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Dummer Skandal: Blizzard beantwortet "Fan"-Fragen, die sind erfunden
Blizzard hat intern große Probleme, aber auch für öffentliche Auftritte kein großes Talent. In einem Interview hatten die führenden Entwickler von Diablo 4 "Fan"-Fragen beantwortet. Eine schnelle Überprüfung durch skeptische Zuschauer lässt aber deutlich Zweifel aufkommen.
Blizzard könnte man aktuell zu Diablo 4 viele gute Fragen stellen. Die Open Beta war immer noch von Login-Problemen und Spiele-Abstürzen geplagt, einige Systeme des Spiels wurden während der Testphase wiederholt kritisiert. Genügend Futter eigentlich, um in einem Interview an reichhaltiges Menü an Fragen zu präsentieren, die den Hunger der Fans nach echten Antworten stillen würden. Der Ansatz für ein Gespräch mit dem Co-Game-Direktor Joseph Piepiora und Art Director John Mueller mit dem Kanal Future Games Show (FGS), in dem "Fragen von Fans" gestellt werden sollten, war aber offenbar ein anderer.
Nach der Veröffentlichung des Clips hatten sich laut Bericht von Kotaku auf verschiedenen Plattformen schnell skeptische Zuschauer zu Wort gemeldet. "Die Fragen wirken seltsam", so Philtacular, ein Twitter-Account, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, genauer hinzuschauen. FGS hatte in dem Video auch Benutzernamen veröffentlicht, doch in unzähligen Fällen scheinen diesen die angeblichen Fragen gar nicht gestellt zu haben. Andere aufgeführte Accounts sollen nachträglich in Eile erstellt worden sein, nachdem auf Social-Media erste Diskussionen zu dem Interview aufgekommen waren. Auch auf anderen Plattformen wie Reddit zeigt sich: Accounts, die im Interview angeführt werden, scheinen nicht der Ursprung der ihnen zugeschriebenen Fragen zu sein.
In der Analyse von Kotaku scheinen alle Hinweise auf einen recht "dummen" Ursprung des Skandals hinzuweisen. In der letzten Woche hatte FGS auf Twitter um Fragen der Fans an die Entwickler von Diablo 4 gebeten. Die Anzahl der Antworten: Null. "Wenn die Fragen tatsächlich erfunden wurden, ist dies einfach das denkbar witzigste Beispiel für die Sinnlosigkeit, mit der diese nichtssagenden Promos vor der Veröffentlichung zusammengestellt werden", so der sehr passende Kommentar unserer Kollegen.
Siehe auch:
Nach der Veröffentlichung des Clips hatten sich laut Bericht von Kotaku auf verschiedenen Plattformen schnell skeptische Zuschauer zu Wort gemeldet. "Die Fragen wirken seltsam", so Philtacular, ein Twitter-Account, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, genauer hinzuschauen. FGS hatte in dem Video auch Benutzernamen veröffentlicht, doch in unzähligen Fällen scheinen diesen die angeblichen Fragen gar nicht gestellt zu haben. Andere aufgeführte Accounts sollen nachträglich in Eile erstellt worden sein, nachdem auf Social-Media erste Diskussionen zu dem Interview aufgekommen waren. Auch auf anderen Plattformen wie Reddit zeigt sich: Accounts, die im Interview angeführt werden, scheinen nicht der Ursprung der ihnen zugeschriebenen Fragen zu sein.
Aufklärung nötig
Es ist wichtig zu betonen: Blizzard hat auf die Anfrage von Kotaku zu einem Kommentar jegliche Beteiligungen an der inhaltlichen Gestaltung der Interviews von sich gewiesen, das Interview war Teil einer EU-Pressetour in der vergangenen Woche mit zahlreichen Medienvertretern. Der Ärger der Fans bleibt aber auch dem Unternehmen nicht verborgen: "Die Interviewfragen kamen von den Medien und wir haben sie einfach beantwortet." Man habe sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe mit Future Games Show Kontakt aufgenommen, um zu erfahren, "woher die Fragen stammen."In der Analyse von Kotaku scheinen alle Hinweise auf einen recht "dummen" Ursprung des Skandals hinzuweisen. In der letzten Woche hatte FGS auf Twitter um Fragen der Fans an die Entwickler von Diablo 4 gebeten. Die Anzahl der Antworten: Null. "Wenn die Fragen tatsächlich erfunden wurden, ist dies einfach das denkbar witzigste Beispiel für die Sinnlosigkeit, mit der diese nichtssagenden Promos vor der Veröffentlichung zusammengestellt werden", so der sehr passende Kommentar unserer Kollegen.
Zusammenfassung
- Blizzard weist Beteiligung an der inhaltlichen Gestaltung eines kritisierten Interviews zurück.
- In einem Interview sollten Fragen von Fans beantwortet werden, doch Zweifel an der Echtheit kamen auf
- Die Accounts zu den angegebenen Fragen sind mit diesen oft nicht in Verbindung zu bringen
- Kritischer Kommentar: Falls Fragen erfunden, dann Paradebeispiel für die "Sinnlosigkeit"von Pre-Release-Promos
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