Private PV-Anlage: Neue Übersicht regionaler Förderprogramme online
Wer sich eine Solaranlage anschaffen will, kann zum Teil eine stattliche Förderung abgreifen. Doch wie hoch die Zuschüsse ausfallen, ist in jeder Kommune unterschiedlich. Eine neue Übersicht gibt nun Aufschluss über die Höhe der möglichen Förderungen in etlichen deutschen Städten.
Beim zusätzlichen Kauf einer Wallbox (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 1150 Euro) und einer Wärmepumpe (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 22.500 Euro) sind in Düsseldorf sogar mehr als 20.500 Euro an Förderung möglich. In Stuttgart gibt es in einem solchen Fall einen Zuschuss von bis zu 18.000 Euro.
Wie bereits erwähnt, gibt es große regionale Unterschiede bei der Förderung der einzelnen Komponenten. Ein Blick in die beim ADAC verlinkten Förderungen der einzelnen Städte bzw. Bundesländer lohnt sich aber in jedem Fall.
Siehe auch:
Undurchsichtiger Förder-Dschungel
Die Energiewende ist in vollem Gange. Denn momentan boomt nicht nur der Markt für Balkonkraftwerke. Immer mehr Hausbesitzer beschäftigen sich auch mit der Anschaffung einer PV-Anlage. Wer über eine entsprechende Investition nachdenkt, sollte sich auch mit möglichen Förderungen auseinandersetzen. Denn wer sich kümmert, kann zum Teil beträchtliche Zuschüsse erhalten, die bis zu einem Drittel der Gesamtkosten ausmachen können. Doch wie hoch genau die Beträge ausfallen, ist von Bundesland zu Bundesland und von Stadt zu Stadt unterschiedlich.Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Fördersituation nach wie vor unübersichtlich und kompliziert. Es gibt Förderungen für PV-Anlagen, Stromspeicher und Wärmepumpen, und zwar auf Bundesebene ebenso wie auf Bundesland- und Kommunalebene. Die Unterschiede können gewaltig sein.
ADAC-Übersicht zu Förderprogrammen
Um Ordnung in das Dickicht zu bringen, hat der ADAC auf seiner Webseite jetzt eine Übersicht mit den unterschiedlichen Förderbedingungen zusammengestellt. Hier können Interessierte die Konditionen der Bezuschussungen für über 30 deutsche Städte einsehen und sich anhand einiger Beispielrechnungen ein konkretes Bild über die möglichen Ersparnisse machen.Erhebliches Einsparungspotenzial
So erhalten etwa Hausbesitzer bei der Anschaffung einer Anlage mit 15 kWp (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 16.900 Euro) und einem 16 kWh Batteriespeicher (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 6900 Euro) in Stuttgart insgesamt 8850 Euro an Förderung. In Düsseldorf sind es immerhin noch 8000 Euro und in Berlin 4800 Euro.Beim zusätzlichen Kauf einer Wallbox (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 1150 Euro) und einer Wärmepumpe (gerechneter Anschaffungspreis: ca. 22.500 Euro) sind in Düsseldorf sogar mehr als 20.500 Euro an Förderung möglich. In Stuttgart gibt es in einem solchen Fall einen Zuschuss von bis zu 18.000 Euro.
Gut zu wissen: Photovoltaikanlagen bis zu 30 kWp inklusive Wechselrichter, Batteriespeicher und deren Installation sind seit dem 1. Januar 2023 von der Umsatzsteuer befreit. Dadurch lassen sich nochmals beträchtliche Kosten sparen.
Wie bereits erwähnt, gibt es große regionale Unterschiede bei der Förderung der einzelnen Komponenten. Ein Blick in die beim ADAC verlinkten Förderungen der einzelnen Städte bzw. Bundesländer lohnt sich aber in jedem Fall.
Zusammenfassung
- Markt für private PV-Anlagen wächst weiterhin stark
- ADAC bietet Übersicht zu Solar-Förderungen in deutschen Städten
- Förderhöhe variiert je nach Kommune und Bundesland
- Förderungen umfassen PV-Anlagen, Stromspeicher und Wärmepumpen
- Beispiel Stuttgart: 8850 Euro Förderung für PV-Anlage und Batteriespeicher
- In Düsseldorf bis zu 20.500 Euro Förderung bei zusätzlicher Wallbox und Wärmepumpe
- Photovoltaikanlagen bis 30 kWp seit 1. Januar 2023 umsatzsteuerbefreit
Siehe auch:
- Schockierender Stresstest: Private PV-Anlagen bedrohen Netzstabilität
- Nächster PV-Hersteller vor Problemen: Entlassungen bei Solarwatt
- Unauffällige Solarmodule: Wirkungsgrad-Rekord bei Dünnschicht-PV
- Strom: Windkraft- und PV-Neubau billiger als Weiterbetrieb der Kohle
- Kaum eine PV-Anlage geht heute ohne Speicher an den Verbraucher
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