Apple vs. Huawei: Vision Pro könnte in China einen Rechtsstreit auslösen

Auf der WWDC 2023 war die Apple Vision Pro das "Ding", über das die Tech-Welt spricht. Auch in Shenzhen wird man in der Rechtsabteilung von Huawei aufmerksam die Präsentation der 3500 US-Dollar teuren MR-Brille beobachtet haben.
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One more thing: Die Apple Vision Pro

Kaum ein Technik-Fan wird die Präsentation der "ultimativen und einzig wahren Mixed-Reality-Brille" nach Apples Marketing-Aussagen, der Apple Vision Pro, verpasst haben. Es wurde nur das Beste und Teuerste verbaut, was der Virtual-Reality-Markt so hergibt. Das All-in-Ohne-Headset wird jedoch erst ab 2024 für schlappe 3500 US-Dollar verkauft. Später sollen weitere Länder folgen. Was genau später und weitere Länder bedeutet, weiß vermutlich nicht einmal der Apple-CEO Tim Cook selbst.

Wer die Keynote verpasst hat:


Doch wie sich nun herausstellt, könnte Apple noch vor ein paar entscheidenden Problemen stehen, über die sich die Rechtsabteilung in Cupertino wohl nicht ausreichend informiert hat. Denn ausgerechnet Huawei, der Endgegner der US und A, besitzt bei der China National Intellectual Property Administration (CNIPA) unter der Markennummer 38242888 die Namensrechte an "Vision". Und das nicht in der Kategorie der Smartphones, sondern der internationalen Klassifikation 9 für LCD-Fernseher, auf dem Kopf zu tragende Virtual-Reality-Geräte und Funkgeräte. Huawei Vision GlassBekommt Apple mit seiner Vision Pro Probleme mit Huawei? Der chinesische Konzern vertreibt unter der Marke "Huawei Vision" Smart-TV-Geräte und unter anderem die Huawei Vision Glass. Eine smarte Brille, welche mit einer Auflösung von 1920 x 1080 px und Micro-OLED-Technologie eine Bildschirmdiagonale von 120 Zoll (3,05 m) simuliert. Wenn Apple also seine Vision Pro auch in China verkaufen möchte, könnten gewisse Komplikationen entstehen.

Namensänderung oder Lizenzvertrag?

Das einfachste wäre für Apple vermutlich eine kurzfristige Änderung des Namens der Apple Vision Pro bei einer geplanten Markteinführung in China. Doch das ist in der Regel nicht die Markenstrategie des Konzerns aus Cupertino. Bleibt also im Grunde nur ein Lizenzabkommen mit Huawei, da der Konzern die Namensrechte noch bis zum 27. November 2031 besitzt.

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Was sagt Ihr zu dem allgemeinen Spektakel der Apple Vision Pro? Eine VR-Brille, wie man sie schon bei einigen Standalone-VR-Brillen gesehen hat, oder ein Quantensprung, der Geschichte schreiben wird? Was empfindet ihr als besonders am Apple-VR-Headset, was andere Standalone-Headsets nicht auch können? Eure Meinung wie immer runter in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Apple stellt sein erstes Virtual-Reality-Headset Vision Pro vor
  • Huawei besitzt Namensrechte an Vision in China für VR-Geräte
  • Apple muss Namen in China ändern oder Lizenzvertrag mit Huawei schließen
  • Apple Vision Pro wird für 3500 US-Dollar verkauft

Siehe auch:


Dieser Inhalt kommt von unserem Partner Nextpit und ist am 12. Juni 2023 unter dem Titel "Die Apple Vision Pro könnte in China einen Rechtsstreit auslösen!" erschienen. Hat er Euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von Nextpit vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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