Endlich billiger? Apple Music soll günstiges Einstiegs-Abo bekommen
Günstiger, werbefinanziert und limitiert: Apple Music plant offenbar einen großen Strategiewechsel. Neue Funde in der Android-Beta zeigen klare Warnungen für Nutzer, die zu viele Songs überspringen. Der Angriff auf Spotify nimmt damit Fahrt auf.
Beschränkungen beim Überspringen von Musiktiteln sind in der Branche üblich. Vor allem kostenfreie oder günstigere Tarife begrenzen häufig die Zahl der überspringbaren Songs, etwa auf sechs pro Stunde.
Eine Anpassung des bislang ausschließlich kostenpflichtigen Angebots könnte Apple helfen, sich breiter im Markt aufzustellen.
Marktführer Spotify kommt auf mehr als 700 Millionen Nutzer, Apple Music auf rund 100 Millionen Abonnenten. Spotify bietet einen werbefinanzierten Tarif mit Einschränkungen bei Auswahl und Audioqualität an. Apple Music setzt bislang auf ein Bezahlmodell mit verlustfreiem Audio und 3D-Audio als Standard.
In den USA kostet das werbefreie Spotify-Abo derzeit 12,99 US-Dollar (rund 11 Euro) im Monat, Apple verlangt 10,99 US-Dollar (etwa 9 Euro). Ein günstigerer Tarif könnte Apples Wettbewerbsposition stärken.
Ein günstigerer Tarif könnte neue Zielgruppen erschließen. Wann Apple entsprechende Angebote vorstellt, ist offen. Als möglicher Termin gilt die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der das Unternehmen üblicherweise neue Software und Dienste präsentiert.
Wie bewertet ihr mögliche neue Abo-Modelle bei Apple Music? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
Hinweise in der Android-Beta
Apple arbeitet einer Entdeckung zufolge an neuen Preismodellen für seinen Streaming-Dienst Apple Music. In der aktuellen Beta-Version der Android-App entdeckte der Entwickler Aaron Perris Textpassagen, die auf zusätzliche Abo-Stufen hindeuten. Demnach könnten Nutzer nach einer bestimmten Anzahl übersprungener Titel zum Abschluss eines Premium-Abos aufgefordert werden.Beschränkungen beim Überspringen von Musiktiteln sind in der Branche üblich. Vor allem kostenfreie oder günstigere Tarife begrenzen häufig die Zahl der überspringbaren Songs, etwa auf sechs pro Stunde.
Eine Anpassung des bislang ausschließlich kostenpflichtigen Angebots könnte Apple helfen, sich breiter im Markt aufzustellen.
Wettbewerb auf dem Markt
Einem Bericht von 9to5Mac zufolge lassen die Funde mehrere Deutungen zu. Neben einem günstigeren oder kostenlosen Tarif könnten sich die Einschränkungen auch nur auf bestimmte Radiofunktionen beziehen. Apple bietet seinen Dienst auch für Android an, um Nutzer außerhalb des eigenen Ökosystems zu erreichen.Marktführer Spotify kommt auf mehr als 700 Millionen Nutzer, Apple Music auf rund 100 Millionen Abonnenten. Spotify bietet einen werbefinanzierten Tarif mit Einschränkungen bei Auswahl und Audioqualität an. Apple Music setzt bislang auf ein Bezahlmodell mit verlustfreiem Audio und 3D-Audio als Standard.
In den USA kostet das werbefreie Spotify-Abo derzeit 12,99 US-Dollar (rund 11 Euro) im Monat, Apple verlangt 10,99 US-Dollar (etwa 9 Euro). Ein günstigerer Tarif könnte Apples Wettbewerbsposition stärken.
Möglicher Strategiewechsel
Ein werbefinanziertes Modell würde einen Strategiewechsel bedeuten. Apple-Music-Chef Oliver Schusser hatte kürzlich erklärt, kostenlose Angebote seien in der Musikindustrie keine gute Idee. Er betonte, dass der Dienst bewusst darauf verzichte.Ein günstigerer Tarif könnte neue Zielgruppen erschließen. Wann Apple entsprechende Angebote vorstellt, ist offen. Als möglicher Termin gilt die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, auf der das Unternehmen üblicherweise neue Software und Dienste präsentiert.
Wie bewertet ihr mögliche neue Abo-Modelle bei Apple Music? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Kommt ein Gratis-Abo für Apple Music?
Aktuell gibt es Hinweise darauf, dass Apple an einem günstigeren oder gar kostenlosen Tarif für seinen Streaming-Dienst arbeiten könnte. Entsprechende Code-Zeilen wurden kürzlich in einer Beta-Version der App entdeckt.
Ob es sich dabei um ein komplett kostenfreies Modell oder lediglich um eine vergünstigte Einstiegsvariante handelt, ist noch unklar. Für Nutzer würde dies jedoch eine willkommene Alternative zu den bestehenden, kostenpflichtigen Plänen bieten.
Ob es sich dabei um ein komplett kostenfreies Modell oder lediglich um eine vergünstigte Einstiegsvariante handelt, ist noch unklar. Für Nutzer würde dies jedoch eine willkommene Alternative zu den bestehenden, kostenpflichtigen Plänen bieten.
Welche Einschränkungen sind denkbar?
Sollte Apple tatsächlich ein solches Modell einführen, müssten Nutzer wohl mit Restriktionen rechnen. Angeblich weisen Fehlermeldungen im Code darauf hin, dass die Anzahl der überspringbaren Titel begrenzt sein könnte.
Wer unbegrenzt Lieder überspringen möchte, bräuchte dann laut den geleakten Textbausteinen einen Premium-Zugang. Solche Limitierungen sind in der Branche üblich und sollen Anwender letztlich dazu bewegen, ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen.
Wer unbegrenzt Lieder überspringen möchte, bräuchte dann laut den geleakten Textbausteinen einen Premium-Zugang. Solche Limitierungen sind in der Branche üblich und sollen Anwender letztlich dazu bewegen, ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen.
Wird es bald Werbung in der App geben?
Viele Anwender befürchten, dass ein kostenloses Abo unweigerlich mit Werbeunterbrechungen einhergehen würde. In Online-Foren äußern Nutzer bereits Sorgen über eine mögliche Verwässerung des bisher werbefreien Hörerlebnisses.
Auch wenn Apple traditionell sparsam mit Werbung umgeht, zeigt der jüngste Trend in Apps wie Apple Maps, dass das Unternehmen neuen Einnahmequellen nicht abgeneigt ist. Es heißt, dass Werbung ein logischer Schritt zur Finanzierung eines Gratis-Tarifs wäre.
Auch wenn Apple traditionell sparsam mit Werbung umgeht, zeigt der jüngste Trend in Apps wie Apple Maps, dass das Unternehmen neuen Einnahmequellen nicht abgeneigt ist. Es heißt, dass Werbung ein logischer Schritt zur Finanzierung eines Gratis-Tarifs wäre.
Was verrät der Code der Android-Beta?
IT-Profis und Entwickler werfen oft einen genauen Blick auf Vorabversionen. In der aktuellen Android-Beta von Apple Music wurden spezifische Strings wie "Can't skip any more tracks" und "Premium access required" gefunden.
Diese Entdeckung durch einen bekannten Tippgeber ist ein starkes Indiz für Änderungen im Hintergrund. Solche Code-Schnipsel werden oft Monate im Voraus implementiert, bevor eine Funktion serverseitig für Endanwender freigeschaltet wird.
Diese Entdeckung durch einen bekannten Tippgeber ist ein starkes Indiz für Änderungen im Hintergrund. Solche Code-Schnipsel werden oft Monate im Voraus implementiert, bevor eine Funktion serverseitig für Endanwender freigeschaltet wird.
Wie steht Apple im Vergleich zu Spotify?
Der Marktführer Spotify dominiert mit über 700 Millionen Nutzern, während Apple Music auf schätzungsweise etwas über 100 Millionen kommt. Ein Grund dafür ist das werbefinanzierte Gratis-Angebot der schwedischen Konkurrenz.
Preislich ist Apple Music in den USA mit 10,99 US-Dollar für Einzelpersonen bereits günstiger als Spotify (12,99 US-Dollar). Ein noch günstigerer Tarif könnte Apple helfen, die massive Lücke bei den Nutzerzahlen weiter zu schließen.
Preislich ist Apple Music in den USA mit 10,99 US-Dollar für Einzelpersonen bereits günstiger als Spotify (12,99 US-Dollar). Ein noch günstigerer Tarif könnte Apple helfen, die massive Lücke bei den Nutzerzahlen weiter zu schließen.
Wann wird das neue Abo angekündigt?
Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung seitens Apple, weshalb ein genaues Datum für die Veröffentlichung unklar bleibt. Branchenbeobachter halten jedoch die kommende Entwicklerkonferenz für einen realistischen Zeitpunkt.
Es wird gemunkelt, dass Apple auf der WWDC 2026 am 8. Juni neue Details zu seinen Diensten präsentieren könnte. Bis dahin bleibt IT-Administratoren und Endanwendern nur, die weiteren Beta-Updates genau zu beobachten.
Es wird gemunkelt, dass Apple auf der WWDC 2026 am 8. Juni neue Details zu seinen Diensten präsentieren könnte. Bis dahin bleibt IT-Administratoren und Endanwendern nur, die weiteren Beta-Updates genau zu beobachten.
Zusammenfassung
- Entwickler fanden in der Android-Beta Hinweise auf neue Abo-Modelle
- Zukünftige Einschränkungen könnten die Anzahl der Song-Skips begrenzen
- Der Marktführer Spotify hat deutlich mehr Nutzer als der Dienst Apple
- Bislang verzichtete Apple Music bewusst auf kostenlose Musik-Tarife
- Günstigere Abo-Tarife könnten die Marktposition des Konzerns stärken
- Mögliche Details werden zur Entwicklerkonferenz WWDC im Juni erwartet
Siehe auch:
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