Solarenergie aus dem All beamen:
Japan hat große Pläne bis 2025
Es klingt wie eine Science-Fiction-Vision, er soll aber schon bis 2025 Realität werden. Japan unternimmt große Anstrengungen, um ein System zu entwickeln, das Solarenergie vom Weltraum zur Erde schickt. Die nächsten Jahre sind entscheidend.
Als eines der ersten Länder der Welt will man noch in diesem Jahrzehnt ein funktionierendes System aus Solarkollektoren im Orbit aufbauen, wie Nikkei berichtet. Dafür setzt man auf eine öffentlich-private Partnerschaft, die auf Forschung aufbaut, die schon in den 80er-Jahren begann. In den letzten Jahren konnte dann immer mehr Energie über immer größere Distanzen mit immer weniger Verlust übertragen werden. Jetzt soll bis 2025 endlich der Beweis geführt werden, dass sich all diese Ideen zu einem System zwischen Orbit und Erde zusammenfinden.
Der erste Schritt: Die nächsten Jahre werden eine Reihe von kleinen Satelliten starten, die Mikrowellen nutzen, um die eingesammelte Energie zu Bodenstationen zu schicken. Liefert dieses System die erwarteten Ergebnisse, ist die Vorarbeit für einen weit größeren Vollausbau geleistet. Für Japan ist das Projekt auch eng mit internationalem Prestige verbunden, die USA und China haben angekündigt, ebenfalls in den 20er-Jahren mit dem Aufbau solcher Kraftwerke beginnen zu wollen.
Siehe auch:
Japan will Solarenergie-Erzeugung im Orbit bis 2025 realisieren
Vom "Microwave Power Plant" in Sim City bis hin zu ernsthaften wissenschaftlichen Bemühungen: Die Idee, die Energie der Sonne im Orbit einzufangen und dann konzentriert mittels Mikrowellen oder Laserstrahlen zur Erde zu "beamen" ist Jahrzehnte alt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Solarenergie-Erzeugung, unabhängig von Wetter und Tageszeit, mit einer deutlich höheren Energieausbeute, als das auf dem Boden jemals möglich wäre. Die japanische Weltraumagentur JAXA bleibt ihrer Vorreiterrolle in diesem Bereich treu und vermeldet jetzt große Pläne für die nächsten Jahre.Als eines der ersten Länder der Welt will man noch in diesem Jahrzehnt ein funktionierendes System aus Solarkollektoren im Orbit aufbauen, wie Nikkei berichtet. Dafür setzt man auf eine öffentlich-private Partnerschaft, die auf Forschung aufbaut, die schon in den 80er-Jahren begann. In den letzten Jahren konnte dann immer mehr Energie über immer größere Distanzen mit immer weniger Verlust übertragen werden. Jetzt soll bis 2025 endlich der Beweis geführt werden, dass sich all diese Ideen zu einem System zwischen Orbit und Erde zusammenfinden.
Der erste Schritt: Die nächsten Jahre werden eine Reihe von kleinen Satelliten starten, die Mikrowellen nutzen, um die eingesammelte Energie zu Bodenstationen zu schicken. Liefert dieses System die erwarteten Ergebnisse, ist die Vorarbeit für einen weit größeren Vollausbau geleistet. Für Japan ist das Projekt auch eng mit internationalem Prestige verbunden, die USA und China haben angekündigt, ebenfalls in den 20er-Jahren mit dem Aufbau solcher Kraftwerke beginnen zu wollen.
Zusammenfassung
- Japan will bis 2025 ein System zur Übertragung von Solarenergie vom Weltraum zur Erde entwickeln.
- Eine öffentlich-private Partnerschaft baut auf Forschung aus den 1980ern auf.
- Erste Schritte: Satelliten senden mittels Mikrowellen Energie zu Bodenstationen.
- USA & China planen ebenfalls Kraftwerke in den 20er-Jahren aufzubauen.
- Vorteil: Unabhängigkeit von Wetter & Tageszeit, höhere Energieausbeute.
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