammenfassung
- NASA veröffentlicht erstes Foto von Saturn, aufgenommen von JWST
- Eisige Ringe bleiben relativ hell, Methan absorbiert Sonnenlicht
- 20-stündige Saturn-Beobachtung
- Aufnahme zeigt beeindruckende Saturnringe und 3 Monde
- Enceladus von besonderem Interesse, da Phosphor entdeckt
- JWST hatte kürzlich auch Saturn-Monde ins Visier genommen
- Weitere Bilder aus Programm 1247 könnten Einblicke in Monde geben
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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