Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen

Anfang Juni hat Apple seine Augmented-Reality-Brille Vision Pro vorgestellt. Dabei gab sich das Unternehmen die größte Mühe, das Headset so leicht wie nur möglich erscheinen zu lassen. Das bedeutet, dass Apple den einen oder anderen "Trick" anwenden musste.
Apple, Virtual Reality, VR, Brille, Augmented-Reality, Datenbrille, VR-Headset, VR-Brille, Apple Vision Pro, Vision Pro, WWDC 2023, WWDC23
Bei der Vorstellung der Vision Pro-Brille von Apple sowie auf allen Promo-Bildern ist ein Gerät zu sehen, das ein Skibrillen-artiges Band als Halterung hat. Was der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino indes nicht zeigte, war die Tatsache, dass die ersten ausgewählten Tester einen zusätzlichen Riemen bzw. Klettverschluss auf der Oberseite des Kopfes tragen durften.

Journalisten wurde damals mitgeteilt, dass Vision Pro auf Wunsch "zusätzliche Riemen" unterstützen wird. Nun berichtete Mark Gurman, Apple-Experte bei Bloomberg, dass das Über-Kopf-Band eigens erschaffen wurde, weil sich Apple-Mitarbeiter bei internen Tests beschwert hatten, dass sich das Headset nach mehreren Stunden "zu schwer" anfühlt.

Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor

Extra-Band mit Extra-Kosten?

Allerdings wird dieses Band dem Headset nicht beiliegen, laut Gurman erwägt Apple, es als Extra-Zubehör zu verkaufen. Eine Erklärung, warum die Kalifornier sich dazu entschließen könnten, ist wohl der Umstand, dass das Headset mit einem Verkaufspreis von 3500 Dollar schon jetzt alles andere als günstig ist. Möglicherweise befürchtet Apple, dass man den Preis noch weiter anheben müsste, wenn man dem Gerät weitere Extras belegt.

Gleichzeitig wäre es durchaus ungewöhnlich, es nicht beizulegen, da viele Previews das Gewicht von Vision Pro als potenzielles Problem identifiziert haben. Schließlich hat Apple immer wieder betont, dass man Kunden ein optimales Komfortgefühl bieten möchte.

Allerdings sind derartige Spekulationen derzeit ohnehin eher müßig, weil es noch lange dauern wird, bis das Headset verfügbar sein wird. Denn vor Anfang des nächsten Jahres wird Vision Pro nicht zu bekommen sein, es könnte sogar erst im Mai 2024 soweit sein. Apple hat also fast ein Jahr Zeit, seine Pläne anzupassen.

Zusammenfassung
  • Apple stellt Vision Pro-Brille vor, Tests mit zusätzlichem Band.
  • Band wohl nicht im Lieferumfang, möglicherweise als Extra.
  • Verkaufspreis von 3500 Dollar, Gewicht als potenzielles Problem.
  • Verfügbarkeit erst nächstes Jahr.
  • Kritik an Gewicht, Apple möchte Kunden optimales Komfortgefühl bieten.

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Videos zum Thema Apple Vision Pro
Apple Vision Pro 256 GB im Preisvergleich:
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!