Bungie warnt Destiny-2-Cheater martialisch:
"Eure Zeit ist abgelaufen!"
Der zu Sony gehörende Entwickler Bungie kämpft seit Jahren gegen professionelle Anbieter von Cheat-Programmen und lässt dabei kaum eine Möglichkeit aus. Man zerrt Entwickler solcher Tools auch immer wieder vor Gericht, nun nimmt man sich erneut Cheat-Anbieter vor.
Konkret geht man seit einer Weile - gemeinsam mit Ubisoft - gegen die Macher und Anbieter des "Ring-1"-Cheats vor, dieser Fall läuft bereits seit 2021. Dabei hat man sich mit drei von vier Beklagten bereits geeinigt, ein vierter Anbieter hat sich auf die Klage nicht gemeldet. Das hatte zur Folge, dass Bungie und Ubisoft ein Versäumnisurteil in Höhe von 2,2 Millionen Dollar gefordert haben.
Allerdings verweigerte der Richter das und meinte, dass der vierte Beklagte "kein ursprünglicher Entwickler der Software oder ein ursprünglicher Teilnehmer des Ring-1-Unternehmens" war, sondern stattdessen "so etwas wie ein Kundendienstvertreter". Das bedeutet, dass der Beklagte nicht nur davonkam, sondern auch dessen Webseite online blieb.
Doch damit gibt sich Bungie nicht zufrieden und hat eine neue Klage eingereicht, diese nennt insgesamt zehn weitere Beklagte bzw. 40 anonymisierte Personen. Wie TorrentFreak berichtet, schreibt Bungie in der Klage durchaus martialisch: "Die Zeiten, in denen Destiny-2-Cheater das Spiel und die Community in großem Stil angreifen konnten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, sind vorbei."
Bungie greift dabei juristische Strategien auf, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich waren. Der Entwickler schreibt dazu, dass sich die Klage(n) "gegen die Unternehmen und Einzelpersonen richtet, die von der Herstellung, dem Verkauf, der Unterstützung und der anderweitigen Verbreitung bösartiger Cheat-Software profitieren".
Siehe auch:
"Ring-1"-Cheats im Visier
Bungie hat hier vor allem diverse Macher von Tools im Visier, die Schummel-Programme für Destiny 2 herstellen und verkaufen. Damit steht man zwar nicht alleine da, denn praktisch alle Anbieter von Online-Games sind mit diesem Problem konfrontiert, aber kaum ein Unternehmen geht dagegen so konsequent und aggressiv vor wie Bungie.Konkret geht man seit einer Weile - gemeinsam mit Ubisoft - gegen die Macher und Anbieter des "Ring-1"-Cheats vor, dieser Fall läuft bereits seit 2021. Dabei hat man sich mit drei von vier Beklagten bereits geeinigt, ein vierter Anbieter hat sich auf die Klage nicht gemeldet. Das hatte zur Folge, dass Bungie und Ubisoft ein Versäumnisurteil in Höhe von 2,2 Millionen Dollar gefordert haben.
Allerdings verweigerte der Richter das und meinte, dass der vierte Beklagte "kein ursprünglicher Entwickler der Software oder ein ursprünglicher Teilnehmer des Ring-1-Unternehmens" war, sondern stattdessen "so etwas wie ein Kundendienstvertreter". Das bedeutet, dass der Beklagte nicht nur davonkam, sondern auch dessen Webseite online blieb.
Doch damit gibt sich Bungie nicht zufrieden und hat eine neue Klage eingereicht, diese nennt insgesamt zehn weitere Beklagte bzw. 40 anonymisierte Personen. Wie TorrentFreak berichtet, schreibt Bungie in der Klage durchaus martialisch: "Die Zeiten, in denen Destiny-2-Cheater das Spiel und die Community in großem Stil angreifen konnten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, sind vorbei."
Bungie greift dabei juristische Strategien auf, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich waren. Der Entwickler schreibt dazu, dass sich die Klage(n) "gegen die Unternehmen und Einzelpersonen richtet, die von der Herstellung, dem Verkauf, der Unterstützung und der anderweitigen Verbreitung bösartiger Cheat-Software profitieren".
Zusammenfassung
- Bungie kämpft gegen Cheat-Programme: Verklagt Anbieter, zerrt Entwickler vor Gericht.
- Erste Klage gegen "Ring-1"-Cheat, Versäumnisurteil in Höhe von 2,2 Mio. $ gefordert.
- Richter lehnte Versäumnisurteil ab, Bungie reicht neue Klage ein.
- Neue Klage nennt 10 Beklagte, 40 anonymisierte Personen, "Konsequenzen" angedroht.
Siehe auch:
- Bungie will mithilfe von PayPal gegen Cheat-Anbieter vorgehen
- Bungie findet und verklagt YouTuber, der Massen-Takedowns versandte
- Bungie verklagt Versender von gefälschten DMCA-Takedowns
- Destiny: "Wilde" Copyright-Takedowns plagen Fans und auch Bungie
- Sony reagiert und kauft den Halo- und Destiny-Entwickler Bungie
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