Erste "dunkle Sterne":
James-Webb-Teleskop zeigt mögliche Sensation
Forscher vermuten, dass sie mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops drei sogenannte "dunkle Sterne" entdeckt haben. Es wären die ältesten Sterne, die man je zu Gesicht bekommen hat - die Auswertungen laufen.
Diese drei fraglichen Objekte heißen JADES-GS-z13-0, JADES-GS-z12-0 und JADES-GS-z11-0 und wurden ursprünglich im Dezember 2022 als Galaxien identifiziert. Nun spekulieren Wissenschaftler der Universität Austin, dass es sich in Wirklichkeit um "dunkle Sterne" handeln könnte.
Die Bilder der Kandidaten sind recht unspektakulär
Ein Team Astrophysiker hat dazu jetzt ein Paper mit dem Titel "Supermassive Dark Star candidates seen by JWST" veröffentlicht, das ihre ersten Erkenntnisse darstellt. Man nimmt bisher an, dass dunkle Sterne von dunklen Materieteilchen angetrieben werden, und viel größer und heller sind als unsere Sonne.
"Die Entdeckung eines neuen Sterntyps ist an sich schon sehr interessant, aber die Entdeckung, dass es sich dabei um dunkle Materie handelt, die sie antreibt, wäre enorm", erklärte die Co-Autorin der Untersuchung, Katherine Freese.
Mithilfe spektroskopischer Analysen bestätigte das JADES-Team bereits, dass die Objekte zu einem Zeitpunkt zwischen 320 Millionen und 400 Millionen Jahren nach dem Urknall beobachtet wurden und damit zu den frühesten Objekten gehören, die man bisher gesehen hat.
Sollte sich noch bestätigen, dass es sich um dunkle Sterne handelt, könnte das unser Verständnis der dunklen Materie, eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Physik, erheblich verbessern. Weiterhin könnte ihre Existenz die Diskrepanz zwischen dem derzeitigen kosmologischen Standardmodell und der Beobachtung großer Galaxien in der Frühzeit des Universums aufklären.
Siehe auch:
Dunkle Sterne sind bislang nur eine Theorie
Das wäre eine absolute Sensation, wenn sich die ersten Vermutungen bestätigen lassen. Denn bisher sind dunkle Sterne nur eine Theorie und jetzt hat man drei vielversprechende Kandidaten auf einmal entdeckt.Diese drei fraglichen Objekte heißen JADES-GS-z13-0, JADES-GS-z12-0 und JADES-GS-z11-0 und wurden ursprünglich im Dezember 2022 als Galaxien identifiziert. Nun spekulieren Wissenschaftler der Universität Austin, dass es sich in Wirklichkeit um "dunkle Sterne" handeln könnte.
Die Bilder der Kandidaten sind recht unspektakulär
Ein Team Astrophysiker hat dazu jetzt ein Paper mit dem Titel "Supermassive Dark Star candidates seen by JWST" veröffentlicht, das ihre ersten Erkenntnisse darstellt. Man nimmt bisher an, dass dunkle Sterne von dunklen Materieteilchen angetrieben werden, und viel größer und heller sind als unsere Sonne.
"Die Entdeckung eines neuen Sterntyps ist an sich schon sehr interessant, aber die Entdeckung, dass es sich dabei um dunkle Materie handelt, die sie antreibt, wäre enorm", erklärte die Co-Autorin der Untersuchung, Katherine Freese.
Mithilfe spektroskopischer Analysen bestätigte das JADES-Team bereits, dass die Objekte zu einem Zeitpunkt zwischen 320 Millionen und 400 Millionen Jahren nach dem Urknall beobachtet wurden und damit zu den frühesten Objekten gehören, die man bisher gesehen hat.
Sollte sich noch bestätigen, dass es sich um dunkle Sterne handelt, könnte das unser Verständnis der dunklen Materie, eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Physik, erheblich verbessern. Weiterhin könnte ihre Existenz die Diskrepanz zwischen dem derzeitigen kosmologischen Standardmodell und der Beobachtung großer Galaxien in der Frühzeit des Universums aufklären.
Zusammenfassung
- Forscher vermuten Entdeckung "dunkler Sterne" mithilfe des JWST.
- Wissenschaftler meinen, dass es sich um neuen Sterntyp handeln könnte.
- Entdeckung könnte unser Verständnis der dunklen Materie verbessern.
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