Unauffällige Solarmodule:
Wirkungsgrad-Rekord bei Dünnschicht-PV
Beim Photovoltaik-Spezialisten Avancis hat man einen neuen Rekord beim Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen aufgestellt. Erstmals konnte man mit diesen die 20-Prozent-Marke knacken, was den Einsatz solcher Systeme in der Architektur noch interessanter macht.
Avancis-Module als Fassaden-Blenden
Herkömmliche Solarmodule können heute bereits mit deutlich höherer Effizienz Licht in Strom umwandeln. Bei der Dünnschicht-Technik lag man bisher stets unter der 20-Prozent-Marke, was dafür sorgte, dass die Technologie beispielsweise für private Hausbesitzer mit ihren begrenzten Flächen nicht besonders attraktiv war. Die neuen Module könnten dies aber bald ändern.
Avancis will die verbesserte Technologie zügig in seinen CIGS-Modulen einsetzen. Dabei handelt es sich um Solarpaneele, die in verschiedenen Farben und mit matten Oberflächen bereitgestellt werden können. Dadurch lassen sie sich sehr unauffällig in eine Gesamtarchitektur einpassen. Die eigentliche Fläche zur Stromerzeugung besteht dabei nicht aus starren Silizium-Scheiben, sondern aus einer Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Verbindung, die flexibel auf ein Trägermedium aufgedampft wird.
Wie das Unternehmen nun mitteilte, konnten die firmeneigenen Entwickler ein Dünnschichtmodul mit einer Größe von 30 mal 30 Zentimetern herstellen, das einen Wirkungsgrad von 20,3 Prozent erreichte. Dieser Wert wurde durch das unabhängige National Renewable Energy Lab (NREL) der USA bestätigt. Mit steigendem Wirkungsgrad wird es für potenzielle Abnehmer natürlich immer interessanter, die anfängliche Investition zu tätigen und dann beispielsweise von scheinbar normalen Fassaden-Verkleidungen Strom produzieren zu lassen.
Der bisherige Rekord bei Dünnschichtmodulen lag bei 19,6 Prozent und wurde vom gleichen Unternehmen erzielt. Avancis gehört seit inzwischen fast einem Jahrzehnt zum chinesischen Glas- und Baustoff-Konzern CNBM. Die Firma produziert ihre Module im sächsischen Torgau und betreibt darüber hinaus ein Forschungs- und Entwicklungslabor in München.
Siehe auch:
Avancis-Module als Fassaden-Blenden
Herkömmliche Solarmodule können heute bereits mit deutlich höherer Effizienz Licht in Strom umwandeln. Bei der Dünnschicht-Technik lag man bisher stets unter der 20-Prozent-Marke, was dafür sorgte, dass die Technologie beispielsweise für private Hausbesitzer mit ihren begrenzten Flächen nicht besonders attraktiv war. Die neuen Module könnten dies aber bald ändern.
Avancis will die verbesserte Technologie zügig in seinen CIGS-Modulen einsetzen. Dabei handelt es sich um Solarpaneele, die in verschiedenen Farben und mit matten Oberflächen bereitgestellt werden können. Dadurch lassen sie sich sehr unauffällig in eine Gesamtarchitektur einpassen. Die eigentliche Fläche zur Stromerzeugung besteht dabei nicht aus starren Silizium-Scheiben, sondern aus einer Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Verbindung, die flexibel auf ein Trägermedium aufgedampft wird.
Wie das Unternehmen nun mitteilte, konnten die firmeneigenen Entwickler ein Dünnschichtmodul mit einer Größe von 30 mal 30 Zentimetern herstellen, das einen Wirkungsgrad von 20,3 Prozent erreichte. Dieser Wert wurde durch das unabhängige National Renewable Energy Lab (NREL) der USA bestätigt. Mit steigendem Wirkungsgrad wird es für potenzielle Abnehmer natürlich immer interessanter, die anfängliche Investition zu tätigen und dann beispielsweise von scheinbar normalen Fassaden-Verkleidungen Strom produzieren zu lassen.
Der bisherige Rekord bei Dünnschichtmodulen lag bei 19,6 Prozent und wurde vom gleichen Unternehmen erzielt. Avancis gehört seit inzwischen fast einem Jahrzehnt zum chinesischen Glas- und Baustoff-Konzern CNBM. Die Firma produziert ihre Module im sächsischen Torgau und betreibt darüber hinaus ein Forschungs- und Entwicklungslabor in München.
Zusammenfassung
- Avancis knackt Rekord beim Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen.
- Dünnschicht-Technik bisher unter 20-Prozent-Marke.
- CIGS-Module in verschiedenen Farben und mit matten Oberflächen erhältlich.
- Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Verbindung auf Trägermedium.
- NREL bestätigt Wirkungsgrad von 20,3 Prozent.
- Avancis gehört seit fast einem Jahrzehnt zu CNBM.
- Produktion in Torgau, Forschungs- und Entwicklungslabor in München.
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