Fieser Trick: Hacker nutzen KI, um Malware unauffindbar zu machen

Cyberkriminelle arbeiten ständig an Tricks, wie sie unbemerkt Malware auf die PCs ihrer Opfer bringen und dort möglichst lange ungestört ihr böses Werk verrichten können. Jetzt gibt es einen neuen Trend - und der heißt KI-generierter Schadcode.
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Hacker nutzen demnach mittlerweile einen großen Umfang künstliche Intelligenz, um ihre Malware unauffindbar zu machen und sich so einen Vorteil gegenüber den gängigen Antimalware-Anwendungen zu verschaffen.

KI-generierte Malware kommt zum Einsatz

Das melden die Sicherheitsexperten von Acronis in ihrem neuesten Bericht. Da heißt es, Cyberkriminelle verwenden immer häufiger KI-generierte Malware, die sich der Entdeckung durch herkömmliche Antivirenerkennung entzieht.

Der Bericht zeigt zudem, dass E-Mail-Angriffe und Ransomware-Fälle im Vergleich zum letzten Jahr zahlenmäßig nahezu explodiert sind. Das liegt unter anderem daran, dass in den einschlägigen Marktplätzen etwa Ransomware immer billiger zum Einsatz angeboten wird. Es ist also für Cyberkriminelle günstiger, an entsprechende Tools zu kommen.


Die Angriffe werden aber auch immer intelligenter, raffinierter und dadurch schwieriger zu erkennen:

"Das Volumen der Bedrohungen im Jahr 2023 ist im Vergleich zum letzten Jahr stark angestiegen, ein Zeichen dafür, dass Kriminelle die Art und Weise, wie sie Systeme kompromittieren und Angriffe ausführen, skalieren und verbessern", sagt Candid Wüest, Acronis VP of Research.

Neue Methoden zur Überwachung sind nötig

"Um der dynamischen Bedrohungslandschaft zu begegnen, benötigen Unternehmen agile, umfassende und einheitliche Sicherheitslösungen, die die nötige Transparenz bieten, um Angriffe zu verstehen, den Kontext zu vereinfachen und effiziente Abhilfemaßnahmen für jede Bedrohung bereitzustellen, unabhängig davon, ob es sich um Malware, Systemschwachstellen oder alles dazwischen handelt."

Phishing ist nach wie vor die wichtigste Methode, mit der Kriminelle an Nutzerdaten gelangen.

Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2023 ist die Zahl der E-Mail-basierten Phishing-Angriffe dem Bericht zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 464 Prozent angestiegen.

Cyberkriminelle haben den aufkeimenden KI-Markt mit großen Sprachmodellen (LLM) angezapft und nutzen Plattformen, um neue Angriffe durch aktives Lernen zu erstellen, zu automatisieren, zu skalieren und zu verbessern. Der vollständige Acronis "Mid-Year Cyberthreats Report 2023" ist auf der Website des Unternehmens erhältlich.

Zusammenfassung
  • Hacker nutzen KI, um Malware unauffindbar zu machen.
  • E-Mail-Angriffe und Ransomware-Fälle sind stark gestiegen.
  • Kriminelle nutzen Plattformen, um neue Angriffe zu erstellen.
  • Phishing ist die wichtigste Methode, um an Nutzerdaten zu kommen.
  • E-Mail-basierte Phishing-Angriffe sind um 464% gestiegen.
  • Unternehmen brauchen agile und umfassende Sicherheitslösungen.
  • Acronis "Mid-Year Cyberthreats Report 2023" ist verfügbar.

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