Nächster Skandal: Tesla-Mitarbeiter teilen sensible Nutzer-Aufnahmen
Tesla behauptet gern, dass die Aufnahmen der Fahrzeugkameras "anonym bleiben". Doch nun macht ein Bericht deutlich, dass sie das nicht sind - Mitarbeiter teilten besonders skurrile, lustige oder dramatische Aufnahmen unter anderem in Chatrooms.
Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Reuters hat eine Reihe Beispiele gefunden und mit mehreren ehemaligen Mitarbeitern von Tesla gesprochen, um die Vorwürfe zu belegen. Allerdings schreibt Reuters auch, dass sie kein sensibles Material zu sehen bekommen haben.
Dabei waren ganz verschiedene Situationen. Ein ehemaliger Mitarbeiter beschrieb ein Video, das einen Mann zeigt, der sich völlig nackt einem Fahrzeug nähert. Ein Unfallvideo aus dem Jahr 2021 zeigt einen Tesla, der mit hoher Geschwindigkeit in einem Wohngebiet fährt und ein Kind auf dem Fahrrad rammt. Dieses Video verbreitete sich in einem Tesla-Büro in San Mateo, Kalifornien, über private Einzelchats "wie ein Lauffeuer", so der Tippgeber.
"Wir konnten auch in die Garagen der Leute und ihre privaten Grundstücke sehen", sagte ein anderer ehemaliger Mitarbeiter. "Angenommen, ein Tesla-Kunde hatte etwas in seiner Garage, das auffällig war, dann würden die Leute solche Dinge posten."
Dabei sollen die Mitarbeiter auch ihren eigenen Chef ausspioniert haben, denn laut Reuters zeigte eine dieser Aufnahmen ein Lotus Esprit-U-Boot mit dem Spitznamen "Wet Nellie", das 1977 in dem James-Bond-Film "Der Spion, der mich liebte" zu sehen war und sich im Besitz von Elon Musk befindet. Tesla hat bisher auf die Bitte nach einer Stellungnahme von Reuters nicht reagiert.
Siehe auch:
"Privatsphäre enorm wichtig"
Dabei kam heraus: Tesla versichert seinen Millionen von Elektroauto-Besitzern, dass ihre Privatsphäre "enorm wichtig ist und immer sein wird", doch es gibt keine Sicherheitsvorkehrungen, dass Konzern-Mitarbeiter sensible Daten unbefugt weitergeben. Laut der Recherche von Reuters geschah das zwischen 2019 und 2022 in verschiedenen Gruppen von Tesla-Mitarbeitern, die privat über ein internes Nachrichtensystem Videos und Bilder, die von den Autokameras der Kunden aufgezeichnet wurden, untereinander geteilt haben.Dabei waren ganz verschiedene Situationen. Ein ehemaliger Mitarbeiter beschrieb ein Video, das einen Mann zeigt, der sich völlig nackt einem Fahrzeug nähert. Ein Unfallvideo aus dem Jahr 2021 zeigt einen Tesla, der mit hoher Geschwindigkeit in einem Wohngebiet fährt und ein Kind auf dem Fahrrad rammt. Dieses Video verbreitete sich in einem Tesla-Büro in San Mateo, Kalifornien, über private Einzelchats "wie ein Lauffeuer", so der Tippgeber.
"Wir konnten auch in die Garagen der Leute und ihre privaten Grundstücke sehen", sagte ein anderer ehemaliger Mitarbeiter. "Angenommen, ein Tesla-Kunde hatte etwas in seiner Garage, das auffällig war, dann würden die Leute solche Dinge posten."
Dabei sollen die Mitarbeiter auch ihren eigenen Chef ausspioniert haben, denn laut Reuters zeigte eine dieser Aufnahmen ein Lotus Esprit-U-Boot mit dem Spitznamen "Wet Nellie", das 1977 in dem James-Bond-Film "Der Spion, der mich liebte" zu sehen war und sich im Besitz von Elon Musk befindet. Tesla hat bisher auf die Bitte nach einer Stellungnahme von Reuters nicht reagiert.
Zusammenfassung
- Tesla versichert Elektroauto-Besitzern, dass ihre Privatsphäre "enorm wichtig? ist, doch Mitarbeiter teilen invasive Videos/Bilder in Chatrooms.
- Beispiele: Nackter Mann, Unfallvideo, Tesla-Kunden in Garagen.
- Mitarbeiter haben scheinbar auch Elon Musk ausspioniert.
- Keine Sicherheitsvorkehrungen, dass Mitarbeiter Daten unbefugt weitergeben.
- Tesla reagiert bisher nicht auf Bitte nach Stellungnahme.
Siehe auch:
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