Solaranlagen auf privaten Dächern:
Zuwachs weit mehr als verdoppelt
Die Preisentwicklung der Energiekrise und die Lust vieler Menschen, einen eigenen Beitrag zur Energiewende zu leisten, haben die Installation von Solaranlagen auf privaten Dächern massiv angefacht. Der Zuwachs hat sich weit mehr als verdoppelt.
Nach aktuellen Daten des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) wurden im ersten Quartal dieses Jahres 159.000 Photovoltaik-Anlagen auf privaten Immobilien in Betrieb genommen. Das sind 146 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Außerdem geht man davon aus, dass man bereits im Juni mehr Solarstrom-Speicher in Privathäusern installiert haben wird, als im gesamten letzten Jahr. Bereits durch dieses enorm gewachsene Interesse hat die Solarbranche derzeit mit einer Nachfrage zu tun, die man bisher nur selten erlebte.
"Beinahe alle Zeichen stehen weiter auf Wachstum: Solarsysteme sind preiswert, die Zahl der Fachkräfte steigt, die Liefersituation hellt sich auf und Marktbarrieren werden zunehmend abgebaut", erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Wachstumsrisiken sieht er für den Fall, dass diese Entwicklungen ins Stocken geraten und in gestiegenen Finanzierungskosten aufgrund hoher Zinsen.
Einen zusätzlichen Schub erhält die Branche durch das Interesse von Mietern an den kleinen Balkon-Solaranlagen. Eine hohe Zahl von mehr als hunderttausend Unterstützern in einer Bundestags-Petition hatte dem Gesetzgeber hier noch einmal Druck gemacht und in Kürze sollen die rechtlichen Vorgaben verbessert werden - hin zu unkomplizierterer Inbetriebnahme, mehr Leistung und geringeren Möglichkeiten von Vermietern, die Nutzung zu blockieren. Entsprechend rechnet die Branche hier mit Zuwächsen bei den Verkaufszahlen im dreistelligen Prozentbereich.
Bluetti AC300 & AC500 Powerstation Modulare Solarspeicher mit Höchstleistung
Siehe auch:
"Beinahe alle Zeichen stehen weiter auf Wachstum: Solarsysteme sind preiswert, die Zahl der Fachkräfte steigt, die Liefersituation hellt sich auf und Marktbarrieren werden zunehmend abgebaut", erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Wachstumsrisiken sieht er für den Fall, dass diese Entwicklungen ins Stocken geraten und in gestiegenen Finanzierungskosten aufgrund hoher Zinsen.
Auch Mieter sind dabei
Aktuell geht die Branche davon aus, dass die Verkäufe von Photovoltaik-Anlagen auch in diesem Jahr mit einer zweistelligen Rate wachsen werden, sodass man dies im siebenten Jahr in Folge schafft. Dafür sprechen auch die Ergebnisse von Verbraucher-Befragungen: 77 Prozent der Immobilieneigentümer können sich inzwischen die Anschaffung einer Solaranlage zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung vorstellen. Mehr als jeder Fünfte von ihnen plant sie bereits in den kommenden 12 Monaten.Einen zusätzlichen Schub erhält die Branche durch das Interesse von Mietern an den kleinen Balkon-Solaranlagen. Eine hohe Zahl von mehr als hunderttausend Unterstützern in einer Bundestags-Petition hatte dem Gesetzgeber hier noch einmal Druck gemacht und in Kürze sollen die rechtlichen Vorgaben verbessert werden - hin zu unkomplizierterer Inbetriebnahme, mehr Leistung und geringeren Möglichkeiten von Vermietern, die Nutzung zu blockieren. Entsprechend rechnet die Branche hier mit Zuwächsen bei den Verkaufszahlen im dreistelligen Prozentbereich.
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Zusammenfassung
- +146% Solaranlagen auf privaten Immobilien im 1. Quartal 2021.
- Solarbranche mit hoher Nachfrage, Wachstum weiterhin zu erwarten.
- 77% Eigentümer können sich Anschaffung einer Anlage vorstellen.
- Mehr als 100.000 Unterstützer der Petition für Balkon-Solaranlagen.
- Verbesserte rechtliche Vorgaben für Inbetriebnahme, mehr Leistung.
- Branche rechnet mit Zuwächsen im dreistelligen Prozentbereich.
- Finanzierungskosten möglicher Wachstumsrisiko-Faktor.
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