ACC: Das Airbus der Batterie-Branche weiht das erste große Werk ein
Ein Zusammenschluss mehrerer großer Konzerne hat jetzt eine der bisher größten Batteriefabriken in Europa eröffnet. Der Bau hat auch besondere Bedeutung, weil er die erste große europäische Kooperation seit dem Flugzeug-Hersteller Airbus ist.
Die Fabrik wurde in Zusammenarbeit der Automobilkonzerne Stellantis und Mercedes-Benz sowie der französischen TotalEnergies gebaut, teilten die Partner mit. Der Standort im Départment Pas-de-Calais wurde unter anderem auch gewählt, weil die Region seit Jahren unter einem nicht besonders gut gelaufenen Strukturwandel litt. Viel ist von der einst hier ansässigen Stahl- und Papier-Industrie nicht geblieben.
Die Batteriefabrik soll nun wieder für neue wirtschaftliche Hoffnung in der Gegend sorgen und parallel die Abhängigkeit von asiatischen, vor allem chinesischen, Produzenten von Akkuzellen verringern. Der Betrieb der Anlage erfolgt durch das Joint Venture ACC, das auch noch in Deutschland und Italien zwei weitere Fabriken bauen will.
Im Vollausbau soll die Produktionskapazität des Werkes bei 40 Gigawattstunden im Jahr liegen. Der Start erfolgt hingegen erst einmal mit einem Output von 13 Gigawattstunden pro Jahr. Die beiden kommenden Werke sollen dieses Ausmaß sogar noch übertreffen und somit letztlich mit dafür sorgen, dass deutlich weniger als die bisherigen 85 Prozent der in Europa benötigten Batteriezellen aus Fernost kommen. Aus dieser Überlegung heraus unterstützt auch die EU die Ansiedlung des Werkes und auch anderer Batteriehersteller.
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Die Batteriefabrik soll nun wieder für neue wirtschaftliche Hoffnung in der Gegend sorgen und parallel die Abhängigkeit von asiatischen, vor allem chinesischen, Produzenten von Akkuzellen verringern. Der Betrieb der Anlage erfolgt durch das Joint Venture ACC, das auch noch in Deutschland und Italien zwei weitere Fabriken bauen will.
Hohe Kapazität
In dem neuen Werk sollen nach dem kompletten Ausbau dann rund 2000 Beschäftigte arbeiten - in Verbindung mit den Dienstleistern und Zulieferern im Umfeld werden es letztlich deutlich mehr Arbeitsplätze sein. Bis der volle Arbeitsplatz-Effekt eintritt, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern, da die Fabrik mit der zunehmenden Transformation der Automobilindustrie mitwachsen wird.Im Vollausbau soll die Produktionskapazität des Werkes bei 40 Gigawattstunden im Jahr liegen. Der Start erfolgt hingegen erst einmal mit einem Output von 13 Gigawattstunden pro Jahr. Die beiden kommenden Werke sollen dieses Ausmaß sogar noch übertreffen und somit letztlich mit dafür sorgen, dass deutlich weniger als die bisherigen 85 Prozent der in Europa benötigten Batteriezellen aus Fernost kommen. Aus dieser Überlegung heraus unterstützt auch die EU die Ansiedlung des Werkes und auch anderer Batteriehersteller.
Zusammenfassung
- Konzernzusammenschluss eröffnet größte Batteriefabrik Europas
- Joint Venture ACC baut auch in Deutschland & Italien
- 2000 Beschäftigte & Dienstleister im Umfeld bei Vollausbau
- Produktionskapazität 40 GWh/Jahr, zum Start 13 GWh/Jahr
- EU unterstützt Ansiedlung & Transformation der Automobilindustrie
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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