KI-Kameras sollen Autofahrer schnappen, die Müll aus Fenster werfen
Zugemüllte Straßen sind vor allem in Ballungsgebieten ein Problem. Im deutschsprachigen Raum ist das zwar nicht ganz so groß, in Großbritannien müssen sich die zuständigen Behörden mit KI-gesteuerter Überwachung behelfen. Kameras sollen künftig Umweltsünder überführen.
Autofahrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man in diesem Bereich durchaus loben, denn allzu groß ist das Müllproblem an den Straßen bei uns nicht. In Großbritannien hingegen sehen sich die Verantwortlichen gezwungen, mit modernster Technik gegen jene vorzugehen, die Müll einfach aus dem Fenster werfen bzw. diesen auf Rast- und Parkplätzen hinterlassen.
Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, wird in Großbritannien demnächst ein Pilotversuch starten, bei dem Hightech-KI-Kameras auf Rastplätzen aufgestellt werden. Diese sollen Autofahrer erkennen, die Müll in nicht dafür vorgesehenen Behältnissen hinterlassen. Als Bußgeld drohen bei Verstößen hier grundsätzlich 100 Pfund.
Die Unterstützung durch ein System, das mit "künstlicher Intelligenz" bzw. einem speziell dafür programmiertem Algorithmus arbeitet, soll diesen Prozess wesentlich verkürzen und effizienter machen. Denn die "KI" markiert etwaige Verstöße und ordnet ihnen ein Kennzeichen zu, diese Daten werden dann ggf. überprüft und die Geldstrafe in die Wege geleitet.
Wo genau dieses System zum Einsatz kommt bzw. getestet wird, wollte die zuständige Autobahnbehörde nicht verraten. Klar ist derzeit nur, dass der Feldversuch im Südosten Englands stattfinden wird.
Siehe auch:
Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, wird in Großbritannien demnächst ein Pilotversuch starten, bei dem Hightech-KI-Kameras auf Rastplätzen aufgestellt werden. Diese sollen Autofahrer erkennen, die Müll in nicht dafür vorgesehenen Behältnissen hinterlassen. Als Bußgeld drohen bei Verstößen hier grundsätzlich 100 Pfund.
Suche nach Umweltsündern bisher mühsam
Überwachungskameras sind auf der Insel fast an jeder Ecke zu finden, auch auf Rastplätzen. Eine Überwachung, die Umweltsünder als Ziel hat, findet auch bereits statt, allerdings ist das bisher "Handarbeit". Denn die Aufnahmen der "CCTV"-Kameras müssen derzeit mühsam durchkämmt werden, um solche Verstöße aufzuspüren.Die Unterstützung durch ein System, das mit "künstlicher Intelligenz" bzw. einem speziell dafür programmiertem Algorithmus arbeitet, soll diesen Prozess wesentlich verkürzen und effizienter machen. Denn die "KI" markiert etwaige Verstöße und ordnet ihnen ein Kennzeichen zu, diese Daten werden dann ggf. überprüft und die Geldstrafe in die Wege geleitet.
Wo genau dieses System zum Einsatz kommt bzw. getestet wird, wollte die zuständige Autobahnbehörde nicht verraten. Klar ist derzeit nur, dass der Feldversuch im Südosten Englands stattfinden wird.
Zusammenfassung
- In Großbritannien: KI-Kameras überwachen Rastplätze auf Müllverstöße.
- 100 Pfund Bußgeld bei Verstößen.
- KI markiert Verstöße, Daten werden überprüft.
- Pilotversuch im Südosten Englands.
- KI ermöglicht schnellere und effizientere Erkennung.
Siehe auch:
- Chatkontrolle: SPD setzt mehr Überwachung von Nutzern durch
- Russland bezahlt Iran-Drohnen mit Überwachungs- und Hacking-Technik
- Urteil: Mitarbeiter-Überwachung in Amazon-Logistikzentrum ist legal
- In Kisten und per Purzelbaum: Soldaten tricksen KI-Überwachung aus
- ZITiS: SPD-Ministerin will sich ein zentrales Überwachungs-Amt bauen
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