Bungie plant, mithilfe von PayPal gegen Cheat-Anbieter vorzugehen
Cheater und deren Anbieter sind seit jeher im Gaming ein großes Problem, vor allem dann, wenn es um professionelle Angebote geht. Und viele Spielefirmen kämpfen dagegen. Aktuell ist hier insbesondere Bungie besonders aktiv und verlangt von PayPal Zahlungsinformationen.
Immer dann, wenn Online-Spiele wie Multiplayer-Shooter besonders populär sind, gibt es Gamer, die mit Schummeln weiterkommen wollen. Dazu hat sich eine ganze Schattenindustrie gebildet und diese agiert auch hochprofessionell. Diese Anbieter auszuhebeln ist alles andere als leicht und das erklärt auch, warum aktuell Bungie versucht, jedes Mittel auszuschöpfen.
Konkret geht der früher für Halo und aktuell für Destiny bekannte Entwickler, der Anfang des Jahres von Sony gekauft worden ist, gegen gleich mehrere Cheat-Verkäufer vor. Wie TorrentFreak berichtet, konnte man vor einigen Wochen Elite Boss Tech in die Knie zwingen, dieser Cheat-Verkäufer musste daraufhin 13,5 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen.
Und in der Tat bekam AimJunkies vom Bundesgericht in Seattle weitgehend Recht, Bungies Copyright-Klage wurde abgewiesen. Doch der Destiny-Entwickler gab daraufhin nicht auf, sondern erweiterte und passte seine Klage an.
Bisher ist nicht klar, wie sich die Sache entwickeln wird, doch Bungie hat PayPal gerichtlich aufgefordert, Kopien von Kontoinformationen und anderen Dokumenten im Zusammenhang mit dem Cheat-Verkäufer anzufordern. Für Bungie wären solche finanziellen Informationen sicherlich hilfreich, AimJunkies argumentiert hingegen, dass das zu weit gehe und nichts mit dem Vorwurf des Cheatens zu tun habe. AimJunkies meint außerdem, dass Bungie diese Informationen will, um gegen die Käufer vorzugehen bzw. diese zu "belästigen", wie die Verteidigung schreibt.
Siehe auch:
Konkret geht der früher für Halo und aktuell für Destiny bekannte Entwickler, der Anfang des Jahres von Sony gekauft worden ist, gegen gleich mehrere Cheat-Verkäufer vor. Wie TorrentFreak berichtet, konnte man vor einigen Wochen Elite Boss Tech in die Knie zwingen, dieser Cheat-Verkäufer musste daraufhin 13,5 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen.
AimJunkies wehrt sich (erfolgreich)
Doch es gibt andere Cheat-Anbieter, die nicht kampflos aufgeben wollen und sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren, allen voran AimJunkies. Bungie hat das Unternehmen im vergangenen Sommer verklagt, u. a. wegen Copyright- und Trademark-Verstößen. AimJunkies hat hingegen zurückgeschossen und ließ über Anwälte ausrichten, dass Cheaten nicht gegen das Gesetz ist und Cheat-Software auch keinen Urheberrechtsverstoß darstellt.Und in der Tat bekam AimJunkies vom Bundesgericht in Seattle weitgehend Recht, Bungies Copyright-Klage wurde abgewiesen. Doch der Destiny-Entwickler gab daraufhin nicht auf, sondern erweiterte und passte seine Klage an.
Bisher ist nicht klar, wie sich die Sache entwickeln wird, doch Bungie hat PayPal gerichtlich aufgefordert, Kopien von Kontoinformationen und anderen Dokumenten im Zusammenhang mit dem Cheat-Verkäufer anzufordern. Für Bungie wären solche finanziellen Informationen sicherlich hilfreich, AimJunkies argumentiert hingegen, dass das zu weit gehe und nichts mit dem Vorwurf des Cheatens zu tun habe. AimJunkies meint außerdem, dass Bungie diese Informationen will, um gegen die Käufer vorzugehen bzw. diese zu "belästigen", wie die Verteidigung schreibt.
Siehe auch:
- Bungie findet und verklagt YouTuber, der Massen-Takedowns versandte
- Bungie verklagt Versender von gefälschten DMCA-Takedowns
- Destiny: "Wilde" Copyright-Takedowns plagen Fans und auch Bungie
- Sony reagiert und kauft den Halo- und Destiny-Entwickler Bungie
- Riot und Bungie gehen gemeinsam gegen großen Cheat-Anbieter vor
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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