Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen
Anfang Juni hat Apple seine Augmented-Reality-Brille Vision Pro vorgestellt. Dabei gab sich das Unternehmen die größte Mühe, das Headset so leicht wie nur möglich erscheinen zu lassen. Das bedeutet, dass Apple den einen oder anderen "Trick" anwenden musste.
Bei der Vorstellung der Vision Pro-Brille von Apple sowie auf allen Promo-Bildern ist ein Gerät zu sehen, das ein Skibrillen-artiges Band als Halterung hat. Was der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino indes nicht zeigte, war die Tatsache, dass die ersten ausgewählten Tester einen zusätzlichen Riemen bzw. Klettverschluss auf der Oberseite des Kopfes tragen durften.
Journalisten wurde damals mitgeteilt, dass Vision Pro auf Wunsch "zusätzliche Riemen" unterstützen wird. Nun berichtete Mark Gurman, Apple-Experte bei Bloomberg, dass das Über-Kopf-Band eigens erschaffen wurde, weil sich Apple-Mitarbeiter bei internen Tests beschwert hatten, dass sich das Headset nach mehreren Stunden "zu schwer" anfühlt.
Gleichzeitig wäre es durchaus ungewöhnlich, es nicht beizulegen, da viele Previews das Gewicht von Vision Pro als potenzielles Problem identifiziert haben. Schließlich hat Apple immer wieder betont, dass man Kunden ein optimales Komfortgefühl bieten möchte.
Allerdings sind derartige Spekulationen derzeit ohnehin eher müßig, weil es noch lange dauern wird, bis das Headset verfügbar sein wird. Denn vor Anfang des nächsten Jahres wird Vision Pro nicht zu bekommen sein, es könnte sogar erst im Mai 2024 soweit sein. Apple hat also fast ein Jahr Zeit, seine Pläne anzupassen.
Siehe auch:
Journalisten wurde damals mitgeteilt, dass Vision Pro auf Wunsch "zusätzliche Riemen" unterstützen wird. Nun berichtete Mark Gurman, Apple-Experte bei Bloomberg, dass das Über-Kopf-Band eigens erschaffen wurde, weil sich Apple-Mitarbeiter bei internen Tests beschwert hatten, dass sich das Headset nach mehreren Stunden "zu schwer" anfühlt.
Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor
Extra-Band mit Extra-Kosten?
Allerdings wird dieses Band dem Headset nicht beiliegen, laut Gurman erwägt Apple, es als Extra-Zubehör zu verkaufen. Eine Erklärung, warum die Kalifornier sich dazu entschließen könnten, ist wohl der Umstand, dass das Headset mit einem Verkaufspreis von 3500 Dollar schon jetzt alles andere als günstig ist. Möglicherweise befürchtet Apple, dass man den Preis noch weiter anheben müsste, wenn man dem Gerät weitere Extras belegt.Gleichzeitig wäre es durchaus ungewöhnlich, es nicht beizulegen, da viele Previews das Gewicht von Vision Pro als potenzielles Problem identifiziert haben. Schließlich hat Apple immer wieder betont, dass man Kunden ein optimales Komfortgefühl bieten möchte.
Allerdings sind derartige Spekulationen derzeit ohnehin eher müßig, weil es noch lange dauern wird, bis das Headset verfügbar sein wird. Denn vor Anfang des nächsten Jahres wird Vision Pro nicht zu bekommen sein, es könnte sogar erst im Mai 2024 soweit sein. Apple hat also fast ein Jahr Zeit, seine Pläne anzupassen.
Zusammenfassung
- Apple stellt Vision Pro-Brille vor, Tests mit zusätzlichem Band.
- Band wohl nicht im Lieferumfang, möglicherweise als Extra.
- Verkaufspreis von 3500 Dollar, Gewicht als potenzielles Problem.
- Verfügbarkeit erst nächstes Jahr.
- Kritik an Gewicht, Apple möchte Kunden optimales Komfortgefühl bieten.
Siehe auch:
- Das iPhone 15 könnte speziellen Apple-Vision-Pro-Chip bekommen
- Vision Pro: Apple hadert(e) mit dem Preis und wollte ihn verschweigen
- Apple vs. Huawei: Vision Pro könnte in China einen Rechtsstreit auslösen
- Zuckerberg über Vision Pro: Nicht bahnbrechend, nicht sozial, zu teuer
- So viel müssen Fehlsichtige drauflegen, um Vision Pro nutzen zu können
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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