Vision Pro-Parodie mit Stephen Fry bei Apple Music rausgeflogen
So wenig Spaß versteht Apple: Der britische Singer-Songwriter Tim Arnold hat zusammen mit dem Schauspieler Stephen Fry für seinen Song "Start with the Sound" eine Art Parodie-Werbung für ein VR-Headset aufgenommen. Dafür wurde er jetzt von Apple Music verbannt.
Dabei hat diese Werbung eigentlich kaum eine Ähnlichkeit mit Apple Vision Pro, gezeigt wird lediglich ein fantasievoller iPhone-Helm. Dennoch, so berichtet jetzt unter anderem das Online-Magazin 9to5Mac, fühlt man sich bei Apple auf den Schlips getreten.
"A Commercial Break" ist eindeutig augenzwinkernd und dient als Werbeparodie für ein nicht existentes Produkt. Trotzdem scheint er "einen digitalen Nerv bei Apple getroffen zu haben", so 9to5Mac.
Apple will demnach das Album nur akzeptieren, wenn Arnold den fraglichen Track ausschließt. Der wiederum meint, der Track sei der Schlüssel zum Albumkonzept. Arnold wurde daher mitgeteilt, dass Apple ein Problem mit dem Konzept einer "gefälschten Werbung" habe. Es geht wohl nicht darum, dass Vision Pro das Ziel einer Satire ist. "Es ist eine humorvolle Anspielung darauf, wie digitale Dienste sich in unsere Musik und unser Leben einfügen, indem sie Werbung einfügen. [Die Reaktion von Apple] unterstreicht genau den Punkt, den Arnold mit seinem Album anspricht: Technologieunternehmen und Streamingdienste haben keinen Sinn für Humor", hat Tim Arnold dazu erklärt.
Ein offener Brief, in dem Apple aufgefordert wird, das Verbot rückgängig zu machen, wurde von einer Reihe von Namen aus der Unterhaltungsbranche unterzeichnet, darunter Kaiser Chiefs-Sänger Ricky Wilson und Spandau Ballet-Songwriter Gary Kemp.
Siehe auch:
Vision Pro Parodie-Werbung
Die Parodie zeigt ein "iHead-Produkt" und wurde bereits vor rund vier Jahren erstmals gezeigt - also lange bevor Apple mit Vision Pro auf den Markt gekommen ist. Nun hat das dennoch Konsequenzen. Der britische Singer-Songwriter Tim Arnold erzählte, dass sein neues Album Super Connected wie geplant auf Spotify veröffentlicht wurde, aber von Apple Music verbannt wurde, weil es die "Scherz-Werbung" für das iHead enthält.iHead: Parodie mit Stephen Fry
Vision Pro Parodie mit Stephen Fry wird von Apple Music verbannt
Konzeptalbum nur bei Spotify
Bei dem ersten Video ("A Commercial Break") handelt es sich um einen kurzen Ausschnitt, in dem der beliebte britische Schauspieler Stephen Fry auf humorvolle Weise die Vorteile des "iHead" beschreibt, eines fiktiven immersiven Headsets, das im Mittelpunkt der Erzählung des Konzeptalbums von Arnold steht. Das zweite Video ist ein Song, in dem "iHead" eine wichtige Rolle spielt."A Commercial Break" ist eindeutig augenzwinkernd und dient als Werbeparodie für ein nicht existentes Produkt. Trotzdem scheint er "einen digitalen Nerv bei Apple getroffen zu haben", so 9to5Mac.
Apple will demnach das Album nur akzeptieren, wenn Arnold den fraglichen Track ausschließt. Der wiederum meint, der Track sei der Schlüssel zum Albumkonzept. Arnold wurde daher mitgeteilt, dass Apple ein Problem mit dem Konzept einer "gefälschten Werbung" habe. Es geht wohl nicht darum, dass Vision Pro das Ziel einer Satire ist. "Es ist eine humorvolle Anspielung darauf, wie digitale Dienste sich in unsere Musik und unser Leben einfügen, indem sie Werbung einfügen. [Die Reaktion von Apple] unterstreicht genau den Punkt, den Arnold mit seinem Album anspricht: Technologieunternehmen und Streamingdienste haben keinen Sinn für Humor", hat Tim Arnold dazu erklärt.
Ein offener Brief, in dem Apple aufgefordert wird, das Verbot rückgängig zu machen, wurde von einer Reihe von Namen aus der Unterhaltungsbranche unterzeichnet, darunter Kaiser Chiefs-Sänger Ricky Wilson und Spandau Ballet-Songwriter Gary Kemp.
Zusammenfassung
- Tim Arnold veröffentlicht Parodie -> Apple verbannt Album
- Werbung hat kaum Ähnlichkeit mit Vision Pro
- Video und Song handeln von fiktivem "iHead"
- Apple will Album nur ohne Track akzeptieren
- Offener Brief an Apple von Künstlern unterzeichnet
Siehe auch:
- Vision Pro: Apple hat Controller ausprobiert, sich dagegen entschieden
- Keine Konkurrenz für Apple Vision Pro: Google gibt "Project Iris" auf
- Windows Copilot & Apple Vision Pro: KI & VR sollen PC-Markt beflügeln
- Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen
- Das iPhone 15 könnte speziellen Apple-Vision-Pro-Chip bekommen
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