Vision Pro: Apple hat Controller ausprobiert, sich dagegen entschieden
Vor einem Monat hat Apple seine neue Virtual-Reality-Brille Vision Pro vorgestellt und eine der zentralen Innovationen ist die Bedienung, die ohne Controller auskommt. Dass bedeutet aber nicht, dass der kalifornische Hersteller sich das im Vorfeld nicht angesehen hat.
Das vermutlich zentrale Konzept bzw. die entscheidende Idee von Apples AR-Brille ist, dass Vision Pro keine Zubehör-Hardware erfordert, sondern die Bedienung vor allem durch Gesten und Spracheingabe erfolgt. Einen Controller, wie er bei vielen anderen VR-Headsets gängig ist, hat Apple nicht im Angebot.
Das bedeutet aber nicht, dass sich der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino nicht derartige Lösungen angesehen hat. Konkret schreibt Bloombergs Apple-Experte Mark Gurman in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters Power On dazu, dass sich der Vision Pro-Hersteller im Zuge der Entwicklung der Brille die Steuergeräte anderer Anbieter angesehen hat.
Gurman erwähnt, dass hierfür zumindest ein HTC-Controller zum Einsatz gekommen ist. Dabei hat Apple laut Gurman aber keine positiven Erfahrungen gemacht. Denn man hat sich nicht nur selbst für ein anderes Konzept entschieden, sondern hat auch ausgeschlossen, dass Vision Pro Drittanbieter-Lösungen dieser Art unterstützen wird.
Herkömmliche Gaming-Controller wie jene für Microsofts Xbox oder Sonys PlayStation können allerdings auch mit Vision Pro verwendet werden. Das liegt an der Unterstützung dieser Geräte durch MacOS und iOS. Den finalen Beweis und auch den Umfang des Supports müssen diese Controller im Fall von Vision Pro aber erst antreten. Ähnliches gilt auch für Bluetooth-Tastaturen, auch diese können alternativ zum "Luft-Keyboard" verwendet werden.
Siehe auch:
Das bedeutet aber nicht, dass sich der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino nicht derartige Lösungen angesehen hat. Konkret schreibt Bloombergs Apple-Experte Mark Gurman in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters Power On dazu, dass sich der Vision Pro-Hersteller im Zuge der Entwicklung der Brille die Steuergeräte anderer Anbieter angesehen hat.
Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor
Gurman erwähnt, dass hierfür zumindest ein HTC-Controller zum Einsatz gekommen ist. Dabei hat Apple laut Gurman aber keine positiven Erfahrungen gemacht. Denn man hat sich nicht nur selbst für ein anderes Konzept entschieden, sondern hat auch ausgeschlossen, dass Vision Pro Drittanbieter-Lösungen dieser Art unterstützen wird.
Controller nicht "elegant" genug
Gurman schreibt, dass Apple "die Idee eines Geräts, das am Finger getragen wird und als Controller funktioniert" untersuchte, sich aber letztlich entschieden hat, "dass die Verfolgung von Hand- und Augenbewegungen ohne Zubehör eine elegantere Lösung ist".Herkömmliche Gaming-Controller wie jene für Microsofts Xbox oder Sonys PlayStation können allerdings auch mit Vision Pro verwendet werden. Das liegt an der Unterstützung dieser Geräte durch MacOS und iOS. Den finalen Beweis und auch den Umfang des Supports müssen diese Controller im Fall von Vision Pro aber erst antreten. Ähnliches gilt auch für Bluetooth-Tastaturen, auch diese können alternativ zum "Luft-Keyboard" verwendet werden.
Zusammenfassung
- Apple bringt Vision Pro ohne Controller auf den Markt.
- Der Konzern hat sich vorab andere Controller-Lösungen angesehen.
- Apple hat keine positiven Erfahrungen mit Controllern gemacht.
- Gaming-Controller und Bluetooth-Tastaturen können genutzt werden.
Siehe auch:
- Apple Vision Pro: So funktioniert die Bedienung ohne Controller
- Keine Konkurrenz für Apple Vision Pro: Google gibt "Project Iris" auf
- Vision Pro: Für zusätzlichen Halt könnte Apple extra Geld verlangen
- Das iPhone 15 könnte speziellen Apple-Vision-Pro-Chip bekommen
- Vision Pro: Apple hadert(e) mit dem Preis und wollte ihn verschweigen
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