Keine Konkurrenz für Apple Vision Pro:
Google gibt "Project Iris" auf
Mit Google Glass war der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View sehr früh dran beim Thema Augmented Reality. Man löste damit zunächst Faszination und dann Paranoia aus. Auf den Markt kam das Produkt aber nie - und das dürfte auch für den geplanten Nachfolger gelten.
Anfang 2022 wurde bekannt, dass Google nach dem Glass-Experiment nicht aufgeben will und mit "Project Iris" einen zweiten Versuch startet. Anfangs hieß es, dass der Suchmaschinenriese es auch ernst meint. Die AR-Abteilung von Google sollte ein besonders großes Team haben, die Leitung wurde Clay Bavor übertragen, einem absoluten Experten in diesem Bereich.
Doch auch rund 18 Monate später hat Google nichts Greifbares abgeliefert - während Apple mit seiner Augmented-Reality-Brille Vision Pro zuletzt für sehr viel Aufsehen sorgen konnte. Und wir werden vermutlich niemals sehen, welche Idee(n) Google bei Iris verfolgte. Denn laut einem Bericht von Business Insider hat das Unternehmen dieses Projekt nämlich eingestellt.
Der Bericht lässt darauf schließen, dass die Entwicklung alles andere als harmonisch ablief, da die Entscheidung die Folge von Entlassungen, Umstrukturierungen und dem Weggang von Clay Bavor gewesen sei.
Das Aus für das Projekt bedeutet aber nicht, dass Google das Thema Augmented Reality komplett aufgegeben hat. Denn laut zwei Google-Mitarbeitern könnte Iris zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden.
Siehe auch:
Doch auch rund 18 Monate später hat Google nichts Greifbares abgeliefert - während Apple mit seiner Augmented-Reality-Brille Vision Pro zuletzt für sehr viel Aufsehen sorgen konnte. Und wir werden vermutlich niemals sehen, welche Idee(n) Google bei Iris verfolgte. Denn laut einem Bericht von Business Insider hat das Unternehmen dieses Projekt nämlich eingestellt.
Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor
Apple Vision Pro ist nicht "schuld"
Das Aus ist vermutlich keine direkte Folge von Apples Vision Pro, denn dem Bericht zufolge ist Project Iris schon vor einer Weile bzw. vor der Vorstellung des Apple-Headsets aufgegeben worden. "Beteiligte berichteten, dass die Google-Führungskräfte die Strategie für die Iris-Brille während der Entwicklungsphase immer wieder änderten, was dazu führte, dass das Team ständig umschwenkte und viele Mitarbeiter frustrierte", schreibt Business Insider zu den Hintergründen.Der Bericht lässt darauf schließen, dass die Entwicklung alles andere als harmonisch ablief, da die Entscheidung die Folge von Entlassungen, Umstrukturierungen und dem Weggang von Clay Bavor gewesen sei.
Das Aus für das Projekt bedeutet aber nicht, dass Google das Thema Augmented Reality komplett aufgegeben hat. Denn laut zwei Google-Mitarbeitern könnte Iris zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden.
Zusammenfassung
- Google Glass-Experiment als früher AR-Versuch, aber nie auf den Markt gekommen.
- 2022 neuer Versuch mit "Project Iris", aber auch dieses Projekt wurde eingestellt.
- Apple Vision Pro sorgte für Aufsehen, aber Aus für Iris vorher schon entschieden.
- Google-Führungskräfte änderten immer wieder die Strategie, was zu Frust bei Mitarbeitern führte.
- Google hat AR-Thema nicht komplett aufgegeben, Iris könnte zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.
Siehe auch:
- Windows Copilot & Apple Vision Pro: KI & VR sollen PC-Markt beflügeln
- Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen
- Das iPhone 15 könnte speziellen Apple-Vision-Pro-Chip bekommen
- Vision Pro: Apple hadert(e) mit dem Preis und wollte ihn verschweigen
- Apple vs. Huawei: Vision Pro könnte in China einen Rechtsstreit auslösen
Thema:
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