Alte Twitter-Haken bleiben vorerst, Elon Musk rächt sich an NY Times
Was für ein Kindergarten: Twitter wollte am 1. April die alten blauen Verifizierungshäkchen entfernen, doch zwei Tage danach sind diese immer noch nicht verschwunden. Offenbar hat es sich Elon Musk wieder einmal in letzter Minute anders überlegt - außer in einem Fall.
Eigentlich sollte es ab dem vergangenen Wochenende nur noch blaue Häkchen bei jenen geben, die acht bzw. elf Euro pro Monat bezahlen (abhängig von der Plattform, auf der man das bucht). Denn das soziale Netzwerk hat angekündigt, dass es hier keine Ausnahmen geben wird, also Prominente, Politiker und Journalisten die Verifizierung verlieren.
Damit ist es aktuell nicht möglich, zwischen alter und neuer Verifizierung zu unterscheiden. Das ist vermutlich Absicht, denn so soll wohl "vertuscht" werden, welcher Nutzer tatsächlich eine Bedeutung hat und wer schlichtweg bezahlt.
In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Prominente wie Basketball-Star LeBron James, Quarterback Patrick Mahomes II und Star Trek-Legende William Shatner erklärt, dass sie aus Prinzip nicht bereit sind, für einen Haken zu bezahlen. Es wäre also eine Entwertung der blauen Haken gewesen, wenn nur noch Otto Normalnutzer einen "begehrten" Haken hat, die Stars der Plattform hingegen "Ne, lass mal" sagen.
Einen Tweet, in dem Musk eine mehrwöchige Übergangsphase bekannt gab, hat er mittlerweile wieder gelöscht. Vorerst kann man also sagen: Der alte blaue Haken bleibt, das Chaos auch.
Siehe auch:
Twitter Blue und Legacy in einem
Doch zwei Tage später ist alles wie es war, Twitter hat die angekündigte Entfernung doch nicht durchgezogen. Aktuell erlaubt Twitter nämlich beide Möglichkeiten. So sind "alte" Häkchen nach wie vor zu finden, die Erklärung warum, findet man im Text, der erscheint, wenn man den blauen Haken anklickt. Dort steht seit kurzem Folgendes: "Dieser Account ist verifiziert, weil er Twitter Blue abonniert hat oder ein verifizierter Legacy-Account ist."Damit ist es aktuell nicht möglich, zwischen alter und neuer Verifizierung zu unterscheiden. Das ist vermutlich Absicht, denn so soll wohl "vertuscht" werden, welcher Nutzer tatsächlich eine Bedeutung hat und wer schlichtweg bezahlt.
In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Prominente wie Basketball-Star LeBron James, Quarterback Patrick Mahomes II und Star Trek-Legende William Shatner erklärt, dass sie aus Prinzip nicht bereit sind, für einen Haken zu bezahlen. Es wäre also eine Entwertung der blauen Haken gewesen, wenn nur noch Otto Normalnutzer einen "begehrten" Haken hat, die Stars der Plattform hingegen "Ne, lass mal" sagen.
New York Times verliert Haken
In einem Fall machte Musk seine Drohung aber wahr, denn der renommierten Tageszeitung The New York Times (NYT) wurde der blaue Haken tatsächlich gestrichen. Diese hatte zuvor wie viele andere Medien angekündigt, nicht zahlen zu wollen, und Musk schrieb als Antwort unter ein Meme dazu, dass man den Haken bei der (unter Rechten so verhassten) NYT eben entfernen wird.Einen Tweet, in dem Musk eine mehrwöchige Übergangsphase bekannt gab, hat er mittlerweile wieder gelöscht. Vorerst kann man also sagen: Der alte blaue Haken bleibt, das Chaos auch.
Siehe auch:
- New York Times uvm. zeigen Elon Musk und Twitter Blue den Finger
- Musks neueste Idee für Twitter: Polls & Sichtbarkeit nur noch für Geld
- William Shatner schimpft über blaue Twitter-Haken und Elon Musk
- Elon Musk hat den Wert von Twitter seit der Übernahme halbiert
- Blaue Twitter-Haken: Am 1. April ist Schluss für alte Verifizierungen
Zusammenfassung
- Twitter entfernte am 1. April alte blaue Verifizierungshäkchen, doch zwei Tage später sind sie noch da.
- Nutzer müssen 8-11 Euro pro Monat bezahlen, um Häkchen zu bekommen.
- Prominente, Politiker und Journalisten sollten keine Ausnahme sein.
- NYT hatte angekündigt, nicht zahlen zu wollen, Musk entfernte Haken daraufhin.
- Musk löschte Tweet mit mehrwöchiger Übergangsphase.
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